VonJoana Lückschließen
Durch Verrottungsprozesse verlieren Hochbeete nach ein paar Monaten an Volumen und sacken ab. Doch wie kann man sie wieder auffüllen?
Ein Hochbeet im Garten ist eine feine Sache – auf kleinem Raum lassen sich Gemüse und Kräuter anbauen, ohne dass sich Gärtnerinnen und Gärtner dabei übermäßig bücken müssen. Doch was tun, wenn die Erde immer mehr zu verschwinden scheint?
So gehen Sie beim Auffüllen vor
Salate, Bohnen oder Kresse: Im Hochbeet kann im Grunde alles gesetzt werden, was nicht allzu viel Platz benötigt oder nicht extrem ausladend wurzelt. Wenn jedoch ein paar Monate nach dem Befüllen die Erde im Hochbeet absackt oder nach unten rutscht, ist dies ärgerlich.
Viel Feuchtigkeit kann die Ursache sein
Laut Mitteldeutschem Rundfunk (MDR) erklärt sich das Phänomen dadurch, dass vor allem Strauch- und Baumschnitt locker mit vielen Hohlräumen unten ins Hochbeet eingefüllt wurden, welche dann einsacken. Im Zersetzungsprozess rutscht die darüber liegende Erde nämlich nach und nach zwischen das grobe Material und füllt die Zwischenräume auf. Je mehr Feuchtigkeit, desto schneller läuft diese Verrottung ab. Auch viel Regen kann dazu führen, dass die Erde absackt.
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Folgende Maßnahmen sind dann erforderlich:
- Da man nicht in jedem Jahr die Beete ausschachten und komplett neu aufbauen möchte, kann man das Hochbeet bis zur gewünschten Füllmenge mit gut verrottetem Kompost auffüllen, wie MDR weiß.
- Bei Bedarf kann dem Substrat auch etwas Sand beigemischt werden, um es aufzulockern und etwas abzumagern. Besonders Gemüsearten wie Möhren, Pastinaken und Schwarzwurzeln wissen dies zu schätzen. Wichtig ist es, dass der Kompost oder das frische Substrat gut in den oberen Bereich des Hochbeetes eingearbeitet wird.
- Hochbeete, die auf der Terrasse stehen oder in Gärten ohne eigenen Kompost, füllt man am besten mit spezieller Hochbeet-Erde wieder auf.
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Wie Sie Ihr Hochbeet von Anfang an richtig anlegen, erfahren Sie hier.
Rubriklistenbild: © Martina Raedlein/Imago

