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Grünlilie verliert typische Färbung: Was steckt hinter dem Phänomen? Vier Fehler sind wahrscheinlich

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Pflegeleicht und dekorativ: Grünlilien galten lange als altmodisch, feiern inzwischen aber ihr Comeback. Doch wenn die Grünlilie ihre sogenannte Variegation verliert, ist das schade. Es gibt Abhilfe.

Grünlilien sind beliebte Zimmerpflanzen, da sie generell nicht viel Pflege brauchen. Zudem sieht das Gewächs nicht nur schön aus, sondern reinigt auch noch die Luft. Doch was kann man tun, wenn die charakteristische weiße Färbung bei den Grünlilien verschwindet?

Grünlilie verliert Färbung: An vier Fehlern kann es liegen

Grünlilien bestechen mit ihrer auffälligen Variegation.

Wenn die Grünlilie nur ihre weißen Streifen verliert und die Blätter sich nicht gelb oder braun verfärben, kann dies folgende Gründe haben:

Die besten Lufterfrischer: Zehn Zimmerpflanzen, die einen tollen Duft verbreiten

Eine Gardenie mit weißer Blüte.
Der Duft von Gardenien gilt als besonders beruhigend. Die hübsche Pflanze eignet sich somit perfekt für das Schlafzimmer. © Imago
Nahaufnahme einer Patchoulipflanze.
Patchouli duftet nach süßlichem Moschus. Die Pflanze hat große Blätter und benötigt viel indirektes Licht. © Sorsillo/Imago
Nahaufnahme einer Salbeipflanze.
Salbei hat besonders intensiv duftende Blätter. Bedenken Sie, dass der Echte Salbei (Salvia officinalis) bis zu einem Meter hoch wachsen kann.  © Alex9500/Imago
Lavendel im Topf.
Lavendel riecht nicht nur gut; sein Aroma gilt auch als natürliches Hausmittel gegen Mücken und Spinnen.  © Cerrophotography/Imago
Nahaufnahme einer Pfefferminze mit Wasserperlen.
Die Minze muss nicht in die Küche verbannt werden – auch im Zimmer fühlt sie sich wohl, wenn sie einen hellen Standort hat und die Luft nicht zu trocken ist. © Arterra/Imago
Gelb blühender Jasmin.
Nicht umsonst ist der betörende Duft von Jasmin in vielen Parfums enthalten. Die Pflanze mag es hell und sonnig. © Imago
Lorbeer im Sonnenlicht.
Lorbeer verströmt einen herb-würzigen Duft. Zudem reguliert die Pflanze die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. © M. Kuehn/Imago
Grüne Blätter einer Basilikumpflanze.
Mit Basilikum als Zimmerpflanze können Sie nicht nur Gerichte verfeinern, das Kraut verleiht dank der enthaltenen ätherischen Öle auch Ihrer Wohnung einen frischen Duft. © Michael Malorny/Imago
Rosa blühende Hyazinthen.
Hyazinthen verströmen einen süßlich-intensiven Geruch, der nicht nur beim Menschen ankommt – auch Insekten werden von der Pflanze angezogen.  © Balang/Imago
Rosmarin im Topf.
Mit seinem leicht herben Geruch verleiht Rosmarin nicht nur Gerichten ein mediterranes Aroma.  © Gudrun Krebs/Imago
  • Zu viel Sonne: Indirektes Licht mag die Grünlilie sehr, aber bei direkter Sonneneinstrahlung können die Blätter ausbleichen. Die Verfärbung scheint zu verschwinden. Auch wenn sich die Spitzen der Blätter gelb oder braun färben und trocken sind, kann dies auf zu viel Sonne hindeuten.
  • Sie düngen zu selten: Wer viel wächst, braucht auch Nährstoffe. Regelmäßiges Düngen bedeutet bei der Grünlilie alle zwei Wochen, zumindest in der Wachstumsphase von April bis Oktober, wie Pflanzen Kölle weiß.
  • Nicht genug Wasser: Bekommen Grünlilien zu wenig Wasser, rächen sie sich mit nachlassenden Streifen. Gießen Sie Grünlilien am besten von unten, aber achten Sie stets darauf, dass keine Staunässe entsteht!
  • Zu häufiges Gießen: Steht die Grünlilie im Wasser, so fault sie leichter. Eine übergossene Pflanze hat zudem oft transparent wirkende Blätter. Gießen Sie immer maximal soviel, dass die Erde sich leicht feucht anfühlt.

Auch zu kalkhaltiges Wasser kann der Grund dafür sein, dass die Grünlilie keine typische Variegation vorweist.

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Rubriklistenbild: © Teresinagoia/Imago

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