Geld für Haltung von Tieren

Bürgergeld und Haustier: So viel Geld gibt es für Hund und Katze vom Staat

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Alles rund um Haustiere und Bürgergeld: Welche Kosten übernimmt das Jobcenter? Darf ein Sozialleistungsempfänger Hund und Katze halten?

Viele Menschen, die Bürgergeld, das frühere Hartz IV, beziehen, leben mit Haustieren zusammen. Ist das finanziell möglich, übernimmt der Jobcenter Kosten? Dürfen Bürgergeldempfänger ein oder mehrere Tiere halten? Schließlich soll das Bürgergeld, auch Grundsicherung genannt, folgende Bereiche abdecken: Kosten für Unterkunft und Heizung. Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie Beiträge zur Altersvorsorge, wie „Sozialplattform“ schreibt. Das Jobcenter zahlt für Empfänger mehr als gedacht, aber gehören auch Unterhalt für Hund, Katze oder andere Kleintiere dazu?

Bürgergeld und Sozialleistungen: Übernimmt das Jobcenter Unterhaltskosten für Haustiere?

Das Jobcenter übernimmt grundsätzlich keine Unterhaltskosten für Haustiere. Dazu zählen beispielsweise Futterkosten, Tierarztkosten, Kosten für Spielzeug und Pflegeprodukte. Nach einem Urteil des Landessozialgerichts Baden-Württemberg gehören Hund und Katze oder andere Kleintiere nicht zum Existenzminimum, wie „SWR“ schreibt.

Lediglich in einigen Ausnahmefällen können die Kosten für Haustiere vom Jobcenter übernommen werden. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn das Tier aus medizinischen Gründen gehalten wird oder wenn es zur Aufrechterhaltung der sozialen Teilhabe notwendig ist.  Doch Gerichtsentscheidungen sind hierzu noch nicht bekannt, wie „Buerger-Geld.org“ schreibt.

Ist die Haltung von Haustieren mit Bürgergeld erlaubt?

Das Jobcenter erlaubt in der Regel die Haltung von einem Haustier, denn in Deutschland darf jeder einen Hund, eine Katze oder ein Meerschweinchen halten. Auch Menschen, die Bürgergeld oder Sozialhilfe beziehen, darf der Staat nicht verbieten, ein Haustier zu halten. Allerdings sehen die Regelleistungen des SGB II keine Unterstützung und Gelder für die Versorgung eines Tieres vor, wie „Gegen-Hartz-IV“ schreibt. Schließlich kosten Haustiere immer mehr.

