Bald auch weniger Sitzplätze?

Große Änderungen bei Burger King: Sortiment ausgeweitet - aber schlechte Nachrichten beim Preis

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Burger King ändert sein Sortiment, aber auch seine Präsenz-Strategie und die Preise.
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Burger King stellt sich mit neuen Menüs auf Veganer und Vegetarier ein. Gleichzeitig werden aber die Preise der Kette erhöht und die Ladenflächen mit Sitzplätzen verkleinert.

München - Die Fast-Food-Kette Burger King bietet neue fleischlose Produkte an. Allerdings gibt es auch schlechte Nachrichten für die Kunden: Die gestiegenen Kosten in der Herstellung der Produkte müssen an die Verbraucher weitergegeben werden. Außerdem wird in Ladenlokalen zunehmend auf To-Go-Betrieb umgestellt.

Video: Vor zwei Jahren wurde in den USA erstmals der fleischlose Whopper angeboten

Schlechte Nachrichten für Burger-King-Kunden: Auch hier höhere Preise

Burger King reagiert wie viele andere Firmen auf die massiven Kostenerhöhungen in den Bereichen Energie und Nahrungsmittel, die seit dem Ukraine-Krieg verstärkt, aber auch schon vorher im Rahmen einer allgemeinen Inflationswelle, zu spüren sind. Burger King hat wie die gesamte Branche im Grunde keine andere Wahl, als die Kostensteigerungen teilweise weiterzugeben, berichtet das Online-Portal derwesten.de

Burger King bietet nun fleischlose Produkte an, außerdem eine neue Premiumlinie

Die Burgerkette reagiert endlich auf das veränderte Essverhalten vieler Menschen. Das vegane und vegetarische Angebot soll ausgeweitet werden, denn immer mehr Kunden verlangen fleischlose Angebote, sagte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber der Wirtschaftswoche.

Neben den pflanzenbasierten Alternativen wird die sogenannte Premiumlinie King‘s Selection eingeführt. „Für Premium sind unsere Gäste auch bereit, etwas mehr zu zahlen“, meint das Unternehmen. Die neue Linie bietet insbesondere einen Pastrami Burger und wandelt damit ein beliebtes amerikanisches Sandwich (das aber an sich aus der jüdischen Küche stammt) in Burgerform um.

Burger King reagiert auf Corona und konzentriert sich auf den To-Go-Betrieb

Durch die Pandemie habe der Fast-Food-Riese festgestellt, dass weniger Gäste im Restaurant essen wollen und können, weiß derwesten.de. Deshalb wolle die Kette zukünftig verstärkt auf To-Go-Shops, vor allem in Bahnhöfen und an Tankstellen setzen, die Ladenflächen mit Sitzplätzen dagegen tendenziell abbauen. In den To-Go-Filialen soll ein Kernsortiment angeboten werden. Die neuen vegetarischen Produkte sollen jedenfalls zum To-Go-Sortiment gehören, so derwesten.de.

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