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Die meisten Rhododendron-Arten sind giftig. Auch wenn man nicht an den Blättern knabbert, so sollte man bei der Gartenarbeit mit den Pflanzen Handschuhe tragen.
Es ist kein giftiger Goldregen und kein schon in Kleinstdosen gefährlicher Eisenhut und trotzdem hat der Rhododendron sogar einen Platz in Englands tödlichstem Giftgarten gefunden. Das liegt daran, dass er in allen Pflanzenteilen giftig ist, sogar in den hübschen Blüten und Pollen. Dies kann auch in dem von Rhododendronblüten gewonnenen Honig spürbar werden. In heimischen Gärten ist die Gefahr überschaubar.
Besonders Kinder und Tiere sollten um Rhododendron einen Bogen machen
Vor allem Kinder oder Haustiere sind gefährdet, wenn sie mit den Blüten und Blättern in Kontakt kommen, beispielsweiser wenn ein Hund das Rhododendronstöckchen im Maul trägt. Auch Besitzer von Pferden sollten die Pflanzen auf den Koppeln meiden. Vergiftungen bei erwachsenen Menschen sind sehr selten. Nichtsdestotrotz kann laut der Giftzentrale Bonn schon der Genuss von einem Blatt oder einer Blüte zu Symptomen wie Übelkeit und im schlimmsten Fall Herzrhythmusstörungen, Atemstörungen und Krampfanfällen führen. Ursache sind unter anderem die in der Pflanze enthaltenen Pflanzengifte wie Grayanotoxine, die zu der Gruppe der Diterpene zählen.
Um sich gar nicht erst in Gefahr zu begeben – schließlich fasst man sich bei der Gartenarbeit schnell versehentlich mal ins Auge –, ist es sinnvoll, bei der Pflege der Sträucher Handschuhe zu tragen. Dies gilt vor allem für Schnittmaßnahmen nach der Blüte.
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Sollten sich doch Symptome zeigen, empfiehlt die Giftzentrale Bonn eine reichliche Flüssigkeitszufuhr und einen Arzt aufzusuchen.
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