Vorsicht vor Betrügern

Gebrauchtwagen online sicher kaufen: Vier Tipps sollten Sie beachten

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Online einen Gebrauchtwagen zu suchen, klappt meist sehr komfortabel. Dennoch gibt es viele schwarze Schafe unter den Verkäufern. Worauf Sie achten sollten.

Wer auf der Suche nach einem günstigen Neuwagen ist, tut sich aktuell sehr schwer. Einer Auswertung zufolge gibt es in Deutschland lediglich noch vier Neuwagen für weniger als 15.000 Euro. Für den enormen Preisanstieg bei Neufahrzeugen gibt es verschiedene Gründe. Eine Alternative ist für viele daher ein Gebrauchtwagen. Hier gibt es nun mehrere Optionen: etwa den Gang zu Vertragshändlern der Marken oder zu freien Händlern. Die günstigste Variante ist in vielen Fällen ein Kauf von privat, der heutzutage meist über Online-Plattformen abgewickelt wird. Allerdings lauern hier einige Fallstricke.

Privater Gebrauchtwagenverkauf: Laut Umfrage trickst hier jeder Vierte

Generell ist beim Gebrauchtwagenkauf Vorsicht geboten: Laut einer Umfrage schummelt jeder vierte private Gebrauchtwagenkäufer. Um den Autokauf im Netz sicherer zu machen, haben mehrere Online-Verkaufsportale, der ADAC und die Polizeiliche Kriminalprävention die Initiative „Sicherer Autokauf im Internet“ (ISAK) gegründet. Die Initiative hat einige Tipps zusammengestellt, die den Online-Kauf sicherer machen sollen:

  • Vorsicht beim Bezahlvorgang: Laut der Initiative sind seriöse Treuhandservices in aller Regel auf der ursprünglichen Website eingebettet. Nutzer werden nicht auf externe Seiten verwiesen. Auch ein genauer Blick auf die URL kann helfen, mögliche Ungereimtheiten aufzudecken. Sollte einem hier etwas seltsam vorkommen, sollte man den Kaufvorgang abbrechen.
  • Absender genau unter die Lupe nehmen: Auch vor E-Mails, in denen behauptet wird, die Bestellung würde geprüft und in denen dann auf einen weiteren Bezahldienst verwiesen wird, wird gewarnt – in der Regel handele es sich dabei um Betrugsversuche.

