Futtervorrat anlegen

Leckerbissen für Eichhörnchen: So können Sie die Nager unterstützen

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Sie sind klein, geschickt und immer auf dem Sprung. Jetzt im Herbst legen die fleißigen Sammler Nahrungsdepots für den Winter an.

Eichhörnchen zählen zu den beliebtesten Wildtieren und sind gern gesehene Gäste im Garten. In ihrem natürlichen Lebensraum Wald brauchen sie keine Hilfe von Menschen. In der Stadt nehmen sie diese Hilfe dagegen gern an – vor allem in der kalten Jahreszeit. Aber wie können die Nager unterstützt werden und was fressen Eichhörnchen überhaupt?

Leckerbissen für Eichhörnchen: So können Sie die Nager unterstützen

Futter aus dem Vogelhaus hilft Eichhörnchen in der kalten Jahreszeit. (Symbolbild)

Im Gegensatz zu einigen anderen Nagern halten Eichhörnchen keinen Winterschlaf. Sie halten Winterruhe, verbringen viel Zeit in ihrem Kobel und fahren ihren Energieverbrauch in dieser Zeit auf ein Minimum zurück. Weil sie sich trotzdem täglich mit Nahrung versorgen müssen, legen sie im Herbst viele Vorratsdepots aus Nüssen und Samen an.

Aber nicht immer finden Eichhörnchen genug Futter zum Vergraben. War der Sommer heiß und trocken, gibt es in der Natur weniger Baumsamen und Schalenfrüchte. Bei länger andauerndem Frost mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt oder einer geschlossenen Schneedecke wird es für die Eichhörnchen sogar kritisch, da sie nicht mehr an ihre Depots herankommen. Mit artgerechter Fütterung können Sie ihnen helfen.

Leckerbissen für Eichhörnchen: Das essen die Tiere am liebsten

Eichhörnchen sind Allesfresser. Ihre Nahrung richtet sich nach dem Angebot in ihrer Umgebung und variiert je nach Jahreszeit. Wer ihnen im Herbst beim Anlegen eines Nahrungsdepots helfen möchte, füttert am besten Nüsse mit Schale – auch wenn dieses Eichhörnchen Snickers zu bevorzugen scheint. Jungtiere benötigen dagegen Nüsse ohne Schale, da ihre Zähne die Schalen noch nicht knacken können. Mandeln sind nicht geeignet, da sie nicht zum natürlichen Futterangebot der Hörnchen gehören und Blausäure enthalten, was zu einer Vergiftung bei den Tieren führen kann. Laut WWF Deutschland ist es sinnvoll, vor allem in der Stadt lebende Eichhörnchen über den Winter mit artgerechtem Futter zu unterstützen. Für ein vielfältiges Futterangebot eignen sich:

  • Haselnüsse
  • Walnüsse
  • Sonnenblumenkerne mit und ohne Schale
  • Pinienkerne
  • ungesalzene Erdnüsse
  • Bucheckern
  • Esskastanien
  • frisches Obst wie kleine Apfelstücke oder Weintrauben
  • Karottenstückchen

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Leckerbissen für Eichhörnchen: welcher Standort für die Futterstelle?

Die Futterstelle sollte möglichst weit weg vom Haus und am besten in etwa zwei Metern Höhe an einem Baum angebracht sein, damit sich die Tiere bei Gefahr schnell in Sicherheit bringen können. Durch eine Eichhörnchenbrücke ist es möglich, dass die Tiere auch Straßen gefahrlos überqueren können. Besonders praktisch sind spezielle Futterspender für Eichhörnchen, die nicht täglich neu befüllt werden müssen. Sie können aber auch ein Vogelhäuschen als Futterstelle im Baum aufhängen. Denn Eichhörnchen und Vögel kommen gut miteinander aus und teilen sich eine Futterstelle. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das Holz nicht mit chemischen Stoffen behandelt worden ist. Um Krankheiten oder Schimmel vorzubeugen, empfiehlt es sich, die Futterstelle regelmäßig zu reinigen.

