Nur in England

Dacia macht sich mit Wärmflasche über BMW-Abo lustig: „Ich brauche eine“

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Mit einer Gratis-Wärmflasche macht sich Dacia in Großbritannien über das Sitzheizungs-Abo von BMW lustig. An der Auswahl der Händler gibt es jedoch viel Kritik.

BMW scheint inzwischen den Spott der anderen magisch anzuziehen. Meist liegt es am Design des bayrischen Autobauers mit den riesigen Nieren. Doch auch für die jüngst auf der CES vorgestellte Studie Dee gab es im Netz viel Häme. Doch damit nicht genug, jetzt zieht auch noch Renaults Billig-Tochter Dacia mit einer gratis Wärmflasche über den Premiumhersteller aus München her.

Die Rumänen arbeiten sich aber nicht an den Design-Sünden von BMW ab, sondern deren Abo-Modell. So soll die bereits verbaute Sitzheizung 17 Euro monatlich kosten. Dafür ernten die Münchner viel Kritik, auch wenn das Extra in vielen Modellen weiter ohne Zusatzkosten erhalten bleibt. Doch auch andere Hersteller verlangen für die Sitzheizung monatlich Geld. Wer nicht zahlen will, kann sich die Funktion von einem Tuner freischalten lassen oder greift auf die Dacia-Wärmflasche zurück.

Dacia macht sich mit Wärmflasche über BMW-Abo lustig: „Ich brauche eine!“

Diese verschenkt die Renault-Tochter am 1. und 2. Februar zwischen neun und 16 Uhr bei ausgewählten Händlern. Es gibt jedoch einen Haken: Es sind nur drei Stück und diese befinden sich allesamt in Großbritannien. Verteilt werden die Wärmflaschen bei den Dacia-Händlern in Brent Cross (London), Trinity Way (Manchester) und Fendrod Way (Swansea).

Neun Mikro-Elektroautos, die perfekt für die Stadt sind

Opel Rocks-e
Opel Rocks-e: Mancher dürfte sich fragen, ob das überhaupt noch ein vollwertiges Auto ist. Gesetzlich ist er es wie alle Kleinstwagen nicht. Wer ihn fahren will, benötigt lediglich die Führerscheinklasse AM. Somit kann er schon ab 15 Jahren bewegt werden. Der Elektromotor leistet 8 PS und beschleunigt den Mini-Stromer auf 45 km/h. Mehr geht nicht. Die 5,5-kWh-Batterie reicht für eine Reichweite von 75 Kilometern. Danach muss der 2,41 Meter lange Opel Rocks-e für rund vier Stunden an die Steckdose. Kostenpunkt: rund 8.000 Euro © Opel
Renault Twizzy
Renault Twizy: Der kleine Franzose ist so etwas wie der Opa unter den Mikro-Elektroautos. Schon seit 2012 ist der Twizy in der Modellpalette von Renault zu finden. Mit 2,34 ist er etwas größer als Rocks-e und Ami. Statt nebeneinander nehmen die zwei Insassen hintereinander Platz. Seitenscheiben gibt es nur als Zubehör. Preislich geht es ab 11.450 Euro los. Wie die größere Version fahren will, benötigt jedoch einen richtigen Führerschein. Die Reichweite gibt Renault mit 90-100 Kilometern an. © Renault
City Transformer CT1
City Transformer CT1: Auch in Israel hat man die Mikro-Elektroautos für sich entdeckt. Der CT1 vom Start-up City Transformer macht seinem Namen dabei alle Ehre. Denn die Spurweite des Mini-Stromers lässt sich anpassen. Angetrieben wird er von zwei Elektromotoren an der Hinterachse. Das Start-up verspricht bis zu 180 Kilometer Reichweite und eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Wer den CT1 vorbestellt, zahlt 13.000 Euro, später soll er dann 16.000 Euro kosten. © City Transformer
Das Elektroauto e.GO Life
e.Go Life: Mit seinen 3,3 Metern ist der e.Go Life im Vergleich zu den andren Mini-Stromern fast schon ein Riese. Der 77 PS starke Elektromotor ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. In der Stadt soll er bis zu 206 km weit kommen. Kombiniert liegt die Reichweite bei 139 Kilometern. Wegen der Insolvenz von e.Go im Sommer 2020 wurde der Life zeitweise nicht gebaut. Dasd Geschäft wurde aber von der Next.E.Go Mobile SE übernommen. Mit dem e.wave X steht auch schon ein Life-Nachfolger bereit. © Marius Becker/dpa
Microlino 2.0.
Microlino 2.0: Von 1955 bis 1962 baute BMW das Leichtfahrzeug Isetta. Bis heute ist der Kleinstwagen Kult und feiert nun sein Comeback. Zumindest ähnelt der Microlino 2.0 der Isetta sehr. Angeboten wird der Mikro-Stromer in drei Batterieversionen mit 95, 175 und 230 km Reichweite. Der 20 PS starke Elektromotor beschleunigt das nur 450 Kilogramm schwere Mobil auf 90n km/h. Mit 14.990 Euro ist der Microlino jedoch nicht grade billig. © Arnulf Hettrich/Imago
Elaris Pio
Elaris Pio: Mit 2,81 Meter Länge bleibt dieser Elektro-Zwerg noch unter der Drei-Meter-Marke. In diesem Bereich verschwimmen die Grenzen zwischen Mikro-Auto und Pkw. In Sachen Antrieb befindet sich der Pio jedoch bei den Mikro-Stromern. Grade einmal 49 PS leistet der Elektromotor. Der Akku kommt auf 27 kWh und reicht für 225 Kilometer. Preislich liegt der Pio bei 21.900 Euro. © Elaris
FreZE Nikob EV
FreZE Nikob EV: In China ist der Elektro-Zwerg unter dem Namen Wuling Hongguang Mini EV bereits sehr erfolgreich. Damit das auch in Europa der Fall ist, brauchte es neben einem neuen Namen auch mehr Sicherheit und Energieeffizienz. Heißt: ESP, Airbags, neue Räder und eine LED-Beleuchtung. Angeboten wird das Nikob EV mit einer 13,8-kWh-LFP-Zelle mit 200 km Reichweite. Kosten soll das kleine Elektroauto 16.000 Euro. © Wulling
Elektrofrosch Bob Four
Elektrofrosch Bob Four: So ganz weiß man ja nicht, was dieses Gefährt sein möchte. Offiziell handelt es sich bei dem Elektrofrosch Bob Four um einen Kabinenroller. Entsprechend ist bei 45 km/h Schluss. Rund 100 Kilometer soll der Elektrofrosch kommen und das für grade einmal 8.990 Euro. Neben dem Bob Four hat Elektrofrosch noch weitere Mikromobile im Angebot.  © Elektrofrosch
Ari 802
ARI 802: Mit 2,22 fällt der Ari 802 sehr klein aus. Mit 643 Kilogram ist er zudem auch noch sehr leicht. Daher reichen 10 PS auch um den Kleinstwagen auf Tempo 80 zu bringen. In den Versionen 252 und 452 sind nur 25 beziehungsweise 45 km/h drin. Die Reichweite gibt Ari mit 120 bis 250 Kilometern an. Preislich schlägt der Ari 802 mit 10.990 Euro zu Buche.  © Ari

