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Sonnenblumen im Oktober schneiden und Kerne ernten 

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Ob als Saatgut, Vogelfutter oder einfach so als Snack: Sonnenblumenkerne ernten, lohnt sich. Beachten Sie diese Punkte dafür. 

Der Spätsommer und Herbst begeistert neben blühendem Sonnenhut, Chrysanthemen, Astern und Eisenhut auch mit der majestätischen Sonnenblume. Diese zählt nicht nur aufgrund ihrer Größe von bis zu drei Metern zu den beliebtesten Gartenblumen – vor allem die große, gelbe Blüte, die sich immer in Richtung Sonne dreht, fällt dabei ins Auge. Wer die Kerne ernten möchte, sollte sich jetzt an die Arbeit machen.

Im Oktober zur Gartenschere greifen

Sonnenblumenkerne sollte man im Herbst ernten.

Im Oktober haben die Sonnenblumen normalerweise genügend Zeit gehabt, um ihre Samen vollständig ausreifen zu lassen. Das bedeutet, dass Sie reife und gesunde Samen für Ihre Sammlung oder zum Anpflanzen im nächsten Jahr haben.

Das Schneiden von Sonnenblumen im Oktober kann auch eine großartige Möglichkeit sein, Ihre Herbstdekoration zu verschönern. Die sonnigen, gelben Blütenköpfe können in Sträußen, Kränzen oder anderen Dekorationsstücken verwendet werden. Außerdem beginnen die Blütenköpfe im Oktober zu welken und die Pflanzen können im späten Herbst ihre Blätter verlieren.

So gehen Sie bei der Ernte von Sonnenblumenkernen vor:

  • Richtige Reifezeit beachten: Warten Sie, bis die Sonnenblumenköpfe vollständig gereift sind. Dies kann normalerweise im Spätsommer oder Herbst erfolgen. Die Blütenblätter sollten welken, und die Rückseite des Blütenkopfes sollte trocken und bräunlich werden.
  • Überprüfen Sie die Reife der Samen: Um sicherzustellen, dass die Samen reif sind, können Sie einen oder zwei Samen aus einem Blütenkopf probieren. Reife Samen sollten fest und voll entwickelt sein, nicht grün oder milchig.
  • Schneiden der Blütenköpfe: Schneiden Sie die gereiften Sonnenblumenköpfe mit einer sauberen Gartenschere oder ab. Lassen Sie einen Stiel von etwa 15-30 Zentimetern an der Blume, um Platz für das Trocknen und Aufhängen zu lassen.

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Buchsbäume im Kübel nebeneinander.
Da der Buchsbaum (Buxus sempervirens) immergrün ist, stellt er eine beliebte Kübelpflanze im Winter dar.  © Cora Niele/Imago
Eine weiß blühende Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum).
Jüngere Schneeforsythien benötigen im Winter noch eine leichte Abdeckung.  © Hans-Roland Mueller/Imago
Eine rot blühende Skimmie.
Die Skimmie beeindruckt im Winter mit ihren roten Beeren. © Stock&people/Imago
Roter Fächerahorn im Herbst.
Einen sonnigen Platz mag der hübsche Fächerahorn am liebsten.  © Gottfried Czepluch/Imago
Eine weiß blühende Säckelblume.
Da sie nur bedingt winterhart ist, benötigt die Säckelblume einen leichten Schutz vor Schnee und Eis. © Stock&people/Imago
Bergkiefer in der Sonne.
Kompakte Sorten des Bergkiefers können wunderbar im Kübel gehalten werden.  © Herbert Berger/Imago
Lilafarbene Früchte des Liebesperlenstrauches.
So hübsch sie auch sein mögen – die Früchte des winterharten Liebesperlenstrauches sind ungenießbar.  © Norman Krauß/Imago
Schwarze Apfelbeeren an einem Baum.
Die Schwarze Apfelbeere ist besonders reich an Vitamin C. Die Sorte „Viking“ ist besonders gut als Kübelpflanze geeignet. © Hans-Roland Muelle/Imago
Eine rosa blühende Zwergkirsche.
Obwohl die Zwergkirsche Wärme mag, kommt sie auch gut mit niedrigen Temperaturen zurecht. Besser ist jedoch, wenn man sie zusätzlich leicht abdeckt. © Stock&people/Imago
Eine rot-grüne Glanzmispel.
Die Glanzmispel „Red Robin“ ist schön, aber nur bedingt winterhart, weshalb man sie bei starkem Frost besser leicht abdeckt. © Hans-Roland Mueller/Imago
  • Trocknen der Blütenköpfe: Hängen Sie die abgeschnittenen Sonnenblumenköpfe kopfüber an einem gut belüfteten, trockenen Ort auf. Die Samen werden sich aus den Blütenköpfen lösen, während diese trocknen. Dies kann einige Wochen dauern. Stellen Sie sicher, dass die Samen vollständig trocken sind, um Schimmelbildung zu verhindern.
  • Entfernen der Samen: Sobald die Sonnenblumenköpfe vollständig getrocknet sind, können Sie die Samen leicht herauslösen, indem Sie die Samenköpfe mit den Händen abreiben. Tragen Sie dabei Handschuhe, da die Samen manchmal scharfe Kanten haben können.
  • Reinigen der Samen: Entfernen Sie alle verbliebenen Blütenreste oder Schalenreste von den Samen. Sie können dies tun, indem Sie die Samen vorsichtig durch ein Sieb schütteln, um die lose Hülle zu entfernen.
  • Aufbewahrung der Samen: Lagern Sie die gereinigten Sonnenblumenkerne in einem luftdichten Behälter an einem kühlen, trockenen Ort. Sie können die Samen für viele Monate oder sogar Jahre auf diese Weise aufbewahren.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Joana Lück sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Rene Traut/Imago

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