Hausmittel und Lifehacks

Pflanzen gießen im Urlaub: 5 Tricks zum Bewässern ohne zuhause zu sein

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Was, wenn man zahlreiche prächtig blühende Pflänzchen hat, aber in den Urlaub geht?
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Auch im Urlaub will der Garten gegossen werden. Mit diesen 5 Tricks und Hausmitteln kann man seine Pflanzen bewässern – ganz ohne zuhause zu sein.

Wer sich im Sommer gerne an einem gedeihenden Garten oder bunten Blumenkästen auf dem Balkon erfreut, dem graut möglicherweise davor, was passiert, wenn er in den Urlaub fährt. Keine Bange – mit ein paar Tricks kann man die Blümchen und Pflänzchen auch in Abwesenheit bei Laune halten, für ganze Wochen. LUDWIGSHAFEN24 verrät, wie man Pflanzen im Urlaub gießen kann – ganz ohne da zu sein.

Pflanzen gießen im Urlaub – 5 Tricks und Hausmittel

Der Urlaub sollte eigentlich eine Zeit sein, in der man abschaltet und sich keine Gedanken um zuhause macht. Doch das ist leichter gesagt als getan, wenn man dafür seine Pflanzen mitten im Hochsommer alleine lassen muss. Gerade, wenn der Wetterbericht eine lange Hitzewelle, wie von HEIDELBERG24 erklärt, oder Trockenheit vorhersagt, kann es einem schwerfallen, an etwas anderes zu denken als daran, in welchem Zustand die Hortensien im Garten sind.

Auch die Pflege der Pflanzen einem Nachbarn anzuvertrauen, ist oft keine Option. Sei es, weil niemand Zeit hat oder weil man ihm nicht zutraut, die Pflanzen richtig zu gießen, wie es erforderlich ist. Dann hilft nichts anderes, als sich ein paar Tricks zu bedienen.

Trick Nummer 1: PET-Flasche

Ein beliebter Trick, um die Pflanzen stetig zu bewässern, ohne sie gießen zu müssen, ist der Lifehack mit der PET-Flasche. Mit dem Trick gießt sich die Pflanze nämlich quasi selbst, was sie außerdem auch vor Überwässerung schützt. Dafür braucht man lediglich eine PET-Flasche und einen Bohrer. Die Flasche wird mit Wasser gefüllt – oder enthält bereits Mineralwasser, das sich außer zum Gießen für weitere Dinge im Haushalt eignet, wie HEIDELBERG24 zusammenfasst.

In den Deckel der Flasche bohrt man ein kleines Loch von mindestens 4 Millimetern Durchmesser. Mit dem durchlöcherten Verschluss drauf dann die mit Wasser gefüllte Flasche auf den Kopf in den Blumentopf oder -kasten stecken. Das bewässert die Erde gleichmäßig in dem Tempo, in dem die Pflanzen das Wasser herausziehen. Mit dem Trick haben die Pflanzen laut gartenzeitung.com bis zu zehn Tage lang genug Wasser.

Trick Nummer 2: Die Gießschnur

Ähnlich funktioniert auch die Gießschnur bei kleinen Blumentöpfen. Neben PET-Flasche und Schere benötigt man dafür noch einen dicken Wollfaden. Das obere Ende der Plastikflasche wird dabei einfach abgeschnitten. Der untere Teil wird mit Wasser gefüllt. Der Wollfaden wird in Wasser getränkt, bis er sich vollgesogen hat.

Anschließend kommt das eine Ende des Garns in die PET-Flasche, das andere steckt man in den Blumentopf, möglichst nah an die Wurzel der Pflanze. Die Wolle funktioniert wie eine Verlängerung der Wurzel – über den Faden zieht die Pflanze nach und nach das Wasser aus der PET-Flasche. Damit das funktioniert, muss es sich jedoch um reine Baum- oder Schafwolle und nicht um ein synthetisches Gemisch handeln.

Trick Nummer 3: Bewässerungsvlies oder der Trick mit dem Handtuch

Hat man die Muße, vor Urlaubsantritt einen Blumentopf oder -kasten einmal komplett neu anzulegen, kann man unten ein spezielles Bewässerungsvlies hineinlegen. Diese Bewässerungsmatten tränkt man ebenfalls in Wasser, das sie dann für mehrere Tage speichern. Auch danach fangen sie überschüssiges Gießwasser auf und geben es erst nach und nach wieder an die Erde ab. Ein Bewässerungsvlies schützt also auch vor Übergießen.

Hat man keine Wasserspeichermatte zur Hand, hilft bei besonders durstigen Pflanzen auch der Handtuch-Trick. Dafür einfach ein Handtuch in eine Wanne oder das Spülbecken legen und mehrere Zentimeter tief Wasser in das Becken geben, damit sich das Handtuch vollsaugt. Die Pflanze dann ohne Übertopf auf das Handtuch stellen. Aus dem Handtuch kann sie sich dann über mehrere Tage mit Wasser versorgen.

Trick Nummer 4: Granulat

Granulat kann einen ganz ähnlichen Zweck erfüllen. Manche Pflanzenliebhaber füllen die Steinchen aus Seramis und Blähton schon von vornherein in den Blumenkasten. Ist dies nicht der Fall, kann man – ähnlich wie beim Handtuch-Trick – das Ton-Granulat in eine Wanne geben und mit Wasser bedecken.

Auch bei diesem Trick stellt man die Pflanze ohne Übertopf in das Becken. Die Steinchen saugen sich voll und geben dann das Wasser nach und nach an die Pflanze ab.

Trick Nummer 5: Bewässerung mit Tonkegel

Die Eigenschaft von Ton, Wasser an eine trockene Umgebung abzugeben, kann man sich auch bei diesem Trick zunutze machen. Für die Bewässerung im Garten gibt es eigens angefertigte Tonkegel. Diese füllt man mit Wasser. Wird die Erde um den Kegel herum trocken, sickert das Wasser durch den Ton in den Boden – die Pflanze bekommt Nachschub.

Wer es sich leisten kann und nicht zu den Last-Minute-Buchern gehört, kann auch Bewässerungssysteme mit Zeitschaltuhr oder Tropfschlauch anlegen. Die Tröpfchenbewässerung versorgt die Pflanzen nicht nur anhaltend mit Wasser, sondern ist zudem sparsam. Wie man sonst beim Pflanzengießen sparen kann, erklärt HEIDELBERG24. (paw)

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