VonStella Henrichschließen
Der Hersteller Könecke ruft Wurstprodukte aus dem Handel zurück. Die Ware wurde in Scheiben und am Stück bundesweit verkauft.
München – Der Grund für den bundesweiten Rückruf der Wurstware ist der Nachweis des Bakteriums Shiga-Toxin bildende E.coli (STEC). Betroffen sind die Produkte Yayla Sucuk in Scheiben und Yayla Sucuk in Stücken. Das Bakterium ist laut Hersteller bei einer Routineuntersuchung entdeckt worden. Sie wurden bundesweit im Handel verkauft. Rewe und Penny informieren inzwischen auf ihren Internetseiten über den Warenrückruf. Laut Hersteller Könecke Sp. z.o.o. wurde die Ware bereits aus dem Verkauf genommen.
Wurst-Rückruf - Um diese vier Produkte geht es:
| Produkt | Yayla Sucuk in Scheiben |
| Inhalt | 200 Grammpackung |
| Charge | 10865984 |
| MHD | 23.02.2024 und 01.03.2024 |
| Produkt | Yayla Sucuk in Scheiben |
| Inhalt | 200 Grammpackung |
| Charge | 10865984 |
| MHD | 14.01.2024 |
| Produkt | Yayla Sucuk in Scheiben |
| Inhalt | 80 Grammpackung |
| Charge | 10865984 |
| MHD | 09.02.2024 |
| Produkt | Yayla Sucuk in Stücken |
| Inhalt | 250 Grammpackung |
| Charge | 10855916 |
| MHD | 09.03.2024 |
Quelle: Produktwarnung.eu
Verbraucherinnen und Verbrauchern wird vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit empfohlen, die betroffenen Artikel nicht zu verzehren und sie anstatt dessen in den Handel zurückzubringen. Laut Hersteller wird der Kaufpreis auch ohne Kassenbon erstattet. Auch Kunden von Edeka werden auf einen Produktrückruf aufmerksam gemacht. Mehrere Obstprodukte können unerwünschte Fremdkörper beinhalten.
Rückruf von Wurstprodukten: Erkrankung beginnt mit Durchfall und Übelkeit
Eine STEC Erkrankung äußert sich meist innerhalb einer Woche nach Infektion mit Durchfall und Übelkeit. Personen, die diese Lebensmittel gegessen haben und die beschriebenen Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche STEC -Infektion hinweisen. Als lebensbedrohliche Komplikation kann sich insbesondere bei Kindern unter sechs Jahren, älteren Menschen oder abwehrgeschwächten Personen in fünf bis zehn Prozent der Erkrankungen im Anschluss an die genannten Darmsymptome ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) entwickeln. Dieses ist hauptsächlich gekennzeichnet durch eine Schädigung der Blutgefäße, der roten Blutkörperchen und der Nieren, was häufig eine Dialyse erforderlich macht.
Als besten Schutz gilt laut Sozialministerium.at die persönliche Hygiene wie Händewaschen und die Küchenhygiene. Außerdem sollten Verbraucherinnen und Verbraucher rohe Lebensmittel tierischer Herkunft immer bei Kühlschranktemperatur lagern und rohe Lebensmittel stets getrennt aufbewahren.
Antworten zum Rückruf der betroffenen Wurstware erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher unter der Telefon-Hotline 0211 - 9933 0252. Die Hotline ist von 08:00 bis 18:00 Uhr erreichbar. Einen ganz anderen Befund machte dagegen ein Kunde mit einer Aldi-Überraschungstüte.
(sthe)
