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Pflanzen mit Kaffee gießen? Das sollten Sie beachten

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Was beim Menschen Wunder bewirkt, wird auch von Pflanzen nicht verschmäht – Kaffee sollten Sie in Zukunft nicht nur trinken, sondern auch damit Pflanzen gießen.

Dass Pflanzen mit Kaffeesatz gedüngt werden können, hat sich bei den meisten Gärtnerinnen und Gärtnern herumgesprochen. Doch warum Gewächse nicht mal mit Kaffee gießen? Wir haben die wichtigsten Punkte, die es dabei zu beachten gilt.

Wie Flüssigdünger, nur nachhaltiger

Auch mit Kaffee können Sie Pflanzen gießen, denn das Getränk enthält viele Nährstoffe.

Das Gießen von Pflanzen mit Kaffee kann in vielen Fällen vorteilhaft sein, da Kaffee viele Nährstoffe enthält, die für Pflanzenwachstum förderlich sind. Hier sind einige Gründe, warum das Gießen von Pflanzen mit Kaffee eine positive Wirkung haben kann:

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Eine Gardenie mit weißer Blüte.
Der Duft von Gardenien gilt als besonders beruhigend. Die hübsche Pflanze eignet sich somit perfekt für das Schlafzimmer. © Imago
Nahaufnahme einer Patchoulipflanze.
Patchouli duftet nach süßlichem Moschus. Die Pflanze hat große Blätter und benötigt viel indirektes Licht. © Sorsillo/Imago
Nahaufnahme einer Salbeipflanze.
Salbei hat besonders intensiv duftende Blätter. Bedenken Sie, dass der Echte Salbei (Salvia officinalis) bis zu einem Meter hoch wachsen kann.  © Alex9500/Imago
Lavendel im Topf.
Lavendel riecht nicht nur gut; sein Aroma gilt auch als natürliches Hausmittel gegen Mücken und Spinnen.  © Cerrophotography/Imago
Nahaufnahme einer Pfefferminze mit Wasserperlen.
Die Minze muss nicht in die Küche verbannt werden – auch im Zimmer fühlt sie sich wohl, wenn sie einen hellen Standort hat und die Luft nicht zu trocken ist. © Arterra/Imago
Gelb blühender Jasmin.
Nicht umsonst ist der betörende Duft von Jasmin in vielen Parfums enthalten. Die Pflanze mag es hell und sonnig. © Imago
Lorbeer im Sonnenlicht.
Lorbeer verströmt einen herb-würzigen Duft. Zudem reguliert die Pflanze die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. © M. Kuehn/Imago
Grüne Blätter einer Basilikumpflanze.
Mit Basilikum als Zimmerpflanze können Sie nicht nur Gerichte verfeinern, das Kraut verleiht dank der enthaltenen ätherischen Öle auch Ihrer Wohnung einen frischen Duft. © Michael Malorny/Imago
Rosa blühende Hyazinthen.
Hyazinthen verströmen einen süßlich-intensiven Geruch, der nicht nur beim Menschen ankommt – auch Insekten werden von der Pflanze angezogen.  © Balang/Imago
Rosmarin im Topf.
Mit seinem leicht herben Geruch verleiht Rosmarin nicht nur Gerichten ein mediterranes Aroma.  © Gudrun Krebs/Imago
  • Nährstoffe: Kaffee enthält Stickstoff, Kalium, Phosphor und andere Mineralien, die für Pflanzenwachstum wichtig sind. Diese Nährstoffe können dem Boden zugeführt werden, wenn Kaffee als Dünger verwendet wird.
  • Säuregehalt: Einige Pflanzen, wie Azaleen, Rhododendren und Hortensien, gedeihen in saureren Böden. Da Kaffee leicht sauer ist, kann das Gießen mit Kaffee den pH-Wert des Bodens senken und diese Pflanzen begünstigen. Auch der Weihnachtsstern profitiert ab und an von etwas Kaffee.
  • Koffein: Koffein kann auch schädliche Tiere abwehren, was den Pflanzen einen gewissen Schutz bietet. Aus diesem Grund wirkt auch Kaffeesatz gegen Schädlinge wie Blattläuse.

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Es gibt jedoch auch einige Dinge zu beachten:

  • Die Menge macht’s: Kaffee enthält auch Stoffe wie Koffein und Säure, die in zu großen Mengen schädlich sein können. Verdünnen Sie den Kaffee möglicherweise mit Wasser, um sicherzustellen, dass die Konzentration nicht zu hoch ist.
  • Berücksichtigung der Pflanzenart: Nicht alle Pflanzen mögen sauren Boden, und einige können empfindlich auf Koffein reagieren. Daher ist es wichtig, die spezifischen Bedürfnisse Ihrer Pflanzen zu berücksichtigen.
  • Vermeiden von Zucker und Milch: Wenn Sie Kaffee als Pflanzendünger verwenden, sollten Sie Zucker und Milch vermeiden, da diese nicht gut für den Boden sind und Schimmel begünstigen.

Außerdem versteht es sich von selbst, dass der Kaffee abgekühlt sein sollte, bevor Sie ihn auf die Erde gießen. Es ist immer ratsam, die Menge und Häufigkeit des Kaffeegießens zu variieren und die Reaktion Ihrer Pflanzen zu beobachten. Nicht alle Pflanzen reagieren gleich, und es ist wichtig, ihre individuellen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Beachten Sie zudem, dass die meisten Zimmerpflanzen im Winter in der Ruhephase sind und keinen Dünger benötigen.

Rubriklistenbild: © Imago

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