Nach wochenlangem Anstieg

Pünktlich zum Ende der Sommerferien: Spritpreise sinken wieder

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Über Wochen sind die Spritpreise angestiegen. Pünktlich zum Ende der Sommerferien werden Benzin und Diesel wieder günstiger. Das kommt überraschend.

Nachdem Diesel und Benzin in den vergangenen Wochen immer teurer und teuer geworden sind, gibt es endlich gute Nachrichten für die deutschen Autofahrer: Der Anstieg der Spritpreise hat ein Ende! In einer Auswertung vom 5. September stellte der ADAC erstmals wieder einen Rückgang gegenüber der Vorwoche fest.

Spritpreise sinken: Diesel und Benzin rund einen Cent günstiger

Für einen Liter Super E10 mussten die Autofahrer im bundesweiten Mittel demnach 1,874 Euro bezahlen. Das ist ein Cent weniger als noch in der Vorwoche. Diesel vergünstigte sich laut dem Automobilklub um 1,1 Cent. Der Liter kostete im Durchschnitt somit nur noch 1,786 Euro.

Pünktlich zum Ende der Sommerferien sinken die Spritpreise wieder.

„Die Preisdifferenz zwischen Diesel und Super E10 liegt im Vergleich zur Vorwoche weitgehend stabil bei 8,8 Cent. Noch Ende Mai betrug der Unterschied allerdings mehr als 23 Cent. Diesel wird um etwa 20 Cent je Liter niedriger besteuert als Benzin“, beton der ADAC.

Spritpreise sinken, obwohl Rohöl deutlich teurer wird

Dass die Spritpreise für Diesel und Benzin jetzt sinken, kommt auf den ersten Blick überraschend. Im Vergleich zur Vorwoche ist Rohöl deutlich teuer geworden. Ein Barrel der Sorte Brent kostet derzeit etwa 90 US-Dollar und ist damit fünf US-Dollar teurer geworden als vor Wochenfrist. Somit wäre eigentlich ein weiterer Anstieg erwartbar gewesen.

