Gemüse anbauen

Hochbeet anlegen: Sieben Punkte, die dafür sprechen

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Hochbeete sind beliebter denn je. Kein Wunder, denn so schont man den Rücken. Doch welche weiteren Vorteile haben sie?

Gärtnerinnen und Gärtner lieben es, in der Erde zu arbeiten, diese aufzulockern, umzugraben und zu sehen, wie sich die Gemüsesorten entwickeln. Dabei gerät der ein oder andere jedoch manchmal an die körperliche Belastungsgrenze. Hochbeete können das Problem lösen, denn sie versprechen hohen Ertrag bei weniger körperlicher Anstrengung.

Ergonomisch, praktisch, gut

Hochbeete bringen viele Vorteile mit sich.

Hochbeete dürfen in den meisten Gärten nicht fehlen. Doch wissen Sie wirklich, was genau die Konstrukte so wertvoll macht? Das sind die offensichtlichsten Vorteile:

1. Kein Umgraben nötig: Einer der praktischsten Punkte eines Hochbeetes ist es, dass zum Gärtnern die Erde nicht extra nochmal umgegraben werden muss. Nachdem das Hochbeet aufgestellt und mit Erde befüllt wurde, muss es lediglich mit Kompost, Dünger und Rasenschnitt angereichert werden. Wenn sich dann die einzelnen Schichten zersetzen, entsteht eine lockere, gesunde Erde.

2. Reichhaltigere, einfachere Erde: Unabhängig von der Erde in Ihrem Garten, können Sie Hochbeete ganz nach Ihrem Wunsch gestalten. Mischen Sie Gartenerde mit Erde für Zimmerpflanzen, die Sie mit Kompost anreichern.

3. Ergonomisch wertvoll: Hochbeete sind ideal für alle, die auf einen verspannten Nacken, Rückenschmerzen und steife Knie verzichten können. Sie selbst bestimmen, auf welcher Höhe sich die Beete befinden und können sowohl im Sitzen als auch im Stehen arbeiten.

4. Weniger Unkraut: Unerwünschter Wuchs lässt sich im Hochbeet leichter entfernen.

Zehn Obst- und Gemüsesorten, die man nicht schälen muss

Rote Bete
Folsäure, Vitamine und Mineralstoffe machen Rote Bete zu einer besonders gesunden Knolle. Essen Sie die Schale ruhig mit, denn sie ist besonders gesund.  © Larssen-Stöckemann Gitta/Imago
Möhren
Bei Möhren befinden sich 85 Prozent der gesunden Inhaltsstoffe direkt unter der Schale. Wie gut, dass man diese mitessen kann.  © Stock&people/Imago
Süßkartoffel
Süßkartoffeln gehören wie Kartoffeln zur Ordnung der Nachtschattenartigen und lassen sich ebenfalls mit Schale verzehren. Auch hier gilt: Waschen Sie die Wurzel vor dem Verzehr gut oder säubern Sie sie mit einer Bürste.  © Zhoujianwen/Imago
Ingwer
Ingwer muss nicht geschält werden, wenn es sich um die Bio-Variante handelt. Waschen Sie ihn aber heiß ab, um Schmutz zu entfernen.  © Marek Uliasz/Imago
Feige
Die Schale von Feigen ist weich und kann bedenkenlos mitgegessen werden. Lediglich, wenn sie beschädigt ist, sollte man den betroffenen Teil entfernen.  © Martin G./Imago
Grüner Spargel
Im Gegensatz zu weißem Spargel kann man die Schale bei grünem Spargel mitessen. Allerdings sollten Sie das untere Drittel abschneiden, da dies holziger ist als der Rest.  © Stock&people/Imago
Kiwis
Kiwis kann man entgegen vieler Behauptungen auch mit Schale verzehren. Achten Sie aber auch hier auf Bio-Ware und entfernen Sie den Strunk.  © Stock&people/Imago
Kaki
Auch Kakis können problemlos mit Schale gegessen werden. Waschen Sie diese vor dem Verzehr jedoch gut ab und entfernen Sie das Grün sowie den Strunk. Auch das Kerngehäuse ist bei der Sharonfrucht essbar.  © Imago
Hokkaido
Hokkaido gehört zu den Kürbissorten, die vor dem Verzehr nicht geschält werden müssen. Besonders lecker schmeckt das Gemüse aus dem Ofen.  © Dieter Hopf/Imago
Kartoffeln
Wenn man sie gut wäscht und zu Bio-Ware greift, kann man die Schale von Kartoffeln problemlos mitessen. Gerade in Currys schmeckt das Gemüse so hervorragend.  © Edwin Remsberg/Imago

5. Schutz vor (Nage-)Tieren: Es gibt im Hochbeet deutlich weniger Schnecken und Nagetiere wie Mäuse. Diese suchen zuerst Nahrung auf dem Boden. Eine Schneckensperre kann aber auch beim Hochbeet sinnvoll sein.

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6. Höherer Ertrag: Im Hochbeet kann viel auf kleinstem Raum angebaut werden, gerade, wenn im Garten wenig Fläche für ein konventionelles Beet ist. Mit den richtigen Nachbarn im Hochbeet lassen sich viele verschiedene Gemüse- und Salatsorten anbauen.

7. Schutz vor Erosion: Regen und Schnee führen im Garten dazu, dass Beete überschwemmen oder ganze Hänge abrutschen. Im Hochbeet gibt es keine Erosion. Ist es dennoch abgesackt, können einfache Tipps die Ernte retten.

Rubriklistenbild: © Smilla72/Imago

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