Bußgelder vermeiden

Biotonne falsch befüllen kann teuer werden

  • schließen

In Zukunft sollten Sie bei der Mülltrennung noch genauer hinsehen, denn bereits jetzt drohen hohe Bußgelder, gefolgt von weiteren Sanktionen.

In die Biotonne gehören Küchenreste, Kaffeesatz und Obstschalen. Doch etwas genauer sollten Sie künftig bei der Mülltrennung doch hinsehen, denn sonst kann es teuer werden und Sie können mitunter ein hohes Bußgeld zahlen. Ab 2025 kommen zudem weitere Sanktionen hinzu.

Augen auf bei der Mülltrennung

Wer beispielsweise Plastik in den Biomüll wirft, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, tritt ab 1. Mai 2025 eine Erweiterung der „Kleinen“ Novelle Bioabfallverordnung von 2022 in Kraft. Diese soll forcieren, dass Bürgerinnen und Bürger noch genauer darauf achten, dass keine Fremdstoffe wie Plastik zwischen den Biomüll rutschten. Denn so kann der gesamte Biomüll nicht zur Verwertung für Treibstoff oder Düngemittel eingesetzt werden und verursacht hohe Kosten. Bußgelder von bis zu 2500 Euro sind bei einem Verstoß auch jetzt schon möglich, wie aus dem aktuellen Bußgeldkatalog hervorgeht.

Zehn Gemüsesorten, die ganz einfach anzubauen sind

Kartofffeln
Kartoffeln brauchen nicht unbedingt ein Beet, um zu gedeihen. Ein Kübel an einem hellen, warmen Ort ist ideal.  © Imago
Mangold
Mangold sieht dank der farbenfrohen Stiele nicht nur wunderschön im Beet aus, er gehört auch zu den anspruchslosesten Gemüsesorten.  © Alexandra C. Ribeiro/Imago
Erbsenschote
Erbsen ranken je nach Sorte bis zu zwei Meter hoch, sind aber sehr pflegeleicht.  © Bernd Jürgens/Imago
Kohlrabi in Beet
Ab April kann Kohlrabi direkt ins Freie gesät werden und ist innerhalb von nur 12 bis 20 Wochen erntereif. © Dorit Kerlekin/Imago
Zwiebeln
Steckzwiebeln werden im Frühjahr in die Erde gesteckt und können im Sommer geerntet werden. © Imago
Feldsalat
Salat ist ein perfektes Gemüse für Anfänger. Er benötigt weder Dünger noch viel Zuwendung, mag aber kein Unkraut.  © Lutz Wallroth/Imago
Zucchini mit Blüte
Wenn Sie mindestens zwei Zucchinipflanzen setzen, ist eine Bestäubung garantiert.  © Fotothek Fürman/Imago
Blattspinat
Auch Spinat ist äußerst unkompliziert im Anbau. Man sät ihn im April, um ihn sechs bis acht Wochen später zu ernten.  © Victor Burnside/Imago
Radieschen
Radieschen wachsen schnell und das in fast jedem Boden.  © Gojaz Alkimson/Imago
Bohnen werden geerntet.
Buschbohnen lassen sich bis in den Herbst hinein ernten. (Symbolbild) © Lantapix/Imago

Ab dem 1. Mai 2025 werden die Kontrollen noch strenger. Das heißt das konkret, dass Bioabfälle mit mehr als drei Prozent Fremdstoffanteil von der Müllabfuhr sowie weiterverarbeitenden Unternehmen nicht angenommen werden müssen. Die Biotonne wird also einfach nicht geleert und Haushalte müssen sich selbst um die Entsorgung kümmern.

Das darf nicht in die Biotonne

Achten Sie also darauf, dass auch Obstnetze, Asche, Hundekot, Staubsaugerbeutel oder ähnliches nicht aus Versehen in der Biotonne landet. Auch sollten Sie sichergehen, dass Biomülltüten abbaubar sind und im Biomüll landen dürfen. Steht auf der Tüte „biologisch abbaubar“, so heißt das nicht zwingend, dass Ihre Gemeinde sie auch akzeptiert, da auch Biomülltüten wie grüne Beutel sehr lange zum Zersetzen benötigen. Informieren Sie sich am besten direkt bei Ihrer Gemeinde, um ein Bußgeld zu vermeiden.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie im regelmäßigen Newsletter unseres Partners 24garten.de.

Wer einen Kompost im Garten hat, der kann auch hier Abfälle aus der Küche entsorgen und sich so noch seinen eigenen Dünger für den Garten anlegen. Aber auch hier sollten Sie nicht einfach alles sorglos draufwerfen.

Gartenabfälle sollten Sie auch niemals im Wald entsorgen, denn auch das kann teuer werden.

Rubriklistenbild: © Robert Ruidl/Imago

Kommentare