Im Sommer

Blitz, Hagel und Sturm: Garten schnell und einfach vor dem Gewitter sichern

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Gewitter verschaffen zwar die lang ersehnte Abkühlung, können im Garten aber auch Schaden anrichten. Folgende Tipps sollten Sie beachten.

Sommer ist die Jahreszeit der Extreme: Hohe Temperaturen und knallende Sonne, die häufiges Gießen bedeuten, aber auch wie aus dem Nichts auftauchende schwere Gewitter zusammen mit Platzregen oder Hagel. All das bedeutet für Ihre Balkon- und Gartenpflanzen Stress. Doch mit folgenden Tipps können Sie vorsorgen.

Ein Hoch auf Kübelpflanzen

Unwetter hinterlassen im Garten oft Spuren der Verwüstung.

Während Stauden, junge Bäume oder andere Pflanzen den Gezeiten während eines Gewittersturmes aufgrund ihrer Verankerung im Boden prinzipiell erst einmal ausgesetzt sind, sieht es bei Topf- und Kübelpflanzen anders aus. Diese können innerhalb weniger Sekunden in Sicherheit gebracht werden. Beachten Sie auch diese Tipps, um ein Gewitter heil zu überstehen.

So können Sie bei Gewitter Ihren Garten sichern:

  • Gemüsebeete und Gartenpflanzen sollten mit einem Vlies oder einer Plane abgedeckt werden. Starker Regen oder Hagelkörner können für filigranen Pflanzen wie Tomaten nämlich das Ende bedeuten. Bei Geranien können Sie auch einen Schutz aus Holzbrettern anfertigen.
  • Denken Sie auch an eventuelle Möbel auf Balkon oder Garten, insbesondere, wenn diese nicht wetterfest sind. Räumen Sie diese ins Haus oder decken Sie Polster sicher und fest ab.
  • Nutzen Sie die restliche Zeit, um Kleinteile einzusammeln. Schaffen Sie Kinderspielzeug, Gartengeräte oder kleine Pflanzen in Sicherheit. Denken Sie auch daran, den Grill abzudecken und Balkonpflanzen einzuräumen.
  • Auch wenn es banal klingt: Schließen Sie auch in Ihren eigenen vier Wänden die Fenster und Türen, damit es nicht hereinregnet und unbemerkt Ihre Pflanzen auf der Fensterbank nass werden.
  • Haben Sie ein Gewächshaus, so sollten Sie auch hier die Türen schließen.

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Nach dem Unwetter sollten Sie im Garten eine Bestandsaufnahme machen und Bäume und Sträucher auf Schäden untersuchen, da sie so anfälliger für Krankheiten sind.

Rubriklistenbild: © Ulrich Wagner/Imago

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