VonAnna Heyersschließen
Sie ist der Spiegel der Gesellschaft: die Erziehung. Was in den 1950er-, 60er- und 70er-Jahren noch normal war, etwa die Ohrfeige oder ein rauer Befehlston, ist größtenteils verschwunden. Darunter fallen jedoch auch einige Fähigkeiten.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.
Dominanz und Gewalt in der Erziehung sind heute zum Glück in den meisten Fällen Vergangenheit. Das Kind wird respektiert und gelobt, und ihm wird Liebe gezeigt. Auch in Sachen Förderung und Mitspracherecht wird viel getan. Eine sehr positive, und nötige, Entwicklung. Aber es gehen auch einige Fähigkeiten verloren. Besonders in größeren Städten gehören dazu etwa die Bewegung im Freien oder das Austesten der eigenen Grenzen. Auch das Mithelfen der Kinder im Haushalt, früher oft selbstverständlich, ist heute nicht mehr ganz so üblich. Wie das Kind am Ende jedoch lebt – und was es erleben kann – liegt am Ende aber in den Händen der Erziehungsberechtigten.
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