Happiger Preis

Teurer Ersatz: Rückleuchten für Hummer Elektro-Pick-up kosten mehr als 6.000 Euro

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Wer sich einen GMC Hummer EV zulegt, sollte beim Rangieren gut aufpassen: Neue Rückleuchten für den Elektro-Riesen haben nämlich einen stolzen Preis.

Bei modernen Autos ist eine Reparatur in der Regel selten wirklich billig. Das hat zum einen damit zu tun, dass viele Tätigkeiten inzwischen nur noch eine Fachwerkstatt erledigen kann – und dort sind die Arbeitsstunden entsprechend teuer. Zum anderen werden manchmal keine einzelnen Bauteile mehr ersetzt – speziell bei Elektronik – sondern gleich ganze Module (was allerdings nicht immer wirklich nötig ist). Wie extrem die Ersatzteilkosten inzwischen werden können, musste nun der Besitzer eines Elektro-Pick-ups GMC Hummer EV erleben.

Happig: Eine Ersatz-Rückleuchte für den GMC Hummer EV kostet laut US-Medien umgerechnet mehr als 3.100 Euro.

Teurer Ersatz: Rückleuchten für Hummer Elektro-Pick-up kosten mehr als 6.000 Euro

In einer Facebook-Gruppe, die sich dem Elektro-Hummer widmet, postete dieser ziemlich entsetzt: „Hatte heute ein Schock-Erlebnis. Ein neues Rücklicht auf der Beifahrerseite für den Hummer EV kostet 4.040 Dollar – ohne Einbau!“ Das Autoportal The Drive forschte daraufhin nach und telefonierte einige Händler ab. Ergebnis: Der Listenpreis für eine Rückleuchte des E-Pick-ups liegt bei 3.045,48 US-Dollar (umgerechnet rund 3.130 Euro, Stand Mitte Oktober 2022) – das ist zwar weniger als der User in der Facebook-Gruppe verkündete, aber dennoch ziemlich deftig.

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Kia EV6
Kia EV6: 309 Kilometer. Dank moderner 800-Volt-Ladetechnik fährt das Mittelklasse-SUV aus Südkorea klar an die Spitze. Die Version mit Heckantrieb und 77,4-kWh-Akku war das einziges Modell des Testfeldes, das die 300-Kilometer-Marke knackte. Basispreis: 46.990 Euro. © weigl.biz
Mercedes-Benz EQS 450+
Mercedes-Benz EQS 450+: 275 Kilometer. Die Luxuslimousine für mindestens 107.326 Euro holt aus der verwendeten 400-Volt-Technik dank präzisem Lade- und Temperatur-Management das Optimum heraus. Getestet wurde die Long-Range-Version mit 108-kWh-Akku und Heckantrieb. © Deniz Calagan/Mercedes-Benz AG
BMW iX
BMW iX: 273 Kilometer. Das große Elektro-SUV trat als xDrive50 mit serienmäßigem Allradantrieb zum Test in der Oberklasse-Kategorie an – und mit mächtigem 105,2-kWh-Akku. Der Basispreis des mächtigem Stromers liegt bei 84.600 Euro. © Uwe Fischer/BMW
Hyundai Ioniq 5
Hyundai Ioniq 5: 272 Kilometer. Das südkoreanische SUV ist technisch mit dem Testsieger Kia EV6 verwandt, und nutzt dieselbe schnelle 800-Volt-Technik. Die sparsamere Heckantriebsversion kostet ab 43.900 Euro, getestet wurde die Ausführung mit 72,6-kW-Akku für 4.000 Euro Aufpreis. © Dino Eisele/Hyundai
Porsche Taycan GTS
Porsche Taycan: 271 Kilometer. In der Oberklasse lagen die Testwerte relativ dicht beieinander. In der Version GTS fährt der Elektro-Porsche (Basispreis 86.733 Euro) mit 93,4-kWh-Akku nur knapp hinter den Klassenbesten her, er kann ebenfalls mit 800 Volt laden. © Porsche AG
Audi e-tron GT quattro
Audi e-tron GT quattro: 237 Kilometer. Der viertürige, Elektrosportler mit Allradantrieb basiert auf dem Porsche Taycan und verfügt daher ebenfalls über schnelle 800-Volt-Technik und einen 93,4-kWh-Akku, ist aber etwas größer und geräumiger. Preis: ab 104.000 Euro. © Audi
BMW i4 eDrive40
BMW i4: 235 Kilometer. Die Elektroversion der konventionell angetriebenen 4er-Reihe ist das sportlichste Modell der Mittelklasse-Wertung. Als eDrive40 kostet er ab 59.200 Euro und verfügt über einen Akku mit 83.9 kWh Kapazität. © BMW
Tesla Model 3
Tesla Model 3: 221 Kilometer. Der Elektroauto-Pionier legt seit jeher mehr Wert auf Reichweite als auf schnelles Laden, was bei der Akku-Auslegung ein Zielkonflikt ist. Der Test der Long-Range-Version mit 82,1-kWh-Akku erfolgte an markeneigenen Superchargern. Basispreis des Model 3: 52.965 Euro. © Tesla
Polestar 2
Polestar 2: 218 Kilometer. Die noch junge Marke gehört zum chinesischen Geely-Konzern, die Autos werden von dessen Tochter Volvo entwickelt und in China produziert. Den Polestar gibt es ab 46.495 Euro, gemessen wurde die heckgetriebene Long-Range-Version mit 78-kWh-Akku. © Polestar
BMW iX3
BMW iX3: 201 Kilometer. Ein weiterer BMW nach dem bewährten Muster, ein Verbrennermodell zum Stromer umzurüsten. Das Mittelklasse-SUV kostet ab 67.300 Euro und verfügt über einen Akku mit 80 kWh Kapazität. © BMW

Teure Rückleuchten für Hummer EV: Für drei Stück gibt‘s auch einen rumänischen Kleinwagen

Ein kompletter Rückleuchten-Satz liegt also bei rund 6.100 US-Dollar (umgerechnet rund 6.270 Euro). Für drei Heckleuchten eines GMC Hummer EV bekäme man hierzulande fast schon einen Dacia Sandero – den rumänischen Kleinwagen gibt es laut Website bereits ab 9.600 Euro.

Ob Elektroauto oder Verbrenner: Die Wartungs- und Reparaturkosten werden bald wohl noch teurer. Dass die Wartungskosten generell bei Elektroautos niedriger sind, als bei Verbrennern, ist laut einer Studie allerdings ein Mythos. Und auch bei den Reparaturen verursachen Elektroautos laut der Untersuchung einer Versicherung höhere Kosten als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.

Rubriklistenbild: © GMC

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