Tierischer Hochsicherheitstrakt

Biber baut Burg mit Stofftier, Teppich und Geschenkpapier – in der Wohnung: „Biber müssen bibern“

  • schließen

Der Biber lebt in einer Burg. So wird der Bau genannt, den das Nagetier hauptsächlich mit Ästen erbaut. Dieser Bautrieb liegt dem Wildtier im Blut – wenn keine Bäume in der Nähe sind, wird alles andere verwendet.

Biber-Bauten sind fast schon ein Naturwunder. Die fleißigen Nager sammeln unermüdlich Äste, Gehölz, Blätter, Stämme und andere Naturmaterialien, um ein sicheres Zuhause zu bauen. Das ist eine Biberburg allemal. Oft sind die großen Nager erst nach jahrelanger Bautätigkeit zufrieden. Stetig ausgebessert wird die Biberburg trotzdem unentwegt. Zu finden sind die riesigen Holzbauten meistens an flachen Uferbereichen. Sogar ans Isolieren wird gedacht, so dichten Biber ihre Burg im Winter mit Schlamm von oben ab.

In erster Linie dient die Biberburg dazu, die Jungen in Sicherheit zu wissen. Deshalb wird die Biberburg zum tierischen Hochsicherheitstrakt: Der Eingang liegt zum Beispiel unter Wasser. Auch Dämme sorgen dafür, dass keine Feinde eindringen können, weil durch sie Stauseen entstehen. Infolge liegt der Unterwassereingang nicht frei. Führt ein Gewässer nicht genügend Wasser, um den Burgeingang und damit die Jungen zu schützen, kommt es mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Dammbau, informiert das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

Zu einem ungewöhnlichen Damm- oder Burgbau kam es in den USA. Ein Biber, der in einer Wohnung aufgepäppelt wurde, konstruierte ein etwas anderes Biber-Kunswerk:

Biber wird in der Wohnung aufgepäppelt – und übt fleißig den Burgenbau

Mehr als 305.000 Mal wurde der Instagram-Post auf dem Kanal von @heremeow bisher mit „gefällt mir“ markiert. In der Beschreibung heißt es, dass der kleine Baumeister in der Wohnung aufgepäppelt wird, um danach wieder in Freiheit entlassen zu werden. Unklar bleibt allerdings, warum es dazu kam. Möglich wäre, dass seine Mutter durch einen Autounfall tödlich verletzt wurde oder der Biber aufgrund einer Krankheit nicht allein in der Wildnis überlebt hätte.

Was tun, wenn ich ein verletztes oder krankes Wildtier finde?

Bitte nehmen Sie das Tier keinesfalls ohne Absprache mit Experten nach Hause. Wie der Deutsche Tierschutzbund informiert, sind nur verwaiste Jungtiere, verletzte oder kranke Tiere wirklich hilfsbedürftig. Finden Sie ein solches Tier, sollten Sie zunächst Kontakt zum örtlichen Tierschutzverein aufnehmen. Auch der Anruf beim nächsten Tierheim oder die örtliche Naturschutzbehörde kann Ihnen weiterhelfen, heißt es vonseiten des Deutschen Tierschutzbunds.

Biber bauen Dämme, um ihre Ast-Burg zu sichern. Darin zieht der Nager seine Jungen groß.

Instagram-Nutzer schockverliebt in Biberburg-Video

Nichtsdestotrotz amüsieren sich unzählige Instagram-User über den kleinen Racker. Der wird nicht müde, seinen Wall immer weiter mithilfe von Geschenkpapier, Kuscheltieren, einem Flip-Flop, einem Teppich und anderen Utensilien zu perfektionieren. So heißt es in einem Kommentar: „All fun and games until he floods the bathroom to see how it holds“, zu Deutsch so viel wie: „Alles nur Spaß und Spiel, bis er das Badezimmer flutet, um zu sehen, ob er hält“.

Das ist das süßeste Video im Internet.

