- VonTeresa Knollschließen
Die Auswahl an Produkten für die Körperpflege ist groß. Da stellt sich auch die Frage: ist Duschöl oder Duschgel besser für die Haut?
Duschgel gibt es in den verschiedensten Duftsorten und für alle möglichen Hauttypen. Aber haben Sie schon mal von Duschöl gehört? Es soll die Haut nicht nur reinigen, sondern beim Duschen auch gleich pflegen. Dabei ist das Körperpflege-Produkt nicht für jeden zu empfehlen. Ob nun Duschgel oder Duschgel besser für die Haut geeignet ist, verrät HEIDELBERG24:
Was bringt Duschöl?
Das Wort Öl verrät es bereits: Duschöle verleihen der Haut mehr Feuchtigkeit. Das funktioniert so: Nach dem Abspülen hinterlässt das Pflegeprodukt einen dünnen Film auf der Haut. Dieser sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit nicht aus der oberen Hautschicht entweichen kann.
Duschöl kann also für sensible Haut angewendet werden oder für Vielduscher, wenn dadurch die Epidermis schneller austrocknet. Ein weiteres Produkt zur Körperpflege ist die Cremedusche – was der Unterschied zum Duschgel ist und was besser bei empfindlicher Haut hilft, verraten wir hier.
Was ist besser: Duschöl oder gutes Duschgel?
Es kommt auf den Hauttyp an, welches Pflegeprodukt besser geeignet ist. Duschöl schützt die Haut durch den feinen Film vor dem Austrocknen. Das ist allerdings nur nötig, wenn die Haut auch zum Trockenwerden neigt.
Duschgel hat den Nachteil, dass es meist viele Tenside enthält – eine hohe Schaumbildung deutet darauf hin. Tenside werden genutzt, um die Reinigungskraft zu erhöhen, denn sie können zum Beispiel auch Fette lösen. Deshalb werden sie unter anderem auch in Waschmittel verwendet. Aggressive Tenside können den natürlichen Säureschutzmantel der Haut angreifen und ihn durchlässiger für Schadstoffe machen.
Was ist der Unterschied zwischen Duschgel und Duschöl?
Herkömmliche Duschgele werden zur Reinigung der Haut genutzt, wenn diese keine erhöhten Ansprüche an die Pflege hat, sprich, nicht zu sensibel ist. Meist ist Duschgel klar und enthält mehr Tenside, wodurch es auch zu einer vermehrten Schaumbildung kommt.
Duschöle reinigen die Haut ebenfalls, allerdings pflegen die Inhaltsstoffe die Haut intensiv. Sie haben eine rückfettende Wirkung und schützen vor dem Austrocknen. Wer zu trockener Haut neigt, greift also besser zu einem Duschöl.
Ist Duschöl gut für die Haut?
Ob ein Produkt sich gut zur Pflege des eigenen Körpers eignet, hängt immer vom Hauttyp ab. Neigt man zu schnell fettender Haut, ist Duschöl nicht zu empfehlen. Sie sollten also ausprobieren, ob die Anwendung von Duschöl sich angenehm auf Ihrem Körper anfühlt. Der Vorteil: Nach dem Duschen mit Duschöl muss keine Bodylotion mehr verwendet werden, da das Öl bereits rückfettend wirkt.
Auch bei der Haarpflege will das Produkt sorgfältig ausgewählt sein, denn jeder Mensch hat einen individuellen Kopfhauttyp. Welches Shampoo man wählen sollte und wie die Haare richtig gepflegt werden, lesen Sie hier.
Ist Duschöl gut für trockene Haut?
Für Menschen, die unter trockener Haut oder sogar Neurodermitis leiden, kann Duschöl die bessere Alternative zu Duschgel sein. Dabei sollte man darauf achten, dass das Produkt keine Zusatzstoffe wie Parfum enthält, die die Haut wiederum reizen könnten.
Das spezielle Öl pflegt trockene und sensible Haut intensiv. Durch den Schutzfilm, der auch nach dem Abwaschen auf der Haut bleibt, behält diese ihre natürliche Feuchtigkeit und wird so vor dem Austrocknen geschützt. Außerdem lässt das Öl die Epidermis zart und geschmeidig werden. (resa)
Rubriklistenbild: © IMAGO/Zoonar.com/Max 4e