Aldi, Lidl, Netto und Co.

Coca Cola wird bei allen Discountern teurer – so viel kostet die Flasche bald mehr

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Wer gerne Coca Cola trinkt, muss künftig tiefer in die Tasche greifen. Ein Discounter hat bereits die Preise erhöht, andere Folgen bei Dosen und Flaschen.

Hamm - Dass Coca Cola in großen Mengen aufgrund des hohen Zuckergehalts nicht gerade gesund ist für den menschlichen Körper, darüber lässt sich nicht streiten. In Maßen jedoch, wie so oft, ist sie durchaus genießbar und versüßt den einen oder anderen Tag. Wer das dunkle Getränk im eigenen Schrank lagern möchte, der muss nun tiefer ins Portmonee greifen.

Coca Cola bleibt weiterhin in aller Munde. Der Getränkeriese hatte im September Edeka nicht länger beliefert, nachdem sich der Supermarkt geweigert hatte, die höheren Preise des US-Konzerns zu zahlen. Nun sind auch die Discounter in Nordrhein-Westfalen in ganz Deutschland betroffen.

Coca Cola wird teurer: Nach Aldi ziehen andere Discounter nach

Schon seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Coca Cola, Fanta und Sprite bei Aldi Nord teurer wird. Von einer Preiserhöhung zwischen acht und zwölf Prozent war die Rede. Nun ziehen weitere Discounter wie Lidl, Netto und Penny nach.

In Zahlen spiegelt sich das wie folgt wider: Laut Lebensmittelzeitung kosten 1,25-Liter-Flaschen des Softgetränks nun 1,35 Euro statt wie zuvor 1,25 Euro. Das bedeutet eine Preiserhöhung von zehn Cent pro Flasche. Ebenso sind die 0,33-Liter-Dosen Coca Cola betroffen, auch hier müssen Verbraucher zehn Cent mehr zahlen.

Damit dürfte auch die Zeit vorbei sehen, in denen die 1,25-Liter-Flasche Coca Cola beim Discounter wie Aldi oder Lidl für 79 Cent erhältlich ist. Lidl bewirbt die Cola-Produkte in der Woche ab 17. Oktober immerhin zum Aktionspreis für 89 Cent.

Coca Cola wird teurer: Zehn Cent mehr für Flaschen und Dosen

Wer nun nach günstigeren Alternativen zur Coca Cola sucht, der wird bei Aldi Nord nicht mehr fündig. Denn: Cola-Konkurrent Pepsi fliegt beim Discounter aus den Regalen. Damit reagierte das Unternehmen auf die angekündigte Preiserhöhung. Es ist nicht das erste Mal, dass sich Aldi-Kunden auf Preiserhöhungen einstellen müssen.

Extra, Spar und Co.: 12 Supermärkte, die es heute nicht mehr gibt

Kunden auf dem Parkplatz vor dem Massa mobil Supermarkt in Neuruppin (Archhivfoto vom 11.03.1994).
Massa war vor allem in den 1970er bis 1980er Jahren für seine großen SB-Warenhäuser bekannt. Der erste 1964 in Alzey eröffnete Markt (jetzt Kaufland) besteht bis heute und ist damit eines der ältesten in Deutschland überhaupt. Massa wurde 1997 von Metro aufgekauft. © Karlheinz Schindler/dpa
Postkartenständer vor dem allkauf-Reisebüro in Ahlen
Ebenfalls nicht ins neuste Jahrtausend schaffte es Allkauf. Das Unternehmen hatte neben ihren SB-Warenhäusern unter anderem auch Reisebüros. Die Standorte lagen vor allem in NRW und Ostdeutschland. 1998 wurde Allkauf ebenfalls von Metro übernommen. © Stefan Schwenke/Imago
Eine Spar-Filiale mit Bistro am Adenauerplatz Berlin (2003).
Fast fünfzig Jahre lang war „Spar“ eine echte Supermarkt-Institution in Deutschland. Doch 2005 wurde Spar von Edeka übernommen. Heute gibt es Spar noch in Österreich oder Belgien. © Lem/Imago
WAL-MART - Supercenter in der Abenddämmerung in Berlin-Neukölln (2022).
Walmart kennt man vor allem aus den USA. Doch fast zehn Jahre lang gab es Walmart auch in Deutschland. 2006 machten die Walmart-Filialen dicht. © Steinach/Imago
HL-Markt in Kriftel
2006 war kein gutes Jahr für viele Supermarkt-Ketten. Auch die Kette HL-Markt verschwand nach über vierzig Jahren. © Ralph Peters/Imago
Ein MiniMal-Markt
Der großen Rewe-Umstrukturierung 2006 fielen auch die „miniMAL“-Märkte zum Opfer. Vorher gab es die Filialen in Deutschland und Polen. © Ralph Peters/Imago
Dieses Schild gehört zum Accord-Einkaufszentrum am Heusweiler Bahnhof und wurde am Mittwoch (29.01.2003) fotografiert.
„Accord“ war mit mehreren dutzend Supermärkten im Saarland und in Rheinland-Pfalz aktiv. Doch auch hier übernahm Rewe ab 2007 das Steuer. © Becker&Bredel/Imago
Extra Supermarkt in Hessisch Oldendorf
Deutlich weiter verbreitet waren die Extra-Supermärkte. In der Spitze gab es 250 Filialen vor allem in Nord- und Westdeutschland. Extra hatte als einer der ersten 2004 SB-Kassen getestet. 2009 verschwand die Marke. © Rust/Imago
Filiale von PLUS in Markkleeberg (2006).
Plus war jahrzehntelang mit zeitweise über 2000 Filialen einer der größten Discounter in Deutschland. Doch 2010 kam das Ende. Edeka übernahm und wandelte die Märkte in Netto-Filialen um. © Michael Schöne/Imago
Firmenschild der REWE-Gruppe in Köln.
Der Name Toom ist heute vor allem für Baumärkte bekannt, doch in der Vergangenheit gab es auch Getränke- und Supermärkte. Die Toom SB-Warenhäuser wurden zwar schon 1989 von Rewe übernommen, existierten aber noch bis 2014. © Chai von der Laage/Imago
Der Tengelmann „Klimamarkt“ in Mülheim an der Ruhr, aufgenommen am Montag (10.01.2011).
Die Wurzeln von Kaiser‘s Tengelmann gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Das Traditionsunternehmen hatte teilweise 550 Filialen in NRW sowie in den Großräumen Berlin und München. Ab 2016 musste sich Kaiser‘s Tengelmann zurückziehen. Edeka und Rewe übernahmen die Märkte. © Julian Stratenschulte/dpa
Sky-Supermarkt in Lübeck - Deutschland
2019 verschwand der Supermarkt Sky aus den deutschen Städten – die letzte Filiale machte dicht. © Schöning/Imago

Schon seit Monaten werden viele Lebensmittel teurer. Schon im vergangenen März hatte die Discounterkette Aldi bestätigt, die Preise für rund 400 Produkte im Sortiment zu erhöhen. Wer Krombacher trinken möchte, muss bald tiefer in die Tasche greifen. Die Brauerei aus NRW hat eine Preissteigerung angekündigt. Es geht nicht nur um Bier.

Rubriklistenbild: © Waldmüller/Imago

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