Zehn Tipps zum perfekten Autoputzen - So wird Ihr Fahrzeug strahlend sauber

Das Waschen Ihres Autos im öffentlichen Raum, wie auf der Straße oder auf Parkplätzen, ist in Deutschland nicht erlaubt. Es kann zu Bußgeldern führen, da hierbei das Schmutzwasser ungehindert in die Kanalisation gelangt und die Umwelt belastet wird.
Das Waschen Ihres Autos im öffentlichen Raum, wie auf der Straße oder auf Parkplätzen, ist in Deutschland nicht erlaubt. Es kann zu Bußgeldern führen, da hierbei das Schmutzwasser ungehindert in die Kanalisation gelangt und die Umwelt belastet wird. Das Waschen Ihres Autos auf Ihrem eigenen Grundstück ist in Deutschland grundsätzlich nicht verboten. Allerdings gibt es einige Einschränkungen, die Sie beachten sollten. Sie dürfen das Schmutzwasser nicht in das öffentliche Abwassersystem oder in die Umwelt gelangen lassen. Laut ADAC ist auf unbefestigtem Untergrund wie Rasen, Kies oder Schotter die Autowäsche auf dem eigenen Grundstück zumeist nicht erlaubt. © Stöpper/IMAGO
Das Waschen Ihres Autos in einer professionellen Waschanlage oder einer Selbstbedienungs-Waschbox ist in Deutschland erlaubt und empfohlen. Diese Einrichtungen verfügen über ein Abwassersystem, das Schmutzwasser und Chemikalien ordnungsgemäß entsorgt und somit Umweltbelastungen reduziert
Das Waschen Ihres Autos in einer professionellen Waschanlage oder einer Selbstbedienungs-Waschbox ist in Deutschland erlaubt und empfohlen. Diese Einrichtungen verfügen über ein Abwassersystem, das Schmutzwasser und Chemikalien ordnungsgemäß entsorgt und somit Umweltbelastungen reduziert. © Hartwig Lohmeyer/IMAGO
Vorbereitung: Bevor Sie mit dem Putzen beginnen, parken Sie Ihr Auto im Schatten, um ein zu schnelles Trocknen der Reinigungsmittel und Wasserflecken zu vermeiden. Zudem sollte das Fahrzeug abgekühlt sein, um Schäden am Lack zu vermeiden.
Vorbereitung: Bevor Sie mit dem Putzen beginnen, parken Sie Ihr Auto im Schatten, um ein zu schnelles Trocknen der Reinigungsmittel und Wasserflecken zu vermeiden. Zudem sollte das Fahrzeug abgekühlt sein, um Schäden am Lack zu vermeiden. © Moodboard/IMAGO
Zwei-Eimer-Methode: Benutzen Sie zwei Eimer mit Wasser – einen für die Reinigung und einen zum Ausspülen des Schmutzes vom Schwamm oder der Waschhandschuhe. So verhindern Sie, dass Schmutzpartikel zurück auf das Auto gelangen und Kratzer verursachen.
Zwei-Eimer-Methode: Benutzen Sie zwei Eimer mit Wasser – einen für die Reinigung und einen zum Ausspülen des Schmutzes vom Schwamm oder der Waschhandschuhe. So verhindern Sie, dass Schmutzpartikel zurück auf das Auto gelangen und Kratzer verursachen. © Hartmut Müller-Stauffenberg/IMAGO
Reihenfolge beachten: Beginnen Sie mit der Reinigung der Felgen und Reifen, da diese meist am stärksten verschmutzt sind. Danach widmen Sie sich der Karosserie, gefolgt von den Fenstern und zuletzt dem Innenraum.
Reihenfolge beachten: Beginnen Sie mit der Reinigung der Felgen und Reifen, da diese meist am stärksten verschmutzt sind. Danach widmen Sie sich der Karosserie, gefolgt von den Fenstern und zuletzt dem Innenraum. © IMAGO
Richtige Reinigungsmittel: Verwenden Sie spezielle Autoshampoos und -reiniger, um Lack und Oberflächen nicht zu beschädigen. Vermeiden Sie Haushaltsreiniger, da diese aggressive Chemikalien enthalten können, die dem Auto schaden.
Richtige Reinigungsmittel: Verwenden Sie spezielle Autoshampoos und -reiniger, um Lack und Oberflächen nicht zu beschädigen. Vermeiden Sie Haushaltsreiniger, da diese aggressive Chemikalien enthalten können, die dem Auto schaden. © Jan Sandvik/IMAGO
Weiche Waschutensilien: Nutzen Sie weiche Schwämme, Mikrofaser- oder Lammfell-Waschhandschuhe für die Reinigung der Karosserie. Harte Bürsten oder Schwämme können den Lack zerkratzen und zu Schäden führen.
Weiche Waschutensilien: Nutzen Sie weiche Schwämme, Mikrofaser- oder Lammfell-Waschhandschuhe für die Reinigung der Karosserie. Harte Bürsten oder Schwämme können den Lack zerkratzen und zu Schäden führen. © IMAGO
Gründliches Abspülen: Spülen Sie das Auto nach jeder Reinigungsphase gründlich mit klarem Wasser ab, um Reinigungsmittelrückstände und Schmutz zu entfernen. Ein Hochdruckreiniger ist hierbei besonders effektiv, jedoch sollten Sie darauf achten, genügend Abstand zum Fahrzeug zu halten.
Gründliches Abspülen: Spülen Sie das Auto nach jeder Reinigungsphase gründlich mit klarem Wasser ab, um Reinigungsmittelrückstände und Schmutz zu entfernen. Ein Hochdruckreiniger ist hierbei besonders effektiv, jedoch sollten Sie darauf achten, genügend Abstand zum Fahrzeug zu halten. © Elena/IMAGO
Trocknen: Trocknen Sie das Fahrzeug nach der Wäsche mit einem sauberen Mikrofasertuch, um Wasserflecken und Kalkrückstände zu vermeiden. Lassen Sie das Auto nicht an der Luft trocknen, da dies ebenfalls zu Flecken führen kann.
Trocknen: Trocknen Sie das Fahrzeug nach der Wäsche mit einem sauberen Mikrofasertuch, um Wasserflecken und Kalkrückstände zu vermeiden. Lassen Sie das Auto nicht an der Luft trocknen, da dies ebenfalls zu Flecken führen kann. © Birgit Reitz-Hofmann/IMAGO
Polieren und Wachsen: Einmal im Jahr sollten Sie Ihr Auto polieren und wachsen, um den Lack zu schützen und den Glanz zu erhalten. Achten Sie darauf, spezielle Autopolituren und Wachse zu verwenden und diese nach Anleitung aufzutragen.
Polieren und Wachsen: Einmal im Jahr sollten Sie Ihr Auto polieren und wachsen, um den Lack zu schützen und den Glanz zu erhalten. Achten Sie darauf, spezielle Autopolituren und Wachse zu verwenden und diese nach Anleitung aufzutragen. © IMAGO
Innenraumreinigung: Entfernen Sie zunächst groben Schmutz und Staub mit einem Staubsauger. Reinigen Sie danach Kunststoffoberflächen, Armaturen und Polster mit speziellen Reinigern und einem Mikrofasertuch. Vergessen Sie nicht, auch die Fußmatten zu säubern und die Fenster von innen zu putzen.
Innenraumreinigung: Entfernen Sie zunächst groben Schmutz und Staub mit einem Staubsauger. Reinigen Sie danach Kunststoffoberflächen, Armaturen und Polster mit speziellen Reinigern und einem Mikrofasertuch. Vergessen Sie nicht, auch die Fußmatten zu säubern und die Fenster von innen zu putzen. © Â°ts/IMAGO
Regelmäßige Pflege: Ein sauberes Auto ist nicht nur eine Frage der Optik, sondern auch des Werterhalts. Daher ist es ratsam, Ihr Fahrzeug regelmäßig zu reinigen. Planen Sie mindestens alle zwei bis vier Wochen eine gründliche Außenreinigung ein und widmen Sie sich alle zwei bis drei Monate auch dem Innenraum. Eine jährliche Lackaufbereitung hilft zudem dabei, den Glanz und Schutz zu erhalten.
Regelmäßige Pflege: Ein sauberes Auto ist nicht nur eine Frage der Optik, sondern auch des Werterhalts. Daher ist es ratsam, Ihr Fahrzeug regelmäßig zu reinigen. Planen Sie mindestens alle zwei bis vier Wochen eine gründliche Außenreinigung ein und widmen Sie sich alle zwei bis drei Monate auch dem Innenraum. Eine jährliche Lackaufbereitung hilft zudem dabei, den Glanz und Schutz zu erhalten. © Michael Weber/IMAGO