Instagram-User

Ein anderer User zeigt sich schockverliebt: „This is the cutest video on the internet“, zu Deutsch: „Das ist das süßeste Video im Internet“.

Elf süße Katzenbabys, die Ihr Herz heute schmelzen lassen

Schlafendes Kätzchen
Ein schlummerndes Katzenbaby: gibt es etwas Süßeres? © Imago
Kätzchen spielt
Kätzchen sind beliebte Fotomotive: zu süß sind ihre tapsigen Bewegungen, ihr verträumter Blick und ihr Umgang mit neuen Spielsachen.  © Imago
Zwei kleine Kätzchen streifen im Garten umher
„Da will ich hoch, bitte bitte“: Ihr angeborenes Klettertalent bauen Katzenbabys schon früh aus. Ob Stühle, Tische oder Schränke – Erhöhte Flächen ziehen Katzen magisch an.  © Emica Elvedji/Imago
Mädchen hält zwei junge Katzen im Arm
Das Wesen einer Katze ist individuell sehr verschieden: Wo die einen nicht genug vom Kuscheln auf dem Sofa bekommen, sind andere weniger auf den Menschen fixiert und jagen lieber durch die Nacht.  © Imago
Vier drei Wochen alte Kitten spielen putzmunter.
Ein Wurf Katzenjunge kann aus bis zu sieben Kätzchen bestehen. Die Miezen im Bild sind zirka drei Wochen alt.  © BeckerBredel/Imago
Drei Katzen sitzen in der Hoftür
Eine kleine „Katzengang“ durchstreift ihr Revier: Auf Bauernhöfen sind Katzen seit jeher wichtige Mitbewohner, weil sie die Mäusepopulation unter Kontrolle halten. Mäuse sind dort deshalb so unerwünscht, weil sie Kornkammern verunreinigen und Krankheiten übertragen können.  © Birgit Reitz-Hofmann/Imago
Katzenbaby spielt mit Decke
Gesunde Katzenbabys haben in der Regel einen ausgeprägten Spieltrieb. Alles wird zum Spielzeug: Decken, Kartons, Schuhe, Socken, Haargummis und gerne auch die Deckel von Trinkflaschen.  © Silke Heyer/Imago
Katzenbaby scharrt im Katzenklo herum.
Sie möchten Ihr Kätzchen ans Katzenklo gewöhnen? Loben Sie es dafür direkt, nachdem es sein Geschäft dort gemacht hat. So verbindet der kleine Stubentiger die Örtlichkeit mit etwas Positivem und sucht es in Zukunft gerne auf. © Sabine Brose/Sorge/Imago
Katzenbabies balgen miteinander.
Im Spiel mit seinen Geschwisterchen lernt ein Katzenjunges auch, sich zu behaupten.  © Sabine Brose/Sorge/Imago
Kleines Kätzchen schnuppert an Frau
Die Eingewöhnungsphase eines Kätzchens ist am Anfang oft von Unsicherheit und sogar Angst geprägt. Schließlich sind die neuen Menschen um es herum noch unbekannt. Doch bald schon wird die Neugierde des neuen Mitbewohners überwiegen und es traut sich, das Neuland zu erkunden.  © Imago
Getigertes Kätzchen erkundet die Welt
Ein Kätzchen erkundet die Welt: Gut, wenn die Mama nicht weit entfernt ist, denn die Kletterkünste des kleinen Stubentigers sind noch nicht ganz ausgereift.  © Wayne Hutchinson/Imago

Ein anderer Instagram-User schreibt, dass Biber eines der wichtigsten Tiere für die Entwicklung der nordamerikanischen Landschaft seien. „Die Dämme, die sie bauen, schaffen ein Netz von Seen und Teichen, in denen Fische, Reptilien, Amphibien, Vögel, Säugetiere und die ersten Menschen leben. Faszinierende und wichtige kleine Lebewesen“, so die weitere deutsche Übersetzung des Posts.

Rubriklistenbild: © Instagram/heremeow

Kommentare