Top Ten fürs große Portemonnaie: Die teuersten Hunderassen der Welt

Die stolzen und würdevollen Rhodesian Ridgebacks wurden ursprünglich für die Jagd auf Großwild gezüchtet.
10. Die stolzen und würdevollen Rhodesian Ridgebacks wurden ursprünglich für die Jagd auf Großwild gezüchtet. Ihr typisches Kennzeichen ist der markante Haarkamm auf dem Rücken. Für einen reinrassigen Welpen zahlt man zwischen 1.500 und 2.000 Euro. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der Cavalier King Charles Spaniel war beim britischen Hochadel extrem beliebt.
9. Der Cavalier King Charles Spaniel war beim britischen Hochadel extrem beliebt. Er ist ein liebevoller Begleithund und kostet rund 1.500 Euro. Für einen besonderen Welpen aus einer Show-Linie kann man jedoch gut und gerne 3.000 Euro ausgeben. Jedoch sollte man auf einen guten Züchter wert legen, da die Rasse zu Erbkrankheiten neigt. (Symbolbild) © Wirestock/Imago
Das Löwchen oder auch Petit Chien Lion ist mittlerweile eine eher seltene Hunderasse aus Frankreich.
8. Das Löwchen oder auch Petit Chien Lion ist mittlerweile eine eher seltene Hunderasse aus Frankreich. Die Hunde sind äußerst liebenswürdig, aktiv und sehr freundlich und sind für rund 1.800 Euro zu haben. Für manche Zuchttiere müssen jedoch auch mehrere tausend Euro ausgegeben werden. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der Akita ist eine alte Hunderasse aus Japan.
7. Der Akita ist eine alte Hunderasse aus Japan. Er gilt als sehr eigenständig und selbstbewusst. Als legendär gilt die Treue zu seinen Menschen. Der wohl berühmteste Akita ist „Hachiko“ aus dem gleichnamigen Film. Für einen Vertreter dieser Rasse muss man mit rund 2.500 Euro rechnen. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Der Chow Chow zählt zu den ältesten Hunderassen der Welt und gehört zur Gruppe der asiatischen Spitze.
6. Der Chow Chow zählt zu den ältesten Hunderassen der Welt und gehört zur Gruppe der asiatischen Spitze. Durch sein flauschiges Fell sieht er einem Löwen ein wenig ähnlich. Sein Merkmal ist auch die blaue Zunge. Er kostet rund um die 2.500 Euro. Show-Hunde und Hunde, die für die Zucht verwendet werden, kosten wesentlich mehr. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Die eleganten und edlen Windhunde sind relativ selten und können deswegen sehr teuer werden.
5. Die eleganten und edlen Windhunde sind relativ selten und können deswegen sehr teuer werden. Ein seriöser Züchter kann schon mal 2.500 Euro für einen Saluki verlangen. Hunde aus einer reinen, arabischen Zucht können um ein Vielfaches teurer sein. Rund 10.000 bis 12.000 Euro dürfen eingeplant werden. (Symbolbild) © João Almeida/Imago
Die selbstbewussten und eigenständigen Samojeden erinnern ein wenig an einen großen Spitz.
4. Die selbstbewussten und eigenständigen Samojeden erinnern ein wenig an einen großen Spitz. In Russland wurden sie als Schlitten-, Hüte-, und Wachhund eingesetzt. Doch auch als liebevoller Familienhund ist er gut geeignet. Für ihn muss man rund 5.000 Euro einplanen. Und je weißer das Fell, umso höher steigt der Preis. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
Der Kanadische Eskimohund ist nicht unbedingt ein Vierbeiner fürs Sofa.
3. Der Kanadische Eskimohund ist nicht unbedingt ein Vierbeiner fürs Sofa. Die Rasse ist auf eine Arbeit als Schlittenhund ausgelegt. Sie sind extrem robust. Kein Wunder. Schließlich müssen sie mit einem arktischen Klima klarkommen. Sie zählen mit zu den teuersten Hunden der Welt. Um die 5.000 Euro muss man für sie ausgeben. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der aus Malta stammende Pharaonenhund überzeugt durch seine anmutige und edle Erscheinung und erinnert ein wenig an den ägyptischen Gott Anubis.
2. Der aus Malta stammende Pharaonenhund überzeugt durch seine anmutige und edle Erscheinung und erinnert ein wenig an den ägyptischen Gott Anubis. Er ist ein passionierter Jäger und benötigt viel Auslauf. Da er sehr selten vorkommt, muss man für ihn mit rund 6.000 Euro rechnen. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Als der teuerste Hund der Welt gilt der Tibet Mastiff, der auch als Do Khyi bezeichnet wird.
1. Als der teuerste Hund der Welt gilt der Tibet Mastiff, der auch als Do Khyi bezeichnet wird. Die Herdenschutzhunde stammen aus China und wirken durch ihre imposante Erscheinung äußerst majestätisch. Einige der Hunde werden in tibetischen Klöstern als Wachhunde eingesetzt, andere gelten als beliebtes Statussymbol. So wurde ein besonderer Rüde für rund 1,4 Millionen Euro ersteigert. (Symbolbild) © agefotostock/Imago

Empfänger von Sozialleistungen müssen daher gut haushalten, um die Unterhaltskosten für ihre Haustiere tragen zu können. Vor der Anschaffung eines Haustieres sollten sich Sozialhilfeempfänger über die Kosten der Tierhaltung informieren. Danach sollten Grundsicherungsbezieher prüfen, ob sie die Kosten für das Tier und gegebenenfalls extra anfallende Zuzahlungen, zum Beispiel für den Tierarzt, aus eigener Tasche bezahlen können. Außerdem gibt es eine Bürgergeld-Änderung: Diese Kosten übernimmt das Jobcenter bald nicht mehr.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Tetra Images

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