Spielspaß im Auto

BMW wird zur Spielekonsole – nur Smartphone benötigt 

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Die Autos von BMW werden ab 2023 zur Spielekonsole. Möglich macht das eine Partnerschaft mit dem Schweizer Unternehmen N-Dream.

Autos sind längst mehr als nur ein Verkehrsmittel, das uns von A nach B bringt. Viel mehr sind es rollende Computer, die uns das Leben mit zahlreichen Fahrassistenten einfacher machen. Wer einen Tesla sein Eigen nennt, kann sein Fahrzeug sogar als Spielekonsole nutzen. Künftig geht das auch bei BMW.

Der bayrische Premiumhersteller ermöglicht mit der AirConsole „Casual Gaming“ im Cockpit seiner Autos. Die Spieleplattform des Schweizer Softwareunternehmens N-Dream ist auf das Curved Display abgestimmt und bietet eine große und vielseitige Spielauswahl.

Um das Spielangebot von BMW zu nutzen, braucht es nur ein Smartphone.

BMW wird zur Spielekonsole – nur Smartphone benötigt 

Das Infotainmentsystem mutiert so zur Spielekonsole. Die sofortige Bereitstellung von Spielen erfolgt over-the-air. „Mit AirConsole nutzen wir die neuesten Cloud-Technologien in Kombination mit einer großen Auswahl unterhaltsamer Casual Games. Dadurch wird jede Wartesituation im Fahrzeug, wie das Laden, zu einem freudvollen Moment“, sagte Stephan Durach, Senior Vice President BMW Group Connected Company Development.

Elektroauto laden: Diese zehn kommen nach 20 Minuten am weitesten

Kia EV6
Kia EV6: 309 Kilometer. Dank moderner 800-Volt-Ladetechnik fährt das Mittelklasse-SUV aus Südkorea klar an die Spitze. Die Version mit Heckantrieb und 77,4-kWh-Akku war das einziges Modell des Testfeldes, das die 300-Kilometer-Marke knackte. Basispreis: 46.990 Euro. © weigl.biz
Mercedes-Benz EQS 450+
Mercedes-Benz EQS 450+: 275 Kilometer. Die Luxuslimousine für mindestens 107.326 Euro holt aus der verwendeten 400-Volt-Technik dank präzisem Lade- und Temperatur-Management das Optimum heraus. Getestet wurde die Long-Range-Version mit 108-kWh-Akku und Heckantrieb. © Deniz Calagan/Mercedes-Benz AG
BMW iX
BMW iX: 273 Kilometer. Das große Elektro-SUV trat als xDrive50 mit serienmäßigem Allradantrieb zum Test in der Oberklasse-Kategorie an – und mit mächtigem 105,2-kWh-Akku. Der Basispreis des mächtigem Stromers liegt bei 84.600 Euro. © Uwe Fischer/BMW
Hyundai Ioniq 5
Hyundai Ioniq 5: 272 Kilometer. Das südkoreanische SUV ist technisch mit dem Testsieger Kia EV6 verwandt, und nutzt dieselbe schnelle 800-Volt-Technik. Die sparsamere Heckantriebsversion kostet ab 43.900 Euro, getestet wurde die Ausführung mit 72,6-kW-Akku für 4.000 Euro Aufpreis. © Dino Eisele/Hyundai
Porsche Taycan GTS
Porsche Taycan: 271 Kilometer. In der Oberklasse lagen die Testwerte relativ dicht beieinander. In der Version GTS fährt der Elektro-Porsche (Basispreis 86.733 Euro) mit 93,4-kWh-Akku nur knapp hinter den Klassenbesten her, er kann ebenfalls mit 800 Volt laden. © Porsche AG
Audi e-tron GT quattro
Audi e-tron GT quattro: 237 Kilometer. Der viertürige, Elektrosportler mit Allradantrieb basiert auf dem Porsche Taycan und verfügt daher ebenfalls über schnelle 800-Volt-Technik und einen 93,4-kWh-Akku, ist aber etwas größer und geräumiger. Preis: ab 104.000 Euro. © Audi
BMW i4 eDrive40
BMW i4: 235 Kilometer. Die Elektroversion der konventionell angetriebenen 4er-Reihe ist das sportlichste Modell der Mittelklasse-Wertung. Als eDrive40 kostet er ab 59.200 Euro und verfügt über einen Akku mit 83.9 kWh Kapazität. © BMW
Tesla Model 3
Tesla Model 3: 221 Kilometer. Der Elektroauto-Pionier legt seit jeher mehr Wert auf Reichweite als auf schnelles Laden, was bei der Akku-Auslegung ein Zielkonflikt ist. Der Test der Long-Range-Version mit 82,1-kWh-Akku erfolgte an markeneigenen Superchargern. Basispreis des Model 3: 52.965 Euro. © Tesla
Polestar 2
Polestar 2: 218 Kilometer. Die noch junge Marke gehört zum chinesischen Geely-Konzern, die Autos werden von dessen Tochter Volvo entwickelt und in China produziert. Den Polestar gibt es ab 46.495 Euro, gemessen wurde die heckgetriebene Long-Range-Version mit 78-kWh-Akku. © Polestar
BMW iX3
BMW iX3: 201 Kilometer. Ein weiterer BMW nach dem bewährten Muster, ein Verbrennermodell zum Stromer umzurüsten. Das Mittelklasse-SUV kostet ab 67.300 Euro und verfügt über einen Akku mit 80 kWh Kapazität. © BMW

Anders als Tesla setzt BMW jedoch nicht auf eine Steuerung über das Lenkrad. Das Smartphone dient als Controller und ist neben dem Curved Display alles, was die Kunden brauchen, um den Spielspaß in ihrem Auto zu genießen. „Unsere ausgeklügelte Architektur in Verbindung mit der einfachen Zugänglichkeit unserer Plattform wird die Art und Weise, wie Menschen in ihren Fahrzeugen unterhalten werden, verändern“, betont Anthony Cliquot, Chef von N-Dream.

BMW wird zur Spielekonsole – AirConsole startet 2023 

Die Verbindung zwischen dem Smartphone und dem Fahrzeug kann z. B. über das Scannen eines QR-Codes auf dem Curved Display hergestellt werden. Anschließend können die Spieler sofort mit dem Spielen starten und so die Wartezeit entspannt überbrücken.

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Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Welche Spiele über AirConsole angeboten werden, verriet BMW indes noch nicht. Auch ein konkretes Startdatum für das Angebot ließ das Münchner Unternehmen offen. Sicher ist nur, dass die Spieleplattform ab 2023 in allen neuen Fahrzeugen zur Verfügung steht. BMW und Tesla sind jedoch nicht alleine. Ford verwandelt den Mustang Mach-E beispielsweise in einen Escape-Room.

Rubriklistenbild: © BMW

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