Allerdings werden die Wärmeflaschen nicht als solche bezeichnet, sondern als „Heated Seat Saviours“. Also als Sitzheizungs-Retter. Wer eine haben will, muss nur einen der Händler besuchen. Ein Autokauf ist nicht notwendig. Es können also auch BMW-Fahrer zuschlagen. „Nachdem sie ihre Wärmflasche abgeholt haben, können die Autofahrer sie entsprechend den Anweisungen befüllen und zum Aufwärmen auf ihren Autositz legen (vor der Fahrt)“, heißt es in einer Pressemitteilung von Dacia.

Dacia macht sich mit Wärmflasche über BMW-Abo lustig: Fans kritisieren Händler-Auswahl

„Die Sitzheizungen sind ein Spaß, aber sie zeigen auch, in welche Richtung sich die Branche in Bezug auf den abonnementbasierten Zugang zu Funktionen entwickelt. Jemanden aufzufordern, für die Aktivierung von werkseitig eingebauten Ausstattungen extra zu zahlen, ist sicherlich nicht Dacia!“, sagt Luke Broad, Chef von Dacia UK.

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Im Gegenteil, in den Top-Versionen des Sandero Stepway, Duster und Jogger ist die Sitzheizung für die Vordersitze sogar serienmäßig mit an Board. Die Auswahl der Händler kommt bei den meisten Fans in den sozialen Medien jedoch nicht gut an.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

  • „Ein Seitenhieb auf die Abonnementgebühren von BMW. Lustig.“
  • „Ich brauche eine.“
  • „Tut mir leid, Dacia, aber das ist ein totaler Reinfall und eine reine Beleidigung für uns Besitzer in den meisten Gebieten Großbritanniens.“
  • „Ideal, wenn Sie am Straßenrand auf Ihren Abschleppwagen warten müssen.“
  • „Schade, dass sie nicht landesweit an die Händler ausgeliefert wurden. Ich sitze in Birmingham fest und hätte gerne eine!“
  • „Auf meinem nächsten Dacia-Campingausflug würde sie mich warm halten, wenn ich in meinem Dacia-Campingstuhl sitze und aus meinem Dacia-Reisebecher trinke.“

Rubriklistenbild: © Dacia

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