Studie testet Haustiere

Die intelligenteste Hunderasse: Es ist nicht der Border Collie

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Wie intelligent ein Hund ist, kann von verschiedenen Faktoren abhängen. Der Border Collie belegt nicht Platz eins.

Menschen können Hunden eine Menge beibringen und ihre Intelligenz mit verschiedenen Trainings fördern. Hunde gelten allgemein als schlaue Tiere, die die Gesten der Menschen schnell verstehen und bestimmte logische Aufgaben ohne Probleme lösen. Eine Studie von Forschenden aus Helsinki hat nun überprüft, welche Hunderasse die schlauste ist.

Schlauste Hunderasse: Border Collie laut Studie nicht mehr in Führung

Der Border Collie ist ein beliebter Familienhund. Aber ist er auch der intelligenteste Hund?

Wer ist der Schlauste im ganzen Land? Das haben sich auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Helsinki und der „Lapland University of Applied Sciences“ gefragt. Allerdings bezogen sie sich mit ihrer Frage nicht auf Menschen, sondern auf Hunde. Um eine Antwort auf ihre Frage zu finden, ließen sie mehr als 1.000 Hunde unterschiedlicher Rassen die gleichen Tests absolvieren. Untersucht wurden die Hunde auf folgende Kompetenzen:

  • Problemlösung
  • Impulskontrolle
  • Gestenlesen
  • Kopieren von menschlichem Verhalten
  • Gedächtnisleistung
  • logisches Denken

Das Ergebnis war erstaunlich, denn der Border Collie belegt in dieser Studie nicht Platz eins. Die englische Rasse handeln viele Hundekenner oft als die intelligenteste Rasse von allen. Der Border Collie ist heutzutage ein beliebter Familienhund. Früher kam er vor allem als Schäferhund zum Einsatz. Diese Aufgabe erfüllt er in ländlicheren Gebieten auch heute noch mit Bravour.

Schlauste Hunderasse: Verwandter des Schäferhunds gewinnt

Besonders gut im Gestenlesen schlugen sich beispielsweise Labrador Retriever. Räumliche Probleme zu lösen, fiel den Hunden hingegen schwerer. Border Collies schnitten, wie erwartet, sehr gut ab, wurden aber von den Malinois geschlagen. Die Malinois sind auch unter dem Namen Belgische Schäferhunde bekannt und leisteten bei den Tests Erstaunliches. Sie holten fast die volle Punktzahl. Einzig der Zylindertest stellte sie vor größere Schwierigkeiten. Bei diesem Test mussten die Hunde ein Leckerchen unter einem undurchsichtigen Zylinder ausfindig machen.

