VonJulian Mayrschließen
Wer gerne Kartoffel-Snacks von Rewe verspeist, sollte zurzeit aufpassen. Ein ja!-Produkt ist derzeit von einem dringenden Rückruf betroffen.
Update vom 9. November, 14.30 Uhr: Der Produzent Snäcky Knabbergebäck GmbH ruft aktuell einen Paprika Kartoffelsnack der Marke ja! zurück. Zunächst war jedoch nicht klar, ob das Produkt deutschlandweit in Rewe-Märkten vertrieben wurde. lebensmittelwarnung.de hatte berichtet, dass laut derzeitigem Stand lediglich Nordrhein-Westfalen von dem Rückruf betroffen sei.
Auf Anfrage von IPPEN.MEDIA bestätigte der Hersteller die Angaben. Der Rückruf für die ja! Paprika Kartoffelsticks in der 125-Gramm-Packung gelte nur für NRW.
Erstmeldung vom 9. November, 12.00 Uhr: München – Ein entspanntes Wochenende auf der Couch mit einem packenden Film und leckeren Snacks könnte derzeit eine unangenehme Überraschung bereithalten. Insbesondere wenn Sie die ja! Paprika Kartoffel-Sticks von Rewe genießen, sollten Sie vorsichtig sein. Diese könnten nämlich gesundheitsschädliche Fremdkörper enthalten und sind daher Gegenstand eines dringenden Rückrufs.
Knabber-Snack von Rewe von Rückruf betroffen: Vom Verzehr wird dringend abgeraten
Die Snäcky Knabbergebäck GmbH, der Hersteller des Produkts, hat über die Plattform lebensmittelwarnung.de eine Rückrufaktion für die ja! Paprika Kartoffelsticks in der 125-Gramm-Packung gestartet – „aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes“. Die betroffene Ware ist an dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 11.04.2025 und der Chargennummer L0010087303 zu erkennen.
Das zurückgerufene Produkt im Überblick:
| Produktbezeichnung | ja! Paprika Kartoffelsticks |
| Packungsgröße | 125 Gramm |
| MHD | 11.04.2025 |
| Chargennummer | L0010087303 |
Die Kunden können diese Informationen auf der Rückseite der Verpackung finden, so die Snäcky Knabbergebäck GmbH. Sie rät dringend vom Verzehr ab. Nach aktuellem Stand sei nur Nordrhein-Westfalen von dem Rückruf betroffen, wie lebensmittelwarnung.de berichtet. Ein kürzlich erfolgter Nudelrückruf betraf jedoch mehrere Supermarktketten deutschlandweit.
Die Kunden können diese Informationen auf der Rückseite der Verpackung finden, so die Snäcky Knabbergebäck GmbH. Sie rät dringend vom Verzehr ab. Ein kürzlich erfolgter Nudelrückruf betraf jedoch mehrere Supermarktketten deutschlandweit.
Rückruf bei Rewe: Fremdkörper aus Glas im Produkt können ernste Verletzungen hervorrufen
Die dringende Lebensmittelwarnung wurde aufgrund einer Kontamination mit Fremdkörpern ausgesprochen. Der Hersteller aus Hankensbüttel gibt an, dass es „nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich in einzelnen Packungen des betroffenen Artikels Glasscherben befinden.“ Ein ähnlicher Fall führte kürzlich zur Rücknahme einer Aldi-Schokolade. Der Verzehr solcher Fremdkörper kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben.
Laut dem Fachportal MSD Manual können Glassplitter und andere Fremdkörper nicht nur Verletzungen im Mund- und Rachenraum verursachen, sondern auch potenziell tödliche Schäden am Verdauungstrakt. Zu den möglichen Folgen zählen eine Perforation von Magen oder Darm, Blutungen oder eine Entzündung der Bauchhöhle.
Der Hersteller hat die betroffene Ware bereits aus dem Verkauf genommen, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Kunden, die das Produkt mit dem genannten MHD und der Chargennummer gekauft haben, können es „gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben“. (jm)
Rubriklistenbild: © Michael Bihlmayer/Imago

