Gemeiner Trick

So tricksen Lidl, Kaufland und Co.: Fiese Geheimfunktion am Einkaufswagen

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Eigentlich braucht man nur wenige Sachen, doch schnell landet doch deutlich mehr im Einkaufswagen. Lidl, Kaufland und Co. arbeiten mit fiesen Tricks, damit genau das passiert.

Supermärkte und Discounter bedienen sich teils gemeiner Tricks, damit Kunden möglichst viel einkaufen. So gibt es einige Einkaufsfallen, die den meisten Kunden bekannt sind. Zum Beispiel überteuerte, aber verlockende Süßigkeiten an der Kasse oder Backstationen, die für leckere Düfte sorgen und hungrig machen. Teurere Produkte werden oft auf Sichthöhe eingeräumt, während die günstigeren Artikel meist weiter unten zu finden sind. Doch auch Einkaufswagen haben eine fiese „Geheimfunktion“, mit denen Kunden unterbewusst ausgetrickst werden.

Geheimfunktionen am Einkaufswagen: Manche sind nützlich – andere ganz schön fies

Für viele ist ein Einkaufswagen nur Mittel zum Zweck. Oft schauen sich Kunden den Wagen bei Lidl, Kaufland und Co. gar nicht genau an. Dabei hat manch Einkaufswagen sogar eine nützliche Funktion. So gibt es zum Beispiel bei Kaufland eine Plastikecke am Einkaufswagen – deren Funktion kaum ein Kunde kennt. Darin finden kleine Produkte ihren Platz und gehen nicht verloren.

Viele Einkaufswagen haben auch einen Kindersitz. Wer jedoch keine Kinder (dabei) hat, ignoriert den meist. Dabei kann der Kindersitz auch für Erwachsene beim Einkaufen sehr nützlich sein. So können zum Beispiel an den Bügel Obst- und Gemüsetüten gehangen werden, auch Taschen können daran befestigt werden.

Doch es gibt auch eine „Geheimfunktion“ an den Einkaufswagen bei Kaufland, Lidl und Co., die für Kunden alles andere als nützlich sind – sondern eher eine fiese Einkaufsfalle. Zuerst einmal sind Einkaufswagen in der Regel sehr groß – wodurch Kunden das Gefühl haben, dass gar nicht so viel Ware im Korb liegt.

Lidl, Kaufland und Co. arbeiten mit fiesen Tricks: Einkaufswagen haben eine gemeine Geheimfunktion

Wer zum Beispiel eine Flasche oder etwas Rundes in den Einkaufswagen legt, dem dürfte der fiese Trick, mit dem Lidl, Kaufland und Co. arbeiten, direkt auffallen. Bei den meisten Einkaufswagen ist der Boden schräg. Der Wagen wird zum Kunden hin immer niedriger. Das führt dazu, dass die Ware während des Einkaufs schnell an das vordere Ende des Einkaufswagens rutscht – und damit direkt aus dem Blickfeld des Kunden.

Damit entsteht bei den Kunden – genauso wie durch die Größe des Einkaufswagens – so viel liege noch gar nicht darin. Wer sparen will, sollte lieber gezielt einkaufen gehen, eine Einkaufsliste etwa kann helfen.

