VonJoana Lückschließen
In Zukunft sollten Sie bei der Mülltrennung noch genauer hinsehen, denn bereits jetzt drohen hohe Bußgelder, gefolgt von weiteren Sanktionen.
In die Biotonne gehören Küchenreste, Kaffeesatz und Obstschalen. Doch etwas genauer sollten Sie künftig bei der Mülltrennung doch hinsehen, denn sonst kann es teuer werden und Sie können mitunter ein hohes Bußgeld zahlen. Ab 2025 kommen zudem weitere Sanktionen hinzu.
Augen auf bei der Mülltrennung
Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, tritt ab 1. Mai 2025 eine Erweiterung der „Kleinen“ Novelle Bioabfallverordnung von 2022 in Kraft. Diese soll forcieren, dass Bürgerinnen und Bürger noch genauer darauf achten, dass keine Fremdstoffe wie Plastik zwischen den Biomüll rutschten. Denn so kann der gesamte Biomüll nicht zur Verwertung für Treibstoff oder Düngemittel eingesetzt werden und verursacht hohe Kosten. Bußgelder von bis zu 2500 Euro sind bei einem Verstoß auch jetzt schon möglich, wie aus dem aktuellen Bußgeldkatalog hervorgeht.
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Ab dem 1. Mai 2025 werden die Kontrollen noch strenger. Das heißt das konkret, dass Bioabfälle mit mehr als drei Prozent Fremdstoffanteil von der Müllabfuhr sowie weiterverarbeitenden Unternehmen nicht angenommen werden müssen. Die Biotonne wird also einfach nicht geleert und Haushalte müssen sich selbst um die Entsorgung kümmern.
Das darf nicht in die Biotonne
Achten Sie also darauf, dass auch Obstnetze, Asche, Hundekot, Staubsaugerbeutel oder ähnliches nicht aus Versehen in der Biotonne landet. Auch sollten Sie sichergehen, dass Biomülltüten abbaubar sind und im Biomüll landen dürfen. Steht auf der Tüte „biologisch abbaubar“, so heißt das nicht zwingend, dass Ihre Gemeinde sie auch akzeptiert, da auch Biomülltüten wie grüne Beutel sehr lange zum Zersetzen benötigen. Informieren Sie sich am besten direkt bei Ihrer Gemeinde, um ein Bußgeld zu vermeiden.
Wer einen Kompost im Garten hat, der kann auch hier Abfälle aus der Küche entsorgen und sich so noch seinen eigenen Dünger für den Garten anlegen. Aber auch hier sollten Sie nicht einfach alles sorglos draufwerfen.
Gartenabfälle sollten Sie auch niemals im Wald entsorgen, denn auch das kann teuer werden.
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