Zehn Hunderassen mit dem stärksten Biss

Malinois werden auch als belgische Schäferhunde bezeichnet. Durch ihre hohe Aufmerksamkeit eignen sie sich als Wachhunde und werden auch als Diensthunde bei Polizei und Militär eingesetzt. Weil sie viel Energie besitzen, müssen sie entsprechend ausgelastet werden. (Symbolbild)
Platz 10: Der Malinois oder auch belgische Schäferhund hat eine Beißkraft von 200 PSI. Die Rasse ist sehr aufmerksam und eignet sich deswegen auch als Wachhund. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Wegen ihres üppigen Fells, werden Chow-Chows auch als „Löwenhunde“ bezeichnet. Sie sind zwar sehr ausgeglichene Tiere, aber auch etwas eigensinnig. In der Regel werden sie bis zu 56 Zentimeter groß. (Symbolbild)
Platz 9: Die flauschigen und ausgeglichenen Chow-Chows können mit bis zu 220 PSI zubeißen. Die Rasse kommt aus China und wird dort auch „Löwenhund“ genannt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Weil Holländische Schäferhunde so athletisch und lernwillig sind, werden sie häufig als Diensthunde bei Polizei, Militär und Zoll eingesetzt. Ihre Vorfahren sind die gleichen, wie die der Mallinois, den belgischen Schäferhunden. (Symbolbild)
Platz 8: Holländische Schäferhunde beißen mit 225 PSI zu. Sie sind sehr lernwillig und sportlich. Mit den Mallinois sind sie verwandt. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Mit einer Beißkraft von 235 PSI sind American Pit Bull Terrier früher oft in Hundekämpfen zum Einsatz gekommen. Die Rasse ist dadurch als äußerst aggressiv in Verruf geraten. Bei guter Erziehung aber, sind auch sie sehr freundliche Hunde. (Symbolbild)
Platz 7: American Pit Bull Terrier haben eine Beißkraft von 235 PSI. Durch Hundekämpfe sind sie in Verruf geraten. Doch bei guter Erziehung sind sie sehr menschenfreundlich. Deswegen werden sie heute auch, trotz ihres Stigmas, als Assistenz- und Therapiehunde eingesetzt. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. Ihr Gebiss ist in erster Linie auf das Fangen, Festhalten, Zerreißen und das Zerkleinern der Beute spezialisiert. (Symbolbild)
Platz 6: Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Hunde der Rasse American Bulldog sind loyal und freundlich. Ihre Statue ist klein, aber kräftig. So auch ihr Kiefer, mit dem sie eine Beißkraft von 300 PSI erreichen können. (Symbolbild)
Platz 5: Der American Bulldog ist klein und muskulös. Sein breiter, kräftiger Kiefer kommt auf eine Beißkraft von 300 PSI. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Rottweiler sind sehr aufmerksam und können auch ein ausgeprägtes Schutzverhalten an den Tag legen. Mit ihrem kräftigen Gebiss erreichen sie Kräfte von bis zu 330 PSI. (Symbolbild)
Platz 4: Rottweiler können mit 330 PSI zubeißen. Sie sind bekannt für ihr freundliches und tapferes Wesen. Doch auch für ihre Körperkraft und ihren starken Kiefer. (Symbolbild) © teamwork/Imago
Der English Mastiff gilt als ruhig und würdevoll, aber auch tapfer und beschützend. Rüden können bis zu 100 Kilogramm schwer werden. Mit einer Beißkraft von 560 PSI ist auch ihr Kiefer besonders kräftig. (Symbolbild)
Platz 3: Den drittstärksten Hundekiefer besitzt der English Mastiff. Mit 560 PSI kann er zupacken. Sein Wesen ist ruhig und beschützend, weswegen er sich auch sehr gut als Wachhund eignet. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Der Dobermann gilt als sensibel und oft wird ihm ein aggressiver Charakter nachgesagt. Auch wenn sie nicht so schwer werden, haben sie dennoch eine Beißkraft von bis zu 600 PSI. (Symbolbild)
Platz 2: Auch wenn der Dobermann gerade mal bis zu 45 Kilogramm schwer wird, hat er dennoch eine sehr große Beißkraft von 600 PSI. (Symbolbild) © Zoonar/Imago
Der Kangal-Hirtenhund kann mit 740 PSI kräftiger als ein Löwe zubeißen. Der Kangal ist ein Herdenschutzhund und wird zur Überwachung von Nutztieren eingesetzt. (Symbolbild)
Platz 1: Den stärksten Kiefer unter den Hunderassen hat der Kangal-Hirtenhund. Mit ganzen 740 PSI kann er zubeißen und ist damit sogar kräftiger als ein Löwe, der auf 691 PSI kommt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Ein durchschnittlich gutes Ergebnis erzielte die Rasse Shetland Sheepdogs. Besonders schlecht im Gestenlesen waren laut der Studie die Finnischen Lapphunde. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betonten allerdings, dass beispielsweise die Art und Weise der Züchtung bereits einen großen Einfluss auf die Stärken und Schwächen der Tiere habe.

Rubriklistenbild: © YAY Images/Imago

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