Rosen pflegen

Edelrosen schneiden für schöne Blüten und gesunden Wuchs

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Ein sorgfältiger Schnitt begünstigt schöne Blüten und beugt einem Pilzbefall vor: Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre Edelrosen im Frühjahr kürzen.

Ihre Rosen sind kränklich und wachsen kümmerlich? Schuld daran kann der falsche Schnitt sein! Wer seine wunderschönen Edelrosen erhalten will, der greift im Frühjahr zur Schere. Damit sichern Sie sich gesunde Pflanzen in herrlicher Blütenpracht.


Deshalb ist es wichtig, Rosen regelmäßig zu schneiden

Rosen benötigen regelmäßig einen Rückschnitt.

Wild wuchernde Rosen sehen nicht lange schön aus: Nicht nur, dass sie unkontrolliert wachsen und die Edelrosen ihre typische gerade Form verlieren. Nach ein paar Jahren vergreisen die Pflanzen auch. Das heißt, sie werden alt und blühen kaum noch. Sie brauchen also einen Verjüngungsschnitt. Ungepflegte Rosen haben zudem ein höheres Risiko für Krankheiten wie einen Pilzbefall.


Rosen schneiden: So geht es richtig

Rosen sind zwar nicht gerade genügsam, aber beim Schnitt können Sie nicht viel falsch machen. Faustregel ist, Rosen zur Zeit der Forsythienblüte zu schneiden – also etwa von März bis Mai. Der Zeitraum hängt jedoch stark davon ab, wo Sie wohnen. An sonnigen Orten starten Sie früher, in kühlen Alpen-Regionen warten Sie lieber etwas länger, bis zum Juni.

Wichtig ist, dass Sie eine scharfe Gartenschere verwenden, um Schnittverletzungen zu vermeiden. Dabei empfiehlt sich eine Bypassschere. Bei besonders dicken Trieben greifen Sie dagegen zu einer Astschere. Desinfizieren Sie die Scherenblätter vorher, um eine eventuelle Infektion durch eine andere Pflanze zu vermeiden. Entfernen Sie zuerst alle abgestorbenen und kranken Triebe bis zum Hauptstamm. Schneiden Sie danach alle dünnen Triebe auf drei bis fünf Augen zurück. Bei kräftigen Trieben empfiehlt es sich, sie auf etwa ein Drittel ihrer Länge zu kürzen. Achten Sie darauf, die Rosen schräg zu schneiden, damit Regen und Gießwasser abfließen können. Sonst riskieren Sie, dass  Pilzkrankheiten entstehen.

Hortensie bis Geranie: Zehn Pflanzen, die Bienen nicht mögen

Geranien
Geranien liefern nur wenig Nektar und Pollen und sind somit wenig insektenfreundlich.  © Gerard Lacz/Imago
Gingkobaum
Bäume wie der Lebensbaum, Ginkgo, die Tanne oder Zeder zählen zu den Gewächsen, die nicht bienenfreundlich sind.  © Harald Biebel/Imago
Magnolien
Magnolien werden von Käfern und nicht von Bienen bestäubt, da sie auch kaum Nektar produzieren.  © Andy Nowack/Imago
Hortensie im Garten
Hortensien begeistern mit ihren üppigen Blüten zwar Gärtnerinnen und Gärtner; für Bienen sind sie aber uninteressant.  © Mikel Bilbao/Imago
Hybrid-Forsythie
Wenn im März und April die Forsythien in Gelb blühen, sieht das zwar schön aus, bietet Bienen aber keinen Mehrwert.  © R. Rebmann/Imago
Flieder Syringa
Flieder begeistert zwar mit seinen zahlreichen Blüten, hat aber so gut wie keinen Nektar.  © Gabriele Hanke/Imago
Dahlie
Ungefüllte Dahlien stehen bei Bienen hoch im Kurs, während sie an gefüllten Exemplaren vorbeifliegen.  © Imago
Blühende Stiefmütterchen
Stiefmütterchen haben keine Pollen und somit auch keinen Nektar für Bienen.  © Peter Widmann/Imago
Gelbe Tulpen
Tulpen bieten Bienen und Hummeln nur wenige Pollen.  © ROHA-Fotothek Fürman/Imago
Gefüllte Pfingstrosen
Gefüllte Blumen wie Pfingstrosen sind für Bienen unattraktiv, da die Insekten die Blüte dadurch nicht erreichen.  © J. Ehrlich/Imago


So schneiden Sie Edelrosen 

Edelrosen haben im Gegensatz zu anderen Rosen eine aufrechte Wuchsform und bilden wenige Seitentriebe. Daher brauchen Sie einen besonderen Schnitt:

  • Kürzen Sie zuerst die Wurzelspitzen leicht zurück. 
  • Nun sind die alten Triebe dran. Sie erkennen diese an der dunklen Rinde.
  • Kräftige Triebe schneiden Sie auf etwa 15 Zentimeter runter. Dabei bleiben zwei bis vier Augen stehen. Sehr wüchsige Pflanzen lassen Sie bis  circa 40 Zentimeter stehen.
  • Entfernen Sie im nächsten Schritt alle dünnen und schwachen Triebe. Besonders, wenn diese in die falsche Richtung wachsen und den geraden Wuchs stören.
  • Zum Schluss sollten etwa fünf bis sechs Grundtriebe stehen bleiben.
  • Manchmal entwickelt die Pflanze auch Wildtriebe. Sie erkennen diese an ihrem siebenblättrigen Laub. Reißen Sie diese Triebe am besten einfach ab.

Rosen pflegen und vor Krankheiten wie Mehltau schützen

Auch über den Sommer sollten Sie immer mal wieder zur Schere greifen und verblühte Blütenstände entfernen. Dadurch verhindern Sie, dass die Blume Samen bildet, denn das kostet sie viel Kraft. Ohne diese Belastung kann die Rose neue Blüten ausbilden und sich  besser gegen Schädlinge wehren. Wenn Sie altes Laub regelmäßig entfernen, trocknet die Pflanze nach  schneller. So reduzieren Sie das Risiko für Krankheiten wie Mehltau oder Rosenrost.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Larissa Strohbusch sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Digitalpress/Imago

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