Genügsames Gewächs

Kostenloses Blütenmeer: Blattkakteen durch Stecklinge vermehren

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Dass man aus einem Blattkaktus unendlich viele neue Kakteen erhalten kann, klingt zu schön, um wahr zu sein? Das muss es nicht mit der schnellen Steckling-Methode.

Exotische Blüten in Weiß, Pink oder Orange, die das Wohnzimmer in eine Blumenoase verwandeln sind mit dem Blattkaktus kein Wunschtraum. Blattkakteen sind beliebte Zimmerpflanzen, denn sie haben nicht nur bezaubernde Blüten, sondern auch sehr dekorative Blätter. Das Beste: Der Pflegeaufwand ist minimal und man kann die Pflanzen ganz einfach vermehren.

Blattkakteen vermehren – so geht’s

Blattkakteen können über Stecklinge vermehrt werden.

Vorneweg: Beim Umgang mit Epiphyllum sind Handschuhe empfehlenswert, da die Pflanzen sehr feine Stacheln haben, die man nur schwer wieder aus der Haut entfernen kann. Folgende Schritte sollten Sie beachten, um Blattkakteen zu vermehren:

  • Wichtig ist, dass die Hauptpflanze gesund ist, sodass sich daraus neue Pflanzen entwickeln können.
  • Schneiden Sie die Stecklinge im Frühjahr oder Sommer.
  • Als Stecklinge eignen sich Triebe, die eine Länge von etwa 15 Zentimetern haben. Schneiden Sie diese mit einem scharfen Messer möglichst nah am Hauptstamm ab. Was Sie beim Abschneiden von Stecklingen noch beachten sollten, erfahren Sie hier.
  • Lassen Sie die Schnittstellen antrocknen, damit kein Schimmel entsteht.
  • Stecken Sie die Ableger in vorbereitete Töpfe mit Anzuchterde und stellen Sie diese an einen hellen und warmen Platz. Die Erde unbedingt feucht halten! Für die Stabilisierung kann zudem ein Holzstab sinnvoll sein.
  • Nach einigen Wochen wurzelt der Steckling und Sie können aus ihm neue Ableger gewinnen.

Vermehrung über Samen langwieriger

Bei der Vermehrung durch Stecklinge erhalten Sie genau identische Jungpflanzen, anders als bei einer Vermehrung über Samen. Bei letzterer Methode ist es eine Überraschung, welche Blütenfarbe die Kakteen letztendlich haben werden.

Gartenarbeit im Sommer: Zehn Aufgaben, die Sie jetzt erledigen müssen

Gießen
Gießen ist im Sommer unabdinglich. Bei Kübelpflanzen sollten Sie jedoch Staunässe vermeiden.  © Patrick Daxenbichler/Imago
Waldmeister
Kräuter wie Lavendel, Rosmarin, Waldmeister oder Schnittlauch lassen sich gut trocknen und sind so länger haltbar. © Imago
Regentonne
Im Sommer muss man nicht zu kostbarem Trinkwasser greifen, um die Blumen zu gießen. In Regentonnen gesammeltes Wasser kann genauso gut verwendet werden.  © Astrid08/Imago
Grünfink
Wer der Tierwelt im Sommer helfen möchte, der stellt eine Vogeltränke im Garten auf.  © Karin Jähne/Imago
Himbeerstrauch
Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren: Im Sommer ist Erntezeit für Beeren sowie Aprikosen und Kirschen.  © Lianem/Imago
Erdbeermarmelade
Wer mit dem Naschen von Erdbeeren, Kirschen oder Himbeeren nicht mehr hinterherkommt, der sollte das Obst zu einer Marmelade verarbeiten. © Imago
Unkraut
Keine schöne Aufgabe, aber: Unkraut muss im Sommer regelmäßig aus dem Gartenbeet und dem Rasen entfernt werden.  © Gamjai/Imago
Hibiskus
Sommersträucher wie der Hibiskus verwandeln den Garten dank üppiger Blütenpracht in eine Oase. Die Pflanze sollte schattig stehen.  © Tara Malhotra/Imago
Heckenschnitt
Auch wenn ein größerer Schnitt der Hecke im Sommer untersagt ist, so sind Schönheitsschnitte sinnvoll.  © Phillip Waterman/Imago
Rasenmäher
Von Juni bis Juli wächst der Rasen am kräftigsten und sollte einmal pro Woche gemäht werden.  © Christoph Hardt/Imago

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Auch über Aussaat lassen sich Blattkakteen vermehren. Für diese Methode ist allerdings etwas Geduld gefragt, da bis zum Keimen alleine einige Wochen ins Land ziehen können. Deshalb wird die Anzucht aus Stecklingen meist bevorzugt.

Rubriklistenbild: © Olga Ionina/Imago

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