Richtiges Entsorgen

Gehören Essensreste wie Fonduefett auf den Kompost?

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Wer im Garten einen Komposthaufen hat, wird sich vielleicht die Frage stellen, ob man dort Fette wie beispielsweise vom Fondue entsorgen kann. Hier finden Sie die Antwort.

Fondue, Raclette, Bratensaucen und andere (fettreiche) Leckereien stehen an Weihnachten und Silvester im Mittelpunkt. Doch wie entsorgt man Essensreste und vor allem Fettreste richtig? Wenn Sie im Garten einen Komposthaufen haben, erscheint es naheliegend und vor allem praktisch, diesen als Müll zu verwenden. Doch ist das wirklich eine gute Idee?

Achtung bei Speisefetten

Fonduefett sollte keinesfalls in den Abfluss kippen.

Damit man einen unbedenklichen Humus vom Kompost erhält, ist es wichtig, nur geeignete Materialien darauf zugeben. Essensreste sollten generell besser nicht auf den Kompost, denn dafür gibt es die Biotonne. Dazu gehören laut BR.de gekochte Essensreste, ebenso Brot, Fleisch, Wurst, Fisch, Gräten und Knochen.

Fonduefett hat auf dem Kompost ebenfalls nichts verloren. Aber in den Abfluss oder die Toilette sollten Sie das noch flüssige Fett auch niemals kippen, denn wenn es abkühlt wird es wieder fest und verstopft Rohre und Kanalisationen. Man sollte es stattdessen in ein Schraubglas füllen und im Restmüll entsorgen.

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Das gehört auf den Kompost

Organische Abfälle dürfen meist auf den Kompost. Dazu gehören:

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Eukalyptus (Eucalyptus)
Eukalyptus benötigt eine temperierte Umgebung und revanchiert sich mit dem typischen, frischen Duft sowie seinen üppigen, grün-silbrig schimmernden Blättern.  © Anna Reinert/Imago
Strelitzia
Die etwas empfindlichere Strelitzie, die auch unter dem Namen Paradiesvogelblume bekannt ist, mag es etwas wärmer. Ideal ist ein temperierter Wintergarten.  © Mint Images/Imago
Orangenbaum
Zitruspflanzen wie der Orangenbaum benötigen im Winter zwischen fünf und 15 Grad Celsius.  © Mulevich/Imago
Feigenkaktus
Der hübsche Feigenkaktus verträgt sowohl niedrige als auch hohe Temperaturen. In einem hellen, unbeheizten Wintergarten ist er richtig aufgehoben.  © Christian Heeb/Imago
Bambus
Im Kaltwintergarten fühlt sich Bambus wohl. Das aus Asien stammende Gewächs ist sehr dekorativ.  © SRPhotographie/Imago
Oleander (Nerium oleander)
Ein heller, kalter Wintergarten ist für den immergrünen Oleander ideal.  © O. Diez/Imago
Hanfpalme
Die aus Asien stammende Hanfpalme schätzt einen unbeheizten Glasanbau.  © Stock&people/Imago
Orchidee
Pflanzen mit tropischem Ursprung wie die Orchidee fühlt sich in einem temperierten Wintergarten pudelwohl.  © Schwerin/Imago
Duftjasmin
Duftjasmin fühlt sich in temperierten Wintergärten wohl.  © Wjarek/Imago
Olivenbaum
Olivenbäume gedeihen gut in Kaltwintergärten. Im Winter ruhen sie und vertragen hohe Temperaturen im Sommer.  © Chassenet/Imago
  • Gemüse- und Obstabfälle: Schalen, Reste und ungenießbare Teile von Obst und Gemüse.
  • Kaffeesatz und Teesatz: Kaffeesatz und Teeblätter sind reich an Stickstoff und können dem Kompost zugeführt werden.
  • Eierschalen: Zerkleinerte Eierschalen können dem Kompost zugefügt werden, um die Calciumzufuhr zu erhöhen.
  • Laub und Rasenschnitt: Kleine Mengen Laub und Rasenschnitt können dem Kompost hinzugefügt werden, um die Mischung zu belüften.
  • Pflanzenreste: Abgeschnittene Pflanzenreste aus dem Garten können kompostiert werden. Blumenerde gehört ebenfalls dazu.
  • Küchenpapier und Karton: Ungefärbte, unbedruckte Papiertücher, Karton oder Zeitungen können dem Kompost zugeführt werden.
  • Kleine Mengen Holzasche: Kleine Mengen Holzasche können dem Kompost zugefügt werden, aber große Mengen sollten vermieden werden.

Rubriklistenbild: © Maren Winter/Imago

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