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Kein Risiko eingehen: Fahrzeug gemeinsam mit dem Verkäufer ummelden

  • Gefälschte Papiere: Wenn die Unterlagen zu einem Fahrzeug gefälscht sein sollten, ist dies im Vorfeld als Laie schwer zu erkennen. Hier sollte man aber einfach etwas auf sein Bauchgefühl hören und sich beispielsweise fragen, ob das Alter des Fahrzeugs und das optische Alter der Papiere zusammenpassen. Eine weitere Empfehlung lautet, sich beim Verkauf direkt an der Zulassungsstelle zu treffen und das Fahrzeug gemeinsam umzumelden.
  • Abzocke mit Transportkosten: Manchmal werden Fahrzeuge mit deutscher Zulassung mit einem Standort im Ausland angeboten. Dies erklären Verkäufer beispielsweise durch einen Todesfall in der Familie. Per Mail wird angeboten, das Auto zu testen – dafür soll der Interessent die Transportkosten und einen Teil des Kaufpreises als Sicherheit überweisen. Geliefert wird der Wagen aber nie.

Gebrauchtwagen gründlich prüfen – im Zweifel Profi-Check nutzen

Natürlich muss man nicht nur beim Online-Kauf vorsichtig sein, auch wer seinen Gebrauchten über eine Print-Anzeige kaufen möchte, sollte den Wagen ganz genau unter die Lupe nehmen. Wichtig ist unter anderem, das Fahrzeug auf Roststellen zu prüfen und zu schauen, ob sich unter dem Auto Ölpfützen bilden. Ein Blick auf den Ölwechsel-Zettel im Motorraum lohnt sich, um zu überprüfen, ob dieser zu den Verkäuferangaben passt. Ebenso sollte man sich die Reifen genau ansehen. Wenn diese zu alt oder abgefahren sind, benötigt man neue, was zusätzliche Kosten verursacht. Ungleichmäßige Abnutzung kann auf Fahrwerksprobleme hindeuten.

Vorsicht beim Online-Autokauf: Es gibt einige Fallstricke. (Illustration)

Wer sich nicht wirklich gut mit Autos auskennt, sollte einen Gebrauchtwagencheck in Betracht ziehen, den viele Prüforganisationen und Kfz-Betriebe anbieten. Den Check gibt es zwar nicht gratis – jedoch kann er einem im Zweifelsfall am Ende eine Menge Geld sparen.

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa

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