Tipps für die Küche

Eier weich und hart kochen: Zeit und Temperatur wichtig - so klappt es

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Essen Sie zum Frühstück lieber ein ein hartes oder ein weiches Ei? Was auch immer Sie bevorzugen: Mit diesen Tipps gelingt Ihnen das Kochen perfekt.

Hamm - Für eine gesunde Ernährung sind Kohlenhydrate und Fette wichtig - auch Eiweiß ist elementar. Ein Frühstücksei am Morgen kann also schon beim Start in den Tag wichtige Proteine liefern. Beim Kochen von Eiern sollten Sie aber auf zwei Dinge achten, damit die Mahlzeit zum Genuss wird.

So kochen Sie die perfekten Eier - hart und weich

Es gibt drei Faktoren, auf die Sie beim Kochen von Eiern genau achten sollten:

  • Die Größe der Eier - die Klassifizierung ist nach Gewicht definiert: Ein Ei der Größe S wiegt weniger als 53 Gramm, M bis 63 Gramm, L bis 73 Gramm und alles darüber ist XL
  • Die Temperatur des Kochwassers: Die meisten von uns kochen die Eier in sprudelnd kochendem Wasser. Das ist am Meer etwa 100 Grad warm, auf der Zugspitze aber nur 90 Grad. Je höher der Standort, desto länger muss das Ei also kochen.
  • Die Temperatur der Eier: Kommen die Eier unmittelbar aus dem Kühlschrank? Das kann die Kochzeit bis zu einer Minute erhöhen. Sie sparen Energie, wenn sich Sie die Eier bereits zuvor bei Raumtemperatur erwärmen.

Weiche oder harte Eier: So werden sie perfekt

Die Größe der Eier ist jeweils auf dem Eierkarton vermerkt, Sie müssen sie also vor dem Kochen nicht abwiegen - es sei denn, Sie haben den Karton entsorgt, ohne nachzuschauen. Grundsätzlich gilt: Die Eier werden sanft in kochendes Wasser gelegt - wer die Eier in den Topf fallen lässt, riskiert, dass die Schale bricht - und anschließend mit kaltem Wasser abgeschreckt.

Für Eier der Größe M gilt folgende Faustregel:

Vier MinutenDas Eiweiß ist gestockt, das Eigelb noch flüssig - das perfekte Frühstücksei
Sieben MinutenDas Eigelb ist wachsweich - jetzt hast du ein Brotzeit-Ei
Elf MinutenDas Eigelb ist hart und schnittfest - ein typisches hartgekochtes Ei

Haben Sie Eier der Größe S, kochen Sie diese rund 30 Sekunden kürzer. Bei L-Eiern können Sie durchschnittlich mit einer 30 Sekunden längeren Kochzeit planen.

Beim Kochen von Eiern geht es eigentlich nicht um die Kochzeit, sondern um die Temperatur, die das Innere des Eis für die jeweilige Beschaffenheit erreichen muss. Das Eiweiß verfestigt sich bereits bei 62 Grad. Eigelb ist ab 63 Grad nicht mehr flüssig - ein festes Eiweiß mit einem flüssigen Dotter ist also gar nicht so leicht zu treffen! Bei etwa 66 Grad Celsius ist das Eigelb dann wachsweich, und bei 70 Grad hart und schnittfest.

239 Eier isst jeder Deutsche laut Statistik pro Jahr.

So kochen Sie die perfekten Eier: Stundenlang bei 66 Grad kochen

Das bedeutet: Sie können Eier stundenlang bei 66 Grad kochen und hätten schlussendlich ein wachsweiches Ei. Das Verbraucherportal Utopia warnt aber: Die meisten Küchengeräte sind in der Praxis nicht so genau.

Bei Ihnen gehört zum perfekten Frühstück auch vegane Wurst? Dann sollten Sie aufpassen. Viele Aufschnitt-Alternativen sind bei Öko-Test durchgefallen. Diese Produkte sollten Sie besser im Regal lassen. Darüber hinaus bemängelten die Tester, dass die vegane Wurst mancher Hersteller viel zu viel Salz enthält - ähnlich wie einige frische Spätzle, die Öko-Test zuletzt untersucht hatte. Teilweise war der Salzgehalt so hoch, dass bei Wurst in Finnland ein Warnhinweis nötig wäre. Dabei sei das nicht einmal nötig: Nach Angaben der Tester schmeckten auch die Produkte mit weniger Salz nicht fad. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Andrea Warnecke/dpa

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