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Chilis ernten: Je länger sie an der Pflanze bleiben, desto schärfer schmecken sie

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Chilis sind immer scharf, oder etwa doch nicht? Wer die Schoten selbst anbaut, kann den Schärfegrad mithilfe einfacher Tricks steuern.

Ein roter Kopf und Schweißausbrüche müssen nicht immer eine Konsequenz von zu viel Sport sein – auch beim Verzehr von Chilischoten zeigen sich bei manchen Menschen diese Symptome. Die kleinen Schoten sind nichts für schwache Mägen, doch wer sie eigens anbaut, der kann den Schärfegrad selbst kontrollieren, wie Sie in diesem Text erfahren werden.

Chilis: Je länger sie an der Pflanze bleiben, desto schärfer

Der Schärfegrad von Chilischoten wird in Scoville angegeben.

Wie auch Paprika, Tomaten, Auberginen und Kartoffeln, so gehören auch Chilis zu den Nachtschattengewächsen (Solanacae). Chilis haben den Ruf, sehr scharf zu sein. Doch wie Plantura Garden erklärt, können Sie mit ein paar Tricks den Schärfegrad der Ernte beeinflussen:

  • Wenn Sie scharfe Schoten bevorzugen, so sollten Sie zu „Naga Ghost“, „Bahamian“ oder „Habanero Chocolate“ greifen.
  • Je weniger Sie die Chilipflanze gießen, desto schärfer werden die Schoten, da das fehlende Wasser eine Stresssituation verursacht und die Pflanze im Gegenzug ihr scharfes Abwehrmittel Capsaicin produziert. Wer also eher milde Schoten ernten möchte, der sollte immer auf genügend Wasserzufuhr achten.
  • Je später die Chilischote geerntet wird, desto schärfer wird sie, wie Plantura Garden weiß. Grüne Schoten sind deshalb meistens deutlich milder als die ausgereiften gelben oder roten Schoten der gleichen Sorte.
  • Pflanzt man viele verschiedene Chilischoten nebeneinander, so führt das auch zu schärferen Schoten.

Chilischoten, deren Schärfegrad in Scoville gemessen wird, können aber nur scharf werden, wenn die Pflanze gesund ist und sie im Garten gut gedeiht. Deshalb ist auch der richtige Dünger, wie etwa ein Tomatendünger mit einem hohen Kalium-Gehalt vonnöten.

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Blätter in einer Regenrinne.
Im Herbst sollten Sie unbedingt die Regenrinnen von Laub befreien. © Fernando Barozza/Imago
Mehrere Gartenschläuche auf einer Wiese.
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Eine Seerose in einem Teich.
Wenn Sie einen Gartenteich haben, sollten Sie Technik wie Teichpumpe und Filteranlage ausschalten, reinigen und im Warmen lagern. © Imago
Ein Eisfreihalter in einem zugefrorenen Teich.
Eisfreihalter im Teich lassen das Wasser nie komplett zufrieren und ermöglichen, dass Fische auch in niedrigen Gewässern immer genügend Sauerstoff haben.  © Stock&people/Imago
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Ein Mann, der eine Pflanze gießt.
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Rasen in der Sonne.
Der Rasen sollte im Herbst noch einmal gemäht werden. © George Mdivanian/Imago

Haben Sie einmal zu viele Chilis geerntet, so können Sie diese dekorativ trocknen.

Rubriklistenbild: © Weingartner/Imago

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