VonJuliane Gutmannschließen
Chronischer Stress kann Insulinresistenz begünstigen. Diese gilt als Ausgangspunkt einer Diabetes-Krankheit. Welche ersten Anzeichen Sie ernst nehmen sollten.
Wenn Körperzellen weniger empfindlich auf das Hormon Insulin reagieren, sprechen Mediziner von Insulinresistenz. Infolge kommt es zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels. Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte führen zu Diabetes Typ 2. Unbehandelt ist diese Volkskrankheit verbunden mit einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten, Schlaganfall, koronarer Herzkrankheit, arterieller Verschlusskrankheit, Augen- und Nierenerkrankungen sowie dem diabetischen Fußsyndrom und Durchblutungsstörungen.
Um gefährliche Folgekrankheiten zu vermeiden, sollte Diabetes so früh wie möglich erkannt und behandelt werden. Bis zur ersten Diabetes-Diagnose leben Betroffene allerdings etwa acht Jahre lang mit einem unentdeckten Diabetes mellitus, wie die Deutsche Diabetes Hilfe informiert. Rund acht Millionen Menschen sind in Deutschland vorwiegend von Typ-2-Diabetes betroffen. Als Vorläufer der Krankheit gilt die Insulinresistenz.
Insulinresistenz kann veranlagt sein, aber auch der Lebensstil nimmt Einfluss
Faktoren wie genetische Veranlagung, Übergewicht, Bewegungsmangel, chronischer Stress, Schlafmangel und ungesunde Ernährung begünstigen Insulinresistenz.
Mehr über Insulinresistenz und wie wichtig die Früherkennung von Diabetes ist, erfahren Sie hier:
- Die Frühanzeichen einer Insulinresistenz umfassen oft chronisch erhöhte Blutzucker- und Insulinspiegel. Nur ein Arzt kann Blutzucker- und Insulinwerte fachgerecht einschätzen.
- Die Symptome der Insulinresistenz sind in der Regel unspezifisch und können Allgemeinbeschwerden wie Abgeschlagenheit und Unwohlsein verursachen. Beides seien erste Anzeichen dafür, dass die aufgenommene Nahrungsenergie in Form von Kohlenhydraten wegen einer Insulinresistenz nicht in den Körperzellen ankommt, wie der NDR informiert.
- Personen im Prädiabetes-Stadium haben gute Heilungschancen. Späte Diagnosen von Typ-2-Diabetes sind dagegen oft mit schwerwiegenden Herz-Kreislauf-Folgeschäden verbunden.
- Regelmäßige Arztkontrollen sind von entscheidender Bedeutung, insbesondere bei genetischer Vorbelastung und Diabetes-Risikofaktoren. Aufgrund der unspezifischen Symptome sollten Personen mit einem erhöhten Diabetes-Risiko frühzeitig in Betracht ziehen, eine Insulinresistenz-Untersuchung durchzuführen.
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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.
Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Juliane Gutmann sorgfältig überprüft.
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