Beim Einkauf Geld sparen: Welche Tipps und Tricks Verbraucher kennen sollten

Bei der Auswahl im Supermarkt entstehen oft Impulseinkäufe.
Tipp 1: Bei der riesigen Auswahl im Supermarkt entstehen oft unnötige Impulseinkäufe. Mit einem Essensplan kann man gezielt die Lebensmittel kaufen, die man für seine Gerichte auch braucht. So spart man nicht nur an der Kasse einiges an Geld, sondern kann auch eventueller Lebensmittelverschwendung entgegenwirken. © Oleksandr Voskresenskyi via imag
Hungrig sollte man nicht einkaufen gehen.
Tipp 2: Niemals hungrig einkaufen gehen. Wer Hunger hat, neigt dazu, alles was er gerne isst einfach in den Einkaufswagen zu packen und steht am Ende mit einem teureren Einkauf als geplant an der Kasse. Am besten, man geht nach dem Frühstück oder Mittagessen einkaufen. © Bernd54 via www.imago-images.de
Einkauf in einem Supermarkt oder Discounter zu Zeiten voTipp 3: Auf den Grundpreis achten: Vor Allem der Vergleich zwischen Markenprodukt und Eigenmarke lohnt sich. Meist bekommt man für weniger Geld genauso gute Eigenmarkenprodukte. Um einfacher vergleichen zu können, gilt es auf den Grundpreis zu schauen, der meist in Liter oder Kilogramm angegeben wird.n Inflation. Fleisch, Schweinefleisch, Billigfleisch, Rindfleisc
Tipp 3: Auf den Grundpreis achten: Vor allem der Vergleich zwischen Markenprodukt und Eigenmarke lohnt sich. Meist bekommt man für weniger Geld genauso gute Eigenmarkenprodukte. Um einfacher vergleichen zu können, gilt es auf den Grundpreis zu schauen, der überwiegend in Liter oder Kilogramm angegeben wird. © IMAGO/Martin Wagner
Tipp 4: Auf Angebote achten und vergleichen: Fast jeder Supermarkt hat Aktionen und Angebote. Besonders bei Produkten die man in großen Mengen gebraucht lohnt es sich bei solchen Aktionen zuzuschlagen. Doch es ist Vorsicht geboten: bei reduzierter Ware neigen wir dazu sie zu kaufen obwohl wir sie gar nicht brauchen. Das kann den Preis in die Höhe treiben.
Tipp 4: Auf Angebote achten und vergleichen: Fast jeder Supermarkt hat Aktionen und Angebote. Besonders bei Produkten, die man in großen Mengen braucht, lohnt es sich bei Aktionen zuzuschlagen. Doch es ist Vorsicht geboten: Bei reduzierter Ware neigen wir dazu, sie zu kaufen, obwohl wir sie gar nicht brauchen. Das kann den Preis in die Höhe treiben. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Tipp 5: Große Packungen kaufen: Ein Tipp der Verbraucherzentrale ist es, größere Packungen zu kaufen – sie haben meist einen günstigeren Grundpreis. Natürlich rentieren sich Großpackungen nur, wenn sie auch wirklich verbraucht werden können.
Tipp 5: Große Packungen kaufen: Ein Tipp der Verbraucherzentrale ist es, größere Packungen zu kaufen – sie haben meist einen günstigeren Grundpreis. Natürlich rentieren sich Großpackungen nur, wenn sie auch wirklich verbraucht werden können. © IMAGO/Jakub Porzycki
Tipp 6: Einkaufsfallen erkennen: In Supermärkten gibt es viele Einkaufsfallen, die für einen teureren Einkauf sorgen können. Dazu gehören irreführende Aktionsschilder, „Mogelpackungen“ und bewusste Produktplatzierungen. Ein Trick, welcher vermutlichen vielen bereits bekannt ist: Die teuersten Produkte stehen in der Regel auf Augenhöhe. Ober- und unterhalb sind die günstigeren.
Tipp 6: Einkaufsfallen erkennen: In Supermärkten gibt es viele Einkaufsfallen, die für einen teureren Einkauf sorgen können. Dazu gehören irreführende Aktionsschilder, „Mogelpackungen“ und bewusste Produktplatzierungen. Ein Trick, welcher vermutlichen vielen bereits bekannt ist: Die teuersten Produkte stehen in der Regel auf Augenhöhe. Ober- und unterhalb sind die günstigeren. © IMAGO/McPHOTO/BilderBox
Tipp 7: Panikkäufe vermeiden: Panikkäufe, wie etwa aufgrund des Ukrainekriegs, sollten unbedingt vermieden werden. Diese führen ebenfalls zu Preissteigerungen. Außerdem wollen wir doch alle nicht, dass es wieder zum Kampf um die letzte Packung Klopapier im Supermarkt kommt – so wie zu Beginn der Corona-Pandemie.
Tipp 7: Panikkäufe vermeiden: Panikkäufe, wie etwa aufgrund des Ukrainekriegs, sollten unbedingt vermieden werden. Diese führen ebenfalls zu Preissteigerungen. Außerdem wollen wir doch alle nicht, dass es wieder zum Kampf um die letzte Packung Klopapier im Supermarkt kommt – so wie zu Beginn der Corona-Pandemie. © IMAGO/MANUEL GEISSER
Tipp 8: Verzichte mindestens ein mal in der Woche auf Fleisch: Fleisch ist eines der teuersten Lebensmittel, schadet der Umwelt und den Tieren. Ganz einfach kann man auch fleischlose Gerichte zaubern, ohne Ersatzprodukte kaufen zu müssen.
Tipp 8: Verzichte mindestens ein mal in der Woche auf Fleisch: Fleisch ist eines der teuersten Lebensmittel, schadet der Umwelt und den Tieren. Ganz einfach kann man auch fleischlose Gerichte zaubern, ohne Ersatzprodukte kaufen zu müssen. © IMAGO/Larissa Veronesi
Tipp 9: Saisonales Obst und Gemüse kaufen: Saisonale Produkte sind meist günstiger als nicht-saisonale. Das liegt an den hohen Importkosten die für Obst und Gemüse aus dem Ausland anfallen. Außerdem schmecken die saisonalen Früchte auch besser.
Tipp 9: Saisonales Obst und Gemüse kaufen: Saisonale Produkte sind meist günstiger als nicht-saisonale. Das liegt an den hohen Importkosten, die für Obst und Gemüse aus dem Ausland anfallen. Außerdem schmecken die saisonalen Früchte auch besser. © EIBNER/EXPA/Stefanie Oberhauser
Tipp 10: Wasser aus dem Hahn statt aus der Flasche: Das Hahnenwasser wird in Deutschland streng kontrolliert und kann im Normalfall mit dem aus der Flasche mit halten. Es spart also sowohl Geld als auch Energieaufwand beim Kisten schleppen.
Tipp 10: Wasser aus dem Hahn statt aus der Flasche: Das Hahnenwasser wird in Deutschland streng kontrolliert und kann im Normalfall mit dem aus der Flasche mithalten. Es spart also sowohl Geld als auch Energieaufwand beim Kisten schleppen. © IMAGO/Anastasiya Amraeva

Wer für den schnellen Einkauf nicht zum Wagen greifen möchte, hat mehrere alternative Möglichkeiten, um die Lebensmittel während dem Gang durch den Supermarkt oder Discounter zu verstauen. Doch Achtung: echo24.de berichtet, bei welchen Alternativen zum Einkaufswagen Kunden aufpassen müssen.

Übrigens gibt es auch einige Regeln, die Kunden beim Nutzen von Einkaufswagen kennen sollten.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Piero Nigro

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