Alzheimer erkennen

Demenz kann sich bereits Jahre zuvor mit neun Warnzeichen ankündigen

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Die Alzheimer-Erkrankung ist ein unaufhaltsamer Prozess. Doch die rechtzeitige Erkennung der Frühwarnsymptome kann den Verlauf verzögern.

Immer mehr Menschen leiden im Alter unter einer Alzheimer-Erkrankung – der am häufigsten auftretenden Form von Demenz. Ist die Krankheit bereits ausgebrochen, dann lässt sie sich nicht mehr aufhalten oder heilen. Nur eine Verzögerung des Verlaufs ist bisweilen möglich. Dabei lässt sich Demenz laut Forschern bereits bis zu 17 Jahre im Voraus im Blut erkennen. Außerdem weisen bestimmte frühe Anzeichen im Verhalten der Betroffenen auf eine mögliche Alzheimer-Erkrankung hin.

Welche frühen Warnzeichen weisen auf eine mögliche Demenz-Erkrankung hin? Neun Früh-Symptome

Zunehmende Schusseligkeit und Nachlässigkeit können ein Frühwarnsymptom für eine Demenz sein.

Folgende Anzeichen einer Demenz zählen Mediziner zu möglichen Frühwarnsymptomen:

Demenz vorbeugen: Zehn Lebensmittel, die dem Gehirn schaden

Weingläser
Ein Glas Alkohol hin und wieder ist zwar in Ordnung. Wer allerdings übermäßig viel davon konsumiert, gefährdet damit sein Gehirn und erhöht daher das Risiko für eine Demenz-Erkrankung. Alkohol wirkt neurotoxisch. Dadurch schädigt er die Gehirnzellen unmittelbar.  © Cavan Images/IMAGO
Käse
Auch Käse kann die Blutgefäße im Gehirn schädigen, da er viele gesättigte Fettsäuren enthält. Um einer Demenz vorzubeugen, empfiehlt es sich deshalb, nur selten davon zu essen oder ganz darauf zu verzichten. © Gerard Lacz/IMAGO
Butter
Genauso wie Käse sind auch Butter und Margarine reich an gesättigten Fettsäuren. Beide Streichfette enthalten außerdem einen hohen Anteil an Transfetten. Sie verstopfen die Arterien und können das Gehirn schrumpfen lassen. Ein regelmäßiger Verzehr empfiehlt sich deshalb nicht, wenn man seiner Hirngesundheit etwas Gutes tun und sich vor einer Demenz-Erkrankung schützen möchte.  © Eivaisla/IMAGO
Chips
Hochgradig verarbeitete Lebensmittel enthalten nicht nur viel Salz und Zucker, sondern ebenfalls einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Der übermäßige Verzehr von zum Beispiel Chips, Fertiggerichten und Weißbrot kann somit die Arterien des Gehirns verstopfen und dadurch das Hirngewebe unmittelbar schädigen. Zum Schutz vor Demenz sollten Sie deshalb lieber die Finger davon lassen und stattdessen auf gesunde Alternativen setzen. © Liangliang/IMAGO
Softdrinks
Softdrinks enthalten viel Zucker. Um das Gehirn gesund zu halten, sollte man deshalb auf zuckerhaltige Getränke besser verzichten. Denn Zucker verursacht Entzündungen und neuronale Schäden. Dadurch kann das Risiko für eine Demenz steigen. © Markus Mainka/Imago
Mortadella
Verarbeitetes Fleisch enthält viel Salz, Konservierungsstoffe und gesättigte Fettsäuren. Mortadella, Blutwurst, Speck, Blutwurst, Würstchen und Salami begünstigen deshalb Entzündungen und schädigen Blutgefäße im Gehirn und fördern eine Demenz-Erkrankung. © Westend61/IMAGO
Fleisch
Rotes Fleisch ist ebenfalls voll von gesättigten Fettsäuren. Auch wenn Rindfleisch oder Wild zwar weniger entzündungsfördernd sind als Wurstwaren, schaden sie dennoch den Gefäßen und Zellen. Dadurch erhöht sich das Risiko für eine Demenz. © Edwin Remsberg/IMAGO
Frittiertes
Auch in frittierten Lebensmitteln befindet sich ein hoher Anteil an Transfetten. Diese können das Hirnvolumen reduzieren und dabei zu einem kognitiven Verfall beitragen. Die Gefahr besteht, dass Menschen bei einem hohen Konsum auch ein höheres Risiko haben, eine Demenz zu entwickeln.  © Cavan Images/IMAGO
Burger
In Fast Food sind ebenfalls Transfette enthalten, die dem Gehirn schaden können. Wer sich vor Demenz schützen möchte, sollte diese Speisen deshalb nicht auf seinen Speiseplan setzen. © Vasily Pindyurin/IMAGO
Süßigkeiten
Süßigkeiten und Gebäck haben viel Zucker, der sich negativ auf die Hirngesundheit auswirkt. Er verursacht Entzündungen und kann zu einem Burn-out im Gehirn führen. Möchten Sie sich vor Demenz schützen, dann sollten Sie auch diese Lebensmittel nur in Maßen verzehren. © ratmaner/IMAGO
  • Sie finden sich in einem Zimmer oder an einem Ort wieder und können sich nicht mehr erinnern, was Sie dort tun wollten.
  • Sie leiden unter Wortfindungsstörungen.
  • Sie vergessen immer häufiger Verabredungen.
  • Sie haben Schwierigkeiten, einem Gespräch zu folgen, an dem mehrere Menschen beteiligt sind.
  • Sie können sich an den Inhalt von Gesprächen nach kurzer Zeit nicht mehr erinnern. Länger zurückliegende Ereignisse sind Ihnen hingegen noch sehr präsent.
  • Sie haben Probleme damit, sich in einem Ihnen bekannten Supermarkt oder Ihrer eigenen Wohnung zurechtzufinden.
  • Die Zubereitung einer Mahlzeit, die mehrere Schritte erfordert, fällt Ihnen zunehmend schwer.
  • Beim Lesen können Sie sich nicht mehr so gut konzentrieren und müssen Abschnitte mehrmals wiederholen, um sie zu verstehen.
  • Sie sind schusseliger und nachlässiger geworden.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © AntonioGuillem/IMAGO

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