Von Ines Alms
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Wer Kräuter und Gemüse selbst in Öl einlegt, sollte aufpassen, da sich ein Gift bilden kann. Darum sollte man ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Da man im Sommer oft nicht weiß, wohin mit all dem Gemüse , wird es oft auf Vorrat angelegt. Dies gilt auch für die üppig wachsenden Kräuter . Dies geschieht oftmals auch durch Einmachen oder Einlegen in Wasser oder Essig-Sud. Dies ist auch kein Problem. Nur wenn man als Basis-Flüssigkeit Öl verwendet, kann es gefährlich werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich beim Einlegen von Kräutern und Gemüse in Öl Giftstoffe bilden, ist zwar gering, aber gegeben.
Der Verzehr des Bakteriums Clostridium Botulinum kann tödlich enden Bei selbst gemachtem Kräuter- oder Knoblauchöl ist Vorsicht angebracht.
© Westend61/Imago
Das Bakterium Clostridium Botulinum bildet sich ohne Sauerstoff und kann beim Menschen den Botulismus auslösen, eine Lebensmittelvergiftung, die von Übelkeit bis zur Atemlähmung führen kann – und zwar sehr schnell. Bekannt wurde es auch durch nach außen gewölbte Dosen, die man im Regal stehen lassen sollte. Die Lebensmittelhersteller haben das Problem mittlerweile gut im Griff.
Die Sporen des Bakteriums finden sich nahezu überall und damit auch auf Lebensmitteln tierischen und pflanzlichen Ursprungs. Werden pflanzliche Lebensmittel wie beispielsweise Peperoni , Knoblauch oder Kräuter in Öl eingelegt, kommt kein Sauerstoff in die Nähe der Lebensmittel, das Bakterium kann aber gut Fuß fassen und bildet unter Umständen ein Nervengift, das zu den stärksten natürlichen Giftstoffen gehört. Da die Sporen sehr hitzebeständig sind, müsste man das Produkt auf über 120 Grad Celsius erhitzen , was im Privathaushalt beim normalen Abkochen nicht erreichbar ist, erklärt das Bundesinstitut für Risikobewertung . Für das Toxin reichen wenige Sekunden bei 100 Grad Celsius.
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Wie Sie sich richtig verhalten, wenn Sie Lebensmittel in Öl einlegen Diese Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie treffen:
Kräuter, Gemüse u.a. vor dem Einlegen gründlich waschen. Öl und Produkte innerhalb von ein paar Tagen verbrauchen und nicht lagern. Öl und Lebensmittel vor dem Verzehr stark erhitzen, also Kochen oder Braten. Nicht in der kalten Küche für Salate & Co. verwenden. Fehler beim Kochen, die Sie besser vermeiden sollten Reis aufwärmen: Ein großer Fehler beim Kochen von Reis ist, ihn zu lange oder nicht gekühlt aufzubewahren. Reis enthält fast immer sporenbildende Bakterien, die beim Erhitzen nicht abgetötet werden. Wenn Sie Reis erneut aufwärmen müssen, sollten Sie ihn in kleinen Portionen erhitzen und sicherstellen, dass er richtig durchgekocht ist. © IMAGO/La Nacion Rohe Eier essen: Rohe Eier können Salmonellen und andere schädliche Bakterien enthalten, die Krankheiten verursachen können. Wenn Sie rohe Eier zum Beispiel für Mayonnaise verwenden, sollten Sie sicherstellen, dass sie frisch und von hoher Qualität sind. Es ist auch ratsam, rohe Eier im Kühlschrank aufzubewahren und sie gründlich zu waschen, bevor Sie sie verwenden. © IMAGO Rohes Mehl essen: Rohes Mehl kann E. coli-Bakterien enthalten, die Magenverstimmungen und Durchfall verursachen können. Wenn Sie Teig oder andere Lebensmittel mit Mehl herstellen, sollten Sie lieber nicht vom Teig naschen. © IMAGO/Svetlana Karner Übermäßige Hitze: Eine der häufigsten Ursachen für schlecht schmeckende oder verkohlte Speisen ist übermäßige Hitze. Es ist wichtig, die Hitze beim Kochen im Auge zu behalten und sicherzustellen, dass Sie sie nicht zu hoch einstellen. Garen Sie die Speisen besser auf mittlerer Temperatur und dafür etwas länger. © Michael Bihlmayer/IMAGO Verschmutzte Arbeitsflächen: Schmutzige Arbeitsflächen und Schwämme können zu Lebensmittelvergiftungen führen. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Arbeitsflächen, Utensilien und Hände gründlich waschen, bevor Sie mit dem Kochen beginnen. Vermeiden Sie es auch, Lebensmittel auf derselben Arbeitsfläche zu schneiden, auf der Sie rohes Fleisch oder andere Lebensmittel zubereitet haben. Verschmutzte Arbeitsflächen: Schmutzige Arbeitsflächen und Schwämme können zu Lebensmittelvergiftungen führen. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Arbeitsflächen, Utensilien und Hände gründlich waschen, bevor Sie mit dem Kochen beginnen. Vermeiden Sie es auch, Lebensmittel auf derselben Arbeitsfläche zu schneiden, auf der Sie rohes Fleisch oder andere Lebensmittel zubereitet haben. © IMAGO Zu viel Salz: Zu viel Salz kann das Aroma von Speisen zerstören und zu gesundheitlichen Problemen führen. Verwenden Sie daher Salz sparsam und würzen Sie Ihre Gerichte nach und nach. Verwenden Sie stattdessen auch Kräuter und Gewürze, um den Geschmack Ihrer Gerichte zu verbessern. Doch Vorsicht: Gewürzmischungen enthalten oft auch viel Salz. Zu viel Salz: Zu viel Salz kann das Aroma von Speisen zerstören und zu gesundheitlichen Problemen führen. Verwenden Sie daher Salz sparsam und würzen Sie Ihre Gerichte nach und nach. Verwenden Sie stattdessen auch Kräuter und Gewürze, um den Geschmack Ihrer Gerichte zu verbessern. Doch Vorsicht: Gewürzmischungen enthalten oft auch viel Salz. © IMAGO Fett verbrennen lassen: Zu braune Butter ist bitter und kann den Geschmack von Speisen beeinträchtigen und gesundheitsschädlich sein. Stellen Sie auch beim Frittieren sicher, dass das Frittierfett auf die richtige Temperatur erhitzt wird. Überwachen Sie auch das Essen, das Sie kochen, und vermeiden Sie es, es unbeaufsichtigt zu lassen. Fett verbrennen lassen: Zu braune Butter ist bitter und kann den Geschmack von Speisen beeinträchtigen und gesundheitsschädlich sein. Stellen Sie auch beim Frittieren sicher, dass das Frittierfett auf die richtige Temperatur erhitzt wird. Überwachen Sie auch das Essen, das Sie kochen, und vermeiden Sie es, es unbeaufsichtigt zu lassen. © IMAGO Nicht richtig schneiden: Das Schneiden von Lebensmitteln in ungleichmäßige oder zu große Stücke kann zu unterschiedlichen Garzeiten führen. Verwenden Sie stets scharfe Messer und schneiden Sie Lebensmittel gleichmäßig in die gewünschte Größe. So vermeiden Sie, dass manche Zutaten verkocht sind, bis die anderen gar sind. Nicht richtig schneiden: Das Schneiden von Lebensmitteln in ungleichmäßige oder zu große Stücke kann zu unterschiedlichen Garzeiten führen. Verwenden Sie stets scharfe Messer und schneiden Sie Lebensmittel gleichmäßig in die gewünschte Größe. So vermeiden Sie, dass manche Zutaten verkocht sind, bis die anderen gar sind. © IMAGO Zu viel rühren: Zu viel Rühren kann dazu führen, dass Lebensmittel wie Gemüse und Fleisch zerkocht werden und zerfallen. Rühren Sie daher nur gelegentlich und lassen Sie das Essen braten und sich selbst kochen, bevor Sie es umrühren oder wenden. Zu viel rühren: Zu viel Rühren kann dazu führen, dass Lebensmittel wie Gemüse und Fleisch zerkocht werden und zerfallen. Rühren Sie daher nur gelegentlich und lassen Sie das Essen braten und sich selbst kochen, bevor Sie es umrühren oder wenden. © IMAGO Zu viel auf einmal kochen: Wenn Sie zu viele Lebensmittel auf einmal kochen, kann dies zu einer überfüllten Pfanne oder einem Topf führen, was zu ungleichmäßiger Erwärmung und so zu ungenauen Gargraden führen kann. Kochen Sie stattdessen in kleinen Chargen und achten Sie darauf, dass die Zutaten genug Platz im Topf haben. Zu viel auf einmal kochen: Wenn Sie zu viele Lebensmittel auf einmal kochen, kann dies zu einer überfüllten Pfanne oder einem Topf führen, was zu ungleichmäßiger Erwärmung und so zu ungenauen Gargraden führen kann. Kochen Sie stattdessen in kleinen Chargen und achten Sie darauf, dass die Zutaten genug Platz im Topf haben. © IMAGO/R. Rebmann Um auf Nummer sicherzugehen, sollten Sie auch Antipasti höchstens wenige Tage im Voraus herstellen und dann im Kühlschrank aufbewahren.
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