Warum Verbrenner neben E-Autos existieren müssen

Infrastruktur: E-Autos benötigen eine entsprechende Infrastruktur, um aufgeladen zu werden. Derzeit gibt es noch nicht genügend öffentliche Ladestationen, um den Bedarf zu decken. Für lange Strecken oder abgelegene Orte sind Verbrenner daher immer noch die praktikablere Option.
Infrastruktur: E-Autos benötigen eine entsprechende Infrastruktur, um aufgeladen zu werden. Derzeit gibt es noch nicht genügend öffentliche Ladestationen, um den Bedarf zu decken. Für lange Strecken oder abgelegene Orte sind Verbrenner daher immer noch die praktikablere Option. © IMAGO/Robert Poorten
Kosten: E-Autos sind in der Regel teurer als Verbrenner und nicht jeder kann sich diese höheren Kosten leisten. Zudem sind E-Autos nicht in allen Größen und Varianten erhältlich, so dass es für manche Anforderungen noch keine entsprechenden E-Autos gibt.
Kosten: E-Autos sind in der Regel teurer als Verbrenner und nicht jeder kann sich diese höheren Kosten leisten. Zudem sind E-Autos nicht in allen Größen und Varianten erhältlich, so dass es für manche Anforderungen noch keine entsprechenden E-Autos gibt. © IMAGO
Reichweite: E-Autos haben im Vergleich zu Verbrennern immer noch eine begrenzte Reichweite, die oft nicht ausreicht, um lange Strecken zurückzulegen. Auch wenn die Reichweite von E-Autos in den letzten Jahren gestiegen ist, können Verbrenner immer noch eine größere Reichweite bieten.
Reichweite: E-Autos haben im Vergleich zu Verbrennern immer noch eine begrenzte Reichweite, die oft nicht ausreicht, um lange Strecken zurückzulegen. Auch wenn die Reichweite von E-Autos in den letzten Jahren gestiegen ist, können Verbrenner immer noch eine größere Reichweite bieten. © IMAGO/Ralf Homburg
Umwelt: Obwohl E-Autos eine sauberere und umweltfreundlichere Alternative zu Verbrennern sind, müssen auch ihre Produktionsprozesse und ihre Stromversorgung berücksichtigt werden. Bis zur vollständigen Umstellung auf erneuerbare Energien werden Verbrenner noch benötigt, um den Energiebedarf zu decken.
Umwelt: Obwohl E-Autos eine sauberere und umweltfreundlichere Alternative zu Verbrennern sind, müssen auch ihre Produktionsprozesse und ihre Stromversorgung berücksichtigt werden. Bis zur vollständigen Umstellung auf erneuerbare Energien werden Verbrenner noch benötigt, um den Energiebedarf zu decken. © IMAGO/Florian Gaertner
Bedienkomfort: Für viele Menschen ist das Fahren eines Verbrenners noch immer vertrauter und einfacher als das Fahren eines E-Autos. Auch wenn sich dies mit der Zeit ändern wird, kann es eine Weile dauern, bis sich die breite Bevölkerung an das Fahren von E-Autos gewöhnt hat.
Bedienkomfort: Für viele Menschen ist das Fahren eines Verbrenners noch immer vertrauter und einfacher als das Fahren eines E-Autos. Auch wenn sich dies mit der Zeit ändern wird, kann es eine Weile dauern, bis sich die breite Bevölkerung an das Fahren von E-Autos gewöhnt hat. © IMAGO/David Munoz
Ladezeit: Das Aufladen eines E-Autos dauert länger als das Betanken eines Verbrenners. Dies kann zu Verzögerungen und Wartezeiten führen, die bei Verbrennern nicht auftreten. Für Menschen, die viel unterwegs sind und nicht auf eine schnelle Mobilität verzichten können, sind Verbrenner daher oft die praktikablere Option.
Ladezeit: Das Aufladen eines E-Autos dauert länger als das Betanken eines Verbrenners. Dies kann zu Verzögerungen und Wartezeiten führen, die bei Verbrennern nicht auftreten. Für Menschen, die viel unterwegs sind und nicht auf eine schnelle Mobilität verzichten können, sind Verbrenner daher oft die praktikablere Option. © IMAGO/Michael Gstettenbauer
Verfügbarkeit von Ladestationen: Auch wenn die Anzahl der öffentlichen Ladestationen zunimmt, sind E-Auto-Fahrer immer noch auf eine ausreichende Verfügbarkeit von Ladestationen angewiesen. In ländlichen Gebieten oder auf Fernstraßen kann es jedoch immer noch an Ladestationen mangeln, was Verbrenner zu einer zuverlässigeren Wahl macht.
Verfügbarkeit von Ladestationen: Auch wenn die Anzahl der öffentlichen Ladestationen zunimmt, sind E-Auto-Fahrer immer noch auf eine ausreichende Verfügbarkeit von Ladestationen angewiesen. In ländlichen Gebieten oder auf Fernstraßen kann es jedoch immer noch an Ladestationen mangeln, was Verbrenner zu einer zuverlässigeren Wahl macht. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber
Wartung: E-Autos haben in der Regel weniger bewegliche Teile als Verbrenner, was sie insgesamt wartungsärmer macht. Dennoch können Reparaturen oder Wartungsarbeiten an einem E-Auto teurer und zeitaufwendiger sein als an einem Verbrenner. Für Menschen, die keine Zeit oder das nötige Geld haben, können Verbrenner daher immer noch die bessere Wahl sein.
Wartung: E-Autos haben in der Regel weniger bewegliche Teile als Verbrenner, was sie insgesamt wartungsärmer macht. Dennoch können Reparaturen oder Wartungsarbeiten an einem E-Auto teurer und zeitaufwendiger sein als an einem Verbrenner. Für Menschen, die keine Zeit oder das nötige Geld haben, können Verbrenner daher immer noch die bessere Wahl sein. © IMAGO/Bernd Feil
Reichweite bei schlechtem Wetter: Die Reichweite von E-Autos kann bei extremen Temperaturen oder schlechtem Wetter beeinträchtigt werden. Dies kann zu Problemen führen, insbesondere wenn das E-Auto für lange Strecken eingesetzt werden soll. Verbrenner haben hier einen Vorteil, da sie nicht von solchen Faktoren beeinflusst werden.
Reichweite bei schlechtem Wetter: Die Reichweite von E-Autos kann bei extremen Temperaturen oder schlechtem Wetter beeinträchtigt werden. Dies kann zu Problemen führen, insbesondere wenn das E-Auto für lange Strecken eingesetzt werden soll. Verbrenner haben hier einen Vorteil, da sie nicht von solchen Faktoren beeinflusst werden. © IMAGO/Ray van Zeschau
Flexibilität bei der Energieversorgung: Verbrenner können mit einer Vielzahl von Brennstoffen betrieben werden, darunter Benzin, Diesel, Ethanol oder Wasserstoff. E-Autos sind hingegen auf eine Stromversorgung angewiesen und müssen daher an eine Stromquelle angeschlossen werden. In einigen Gebieten kann die Stromversorgung jedoch instabil sein oder es kann zu Stromausfällen kommen. Verbrenner bieten hier mehr Flexibilität in Bezug auf die Energieversorgung.
Flexibilität bei der Energieversorgung: Verbrenner können mit einer Vielzahl von Brennstoffen betrieben werden, darunter Benzin, Diesel, Ethanol oder Wasserstoff. E-Autos sind hingegen auf eine Stromversorgung angewiesen und müssen daher an eine Stromquelle angeschlossen werden. In einigen Gebieten kann die Stromversorgung jedoch instabil sein oder es kann zu Stromausfällen kommen. Verbrenner bieten hier mehr Flexibilität in Bezug auf die Energieversorgung. © IMAGO/Arnulf Hettrich

„Allerdings ist das Preisniveau an den Tankstellen aus Sicht des ADAC seit Monaten deutlich überhöht und bietet daher trotz der aktuellen, in die richtige Richtung gehenden Entwicklung weiter großes Potenzial für zusätzliche Preissenkungen“, erklärt der Automobilklub. Ein Auslöser der Preissenkungen könnte sein, dass in fast allen die Sommerferien inzwischen geendet sind. Ob es der Anfang einer Trendwende ist, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

Günstiger tanken: ADAC gibt Autofahrern Spartipps

Wer sparen will, kann dies oft im Ausland tun. Vor allem bei Benzin und Diesel sind die Preise deutlich niedriger als hierzulande. Aber auch wer nicht in Grenznähe wohnt, kann ein paar Euro sparen. Denn nicht immer ist die erste Tankstelle die günstigste. Deshalb empfiehlt es sich, die Spritpreise vorher per App zu vergleichen.

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Benzinfahrern empfiehlt der Automobilclub zudem, möglichst Super E10 statt des teureren E5 zu tanken. Auch ein Blick auf die Uhr kann helfen, denn hier ist das Sparpotenzial besonders groß. So sind Diesel und Benzin in den Morgenstunden am teuersten. Abends zwischen 18 und 20 Uhr sowie zwischen 21 und 22 Uhr ist es dagegen am günstigsten.

Rubriklistenbild: © Marijan Murat/dpa

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