Rote Liste: 10 Tierarten sind in Deutschland bedroht

Auch wenn es für so manchen Hobbygärtner komisch klingt: Die Gartenspitzmaus (lebt am liebsten in der Nähe von menschlicher Siedlungen) wird in Deutschland in der Roten Liste als gefährdet geführt.
Auch wenn es für so manchen Hobbygärtner komisch klingt: Die Gartenspitzmaus (lebt am liebsten in der Nähe von menschlichen Siedlungen) wird in Deutschland in der Roten Liste als gefährdet geführt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Das Birkhuhn steht sowohl in Deutschland, als auch in Bayern auf der Rote Liste und ist fast überall verschwunden. Nur in der Rhön gibt es noch ein paar Exemplare. Förster und Naturschützer haben mit Wacholdersträuchen und Heidelbeeren kleine Biotope geschaffen.
Das Birkhuhn steht sowohl in Deutschland, als auch in Bayern auf der Rote Liste und ist fast überall verschwunden. Nur in der Rhön gibt es noch ein paar Exemplare. Förster und Naturschützer haben mit Wacholdersträuchern und Heidelbeeren kleine Biotope geschaffen. (Symbolbild) © Nature Picture Library/Imago
Libellen sind nicht nur wunderschöne Insekten, sie leisten uns Menschen auch tolle Dienste, indem sie Mücken oder Bremsen fern halten. Doch die Helm Azurjungfer Libelle ist vom Aussterben bedroht und gehört geschützt.
Libellen sind nicht nur wunderschöne Insekten, sie sind auch recht nützlich und leisten uns Menschen gute Dienste, indem sie Mücken oder Bremsen fern halten. Doch die Helm Azurjungfer Libelle ist vor allem durch den Verlust ihres Lebensraums vom Aussterben bedroht und gehört geschützt. (Symbolbild) © GFC Collection/Imago
Fliege ist gleich Fliege? Von wegen. Laut Bfn zählt die Steinfliege zu 46,4 Prozent zu den bestandsgefährdeten Arten.
Fliege ist gleich Fliege? Von wegen. Laut Bfn zählt die Steinfliege zu 46,4 Prozent zu den bestandsgefährdeten Arten.  © blickwinkel/Imago
Eine Fledermaus mag für manchen unheimlich wirken. Jedoch sind Fledermäuse extrem nützliche, unglaublich faszinierende und streng geschützte Tiere.
Eine Fledermaus mag für manchen unheimlich wirken. Auch weil darauf hingewiesen wird, dass die Insektenfresser Tollwut übertragen können. Jedoch sind Fledermäuse extrem nützliche, unglaublich faszinierende und streng geschützte Tiere. Die winzigen Geschöpfe benötigen unseren Schutz – auch die Mopsfledermaus. (Symbolbild) © Steffen Schellhorn/Imago
Für die meisten Autofahrer ein Ärgernis. Trotzdem: Der Iltis zählt zur Familie der Marder und wird in der Roten Riste als gefährdet eingestuft. Grund dafür sind intensive Landnutzung und ein Verlust des Lebensraums.
Für die meisten Autofahrer ein Ärgernis. Trotzdem: Der Iltis zählt zur Familie der Marder und wird in der Roten Riste als gefährdet eingestuft. Grund dafür sind intensive Landnutzung und ein Verlust des Lebensraums. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Man glaub es kaum, aber gefährdet ist auch der Feldhase.
Man glaub es kaum, aber gefährdet ist auch der Feldhase. Neben natürlicher Feinde, hat auch der Mensch damit zu tun. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Kreuzotter (Vipera berus), Höllenotter, Bayern, Deutschland, Europa *** Adder Vipera berus , Hell adder, Bavaria, German
So manchen Hobby-Gärtner erschreckt eine Schlange, die sich genüsslich in der Sonne badet. Meistens handelt es sich dabei um die ungefährliche Ringelnatter. Doch auch wenn die Kreuzotter zu den giftigen Schlangen zählt – steht sie auf der Rote Liste der stark gefährdeten Reptilien-Arten. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
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Unter den Reptilien gilt die Europäische Sumpfschildkröte als vom Aussterben bedroht. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
Der Feldhamster taucht in der Roten Liste als vom Aussterben bedroht auf und zählt zu einer der am stärksten, bedrohten Säugetierarten Deutschlands. Ein Grund: Die stetige Intensivierung der Landwirtschaft.
Die Nagetiere kennt man eigentlich nur noch aus dem Kinderzimmer, wo sie liebevoll umsorgt und gepflegt werden. Doch was ist mit dem Feldhamster? Er taucht in der Roten Liste als vom Aussterben bedroht auf und zählt zu einer der am stärksten, bedrohten Säugetierarten Deutschlands. Ein Grund: Die stetige Intensivierung der Landwirtschaft. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

Leckerbissen für Eichhörnchen: Fast noch wichtiger ist Wasser

Fast genauso wichtig wie die Unterstützung mit Futter ist für Eichhörnchen im Winter der Zugang zu einer Trinkwasserquelle, die nicht gefroren ist. Wer Eichhörnchen helfen möchte, kann eine Schale mit Wasser aufstellen. Das Wasser sollte regelmäßig gewechselt und die Schale gereinigt werden. Wichtig: Stellen Sie Wassertränke und Futter niemals auf den Boden. Beides sollte immer erhöht stehen, damit Eichhörnchen – und vor allem Jungtiere – vor Feinden wie Katzen geschützt sind.

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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