Tricks für mehr Sicherheit

Haus oder Wohnung vor Einbrüchen schützen: Polizei gibt Tipps

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Mehr Sicherheit und ein geschütztes Zuhause in der dunklen Jahreszeit? Die Polizei gibt Tipps, um Einbrüche in Haus und Wohnung zu verhindern.

Die dunkle Jahreszeit birgt ein erhöhtes Einbruchsrisiko. Deshalb ist es besonders wichtig, vorbeugende Maßnahmen zum Schutz von Haus und Wertgegenständen zu ergreifen. Verdächtige Beobachtungen, unbekannte Personen oder Gaunerzinken und Geheimzeichen am Haus oder Gartenzaun können bereits Hinweise auf einen bevorstehenden Einbruch sein. Tipps für mehr Sicherheit gibt die Polizei Heilbronn.

Warum sind Einbrüche in der dunklen Jahreszeit häufiger?

  • Weniger Tageslicht: Einbrecher nutzen die Dunkelheit, um unbemerkt zu bleiben.
  • Dunkelheit bereits in Abwesenheit der Bewohner: Oft sind die Menschen in den frühen Abendstunden noch unterwegs.

Polizei mit Tipps: Wie können Bewohner ihr Haus oder ihre Wohnung vor Einbrüchen schützen?

Die Polizei Heilbronn appelliert an die Bevölkerung, noch wachsamer und aufmerksamer zu sein und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Gerade in der dunklen Jahreszeit würden sich Einbrüche häufen. Wie „stimme.de“ berichtet, kam es bereits in den vergangenen Wochen vermehrt zu Einbrüchen in der Region Heilbronn.

Einbrecher können sich vor allem in der dunklen Jahreszeit schnell unbemerkt Zutritt zu fremden Häusern und Wohnungen verschaffen. Es gilt, wachsam zu sein. (Symbolbild)

Die Dunkelheit spiele dabei eine entscheidende Rolle: „Schwach beleuchtete Häuser oder Wohnungen wirken dann schnell verlassen und bieten Tätern ideale Bedingungen für unbemerkte Einbrüche“, erklären die Beamten in einer Pressemitteilung.

So können sich Bewohner vor Einbrüchen schützen:

  • Auf ungewöhnliche Geräusche oder fremde Personen im Umfeld achten und melden.
  • Präventionsmaßnahmen treffen.
  • Bewegungsmelder und Beleuchtung für Außenbereiche anbringen.
  • Hochwertige Schlösser verwenden und Fenster und Türen immer abschließen.
  • Wertgegenstände sicher aufbewahren, am besten in einem Tresor.
  • Gutes Verhältnis zu den Nachbarn aufbauen und gegenseitig auf die Häuser achten.
  • Nicht öffentlich teilen (Social Media), wenn verreist wird.

Sicher durch die kalte Jahreszeit: Zehn Tipps, wie Sie Ihr Auto winterfest machen

Winterreifen auf schneebedeckter Straße
Reifen wechseln: Die speziellen Profile sowie die Gummimischung von Winterreifen sorgen bei kalten Temperaturen für einen besseren Grip. Der ADAC empfiehlt eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern. Die Faustregel besagt, Winterreifen „von O bis O“ zu nutzen – also von Oktober bis Ostern. Spätestens im November sollten die Sommerreifen ab sein.  © Wolfgang Filser/IMAGO
Gummidichtung an Autotür wird gepflegt
Dichtungen pflegen: Bei Minustemperaturen frieren die Gummidichtungen an den Autotüren schnell zu. Eine regelmäßige Reinigung und Pflege hält sie im Winter geschmeidig. Dafür können Sie spezielle Gummipflegeprodukte nutzen.  © IMAGO
Frau enteist Autotürschloss
Schlösser schützen: Auch die Türschlösser können im Winter anfrieren. Hier helfen Grafitspray oder spezielle Schmieröle. Ein vereistes Schloss lässt sich mit einem Türschlossenteiser wieder öffnen. Am besten haben Sie das Produkt in der kalten Jahreszeit stets griffbereit.  © IMAGO
Batterietest mit einem Voltmeter
Batterie checken: Kalte Temperaturen setzen der Autobatterie besonders zu. Ein Batterietest zeigt, ob sie noch ausreichend Ladekapazität hat. Dazu können Sie ein Volt – oder Multimeter nutzen. Die Batteriespannung sollte nicht unter zwölf Volt liegen.  © IMAGO
Autos fahren im Nebel auf der Straße
Beleuchtung kontrollieren: Im Winter schrumpft das Tageslicht auf ein Minimum. Umso wichtiger ist es, dass sämtliche Leuchtmittel am Auto einwandfrei funktionieren. Nehmen Sie sich die Zeit und überprüfen Sie alle Fahrzeuglichter. Nur wenn Fernlicht, Nebelscheinwerfer, Bremsleuchte etc. einsatzfähig sind, können Sie sicher fahren.  © IMAGO
Bremse in Autoreifen
Bremsen prüfen: Rutschige und vereiste Straßen fordern ein Maximum an Bremsleistung. In der dunklen Jahreszeit ist es unabdingbar, dass Bremsscheibe und Bremsbeläge einwandfrei funktionieren. Ansonsten müssen sie schnellstmöglich ausgetauscht werden.  © D. Kerlekin/IMAGO
Überprüfung des Frostschutzmittelstandes im Kühlmittel des Autos
Ausreichender Kühlerfrostschutz: Ohne entsprechenden Schutz gefriert das Kühlmittel im Winter. Das kann schlimmstenfalls den Motor zerstören. Den Frostschutz können Sie in einer Werkstatt kontrollieren lassen oder selbst überprüfen. Dafür benötigen Sie ein spezielles Messgerät, das es in Baumärkten oder Tankstellen zu kaufen gibt.  © Mikalai Sayevich/IMAGO
Mann füllt Scheibenwischwasser im Auto nach
Scheibenwischwasser austauschen: Um die Scheibenwischer auch bei eisigen Temperaturen nutzen zu können, brauchen Sie einen frostbeständigen Scheibenreiniger. Wichtig ist, dass das Sommer- und Wintermittel nicht vermischt werden, da der Frostschutz so nicht garantiert werden kann.  © IMAGO
Scheibenwischanlage wird kontrolliert
Scheibenwischanlage kontrollieren: Vor dem Winter sollten Sie die Funktionstätigkeit und Einstellung der Scheibenwischer überprüfen. Bei Rissen und anderen Verschleißerscheinungen sollten sie ausgetauscht werden.  © IMAGO
Auto wird poliert
Lack pflegen: Streusalz, Nässe und Schnee können den Autolack ganz schön beanspruchen. Daher empfiehlt es sich, das Fahrzeug vor dem Winter gründlich zu waschen und eine Lackversiegelung oder Wachs aufzutragen.  © IMAGO

Verdächtige Personen oder Beobachtungen sollen laut Polizei direkt unter der Notrufnummer 110 gemeldet werden. Ob Gelegenheitsdiebstahl, Raubüberfall oder Wohnungseinbruch – es gilt, sich und seine Mitmenschen zu schützen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/ Panthermedia

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