In der Wohnung

Fleck an der Wand überstreichen? Drei Tipps, wie Sie unschöne Stellen einfacher kaschieren

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Kleine Schrammen, Flecken oder Löcher lassen die weiße Wand schnell ungepflegt aussehen. Zum Glück gibt es ein paar einfache Hilfe, wie man sie mit etwas Farbe überdeckt.

Manchmal sind es nur kleine Schönheitsfehler an der Wand, die in der Wohnung stören. Passt man etwa beim Kochen ausnahmsweise mal nicht auf, spritzt die Tomatensoße weiter, als der Fliesenspiegel in der Küche erlaubt. Oder jemand streift im Flur mit dem dunklen Rucksack aus Versehen die weiße Wand – schon hinterlässt das unschöne Spuren. Die Wand komplett neu zu streichen, ist in solchen Fällen zum Glück nicht zwingend nötig. Die DIY Academy in Köln verrät ein paar Kniffe, wie Sie Flecken, Schrammen oder Löcher in der Wand auch ohne große Streichaktion daheim kaschieren können.

Kleinere Schönheitsfehler an der Wand lassen sich in der Wohnung in vielen Fällen leicht kaschieren.

Bei farbigen Wänden – Tipp mit Marmeladenglas

„Für kleine Schönheitsreparaturen ist es sinnvoll, ein altes Marmeladenglas mit der verwendeten Wandfarbe in Griffweite aufzubewahren“, erklärt die DIY Academy auf ihrer Website. So lasse sich schnell eine Spur an der Wand verwischen. „Wichtig ist das vor allem dann, wenn man sich einen bestimmten Farbton hat anmischen lassen.“

Farbtube oder Radierschwamm bei Kratzern an weißer Wand

Auch Farbe aus der Tube kann bei kleinen Schönheitsfehlern helfen. Für weiße Wände zum Beispiel empfiehlt die DIY Tuben mit integriertem Schwammaufsatz, ähnlich wie ein Schuhpflegemittel. „So ist immer rasch etwas Farbe mit hoher Deckkraft zur Hand, die auch ohne Pinsel aufgebracht und verteilt werden kann“, heißt es gerichtet an alle Hobbymaler. Den Schwammaufsatz sollte man allerdings „nach jeder Anwendung gut auswaschen“. Die Experten haben noch einen anderen Tipp: Bei weiß verputzten Wänden lassen sich Striemen auch mit einem Radierschwamm in der Regel gut entfernen.

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Zehn Tipps, wie Ihre Toilette mit Hausmitteln wieder blitzblank wird

Reinigung der Toilette im Bad. Essig befreit von Kalk und Schmutz.
Die Säure von Essig oder Essigessenz gilt als natürlicher Kalklöser und wirkt nebenbei desinfizierend. Um das WC zu reinigen, schütten sie einfach etwas weißen Essig in die Toilettenschüssel, lassen alles etwa 30 Minuten einwirken und putzen anschließend mit der Klobürste nach. © Joko/Imago
Zitronen auf einem Teller. Zitronensäure ist ein hervorragender Kalklöser für das WC.
Auch Zitronensäure ist ein hervorragender Kalklöser, erhältlich als Pulver oder in flüssiger Form. Zusammen mit Backpulver oder Natron rücken Sie hartnäckigen Urinstein zu Laibe, der gelblich-braune Ablagerungen in der Toilette hinterlässt. Einfach die beiden Komponenten zu gleichen Teilen miteinander vermischen und im WC-Becken verteilen. Nach einer kurzen Einwirkzeit nachschrubben – fertig. © Michael Bihlmayer/Imago
Hausmittel Natron in einem Gefäß. Mit Natron und Essig glänzt das Klo wieder wie neu.
Natron gilt ohnehin als wahres Wundermittel im Haushalt, denn es lässt sich vielseitig einsetzen. Damit ihr WC wieder glänzt, streuen Sie 2-3 EL Natron in die Kloschüssel (vorher am besten Spülen, damit das Pulver haften bleibt) und geben eine halbe Tasse weißen Essig dazu. Einwirken lassen und anschließend nachspülen. ©  Panthermedia/Imago
Waschmittel mit Becher. Vollwaschmittel reinigt auch Toiletten mühelos.
Kein WC-Reiniger im Haus? Dann greifen Sie ruhig zu Waschmittel. Ein halber Becher Vollwaschmittel in die Toilettenschüssel kippen, über Nacht einwirken lassen – und die größten Verschmutzungen gehören der Vergangenheit an.  © YAY Images/Imago
Eine Tablette löst sich in einem Wasserglas auf. Gebissreiniger entfernen Ablagerungen an schwer zugänglichen Stellen der Toilette.
Sind die Ablagerungen im Abflussbereich nur schwer erreichbar, greifen Sie am besten zu Gebissreiniger. Einfach eine Tablette in das stehende Wasser der Toilette werfen und warten, bis sie sich auflöst. Nach 15 Minuten Einwirkzeit sollten die Ablagerungen verschwunden sein. Danach Spülung betätigen, um den Reiniger wegzuspülen. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
Ein Glas Cola auf einem Tisch. Cola reinigt auch Toiletten.
Cola kennen die meisten als angenehmen Durstlöscher an heißen Sommertagen – doch wussten Sie, dass die koffeinhaltige Limonade auch WCs reinigt? Cola enthält nämlich Phosphorsäure, die in der Toilette hartnäckigen Kalk-, Urinstein- und Schmutzablagerungen entgegegnwirkt. Einfach eine 0,5-Liter-Flasche zuckerhaltige Cola mit zwei Päckchen Backpulver mischen, in der Kloschüssel verteilen und über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag mit der Toilettenbürste nachschrubben und nachspülen. © ingimage/Imago
Toilettenbürste. Auch Klobürsten sollten regelmäßig von Schmutz und Bakterien gereinigt werden.
Auch Klobürsten sollten regelmäßig von Schmutz und Bakterien gereinigt werden. Geben Sie einfach einen Spülmaschinentab in die Toilette und lassen die WC-Bürste darin über Nacht einweichen. Den Auffangbehälter wischen Sie am besten mit etwas Essigwasser aus. © Jochen Tack/Imago
Frau reinigt die Klobrille.
Ist die Klobrille vergilbt, zieht Backofenspray die Verschmutzungen aus dem Plastik. Einfach aufsprühen, zehn bis 15 Minuten einwirken lassen, feucht abwischen, fertig! © Lena Ivanova/Imago
Frau reinigt Klodeckel. Zahnpasta soll gelbe Verfärbungen entfernen.
Treten gelbe Flecken auf dem Toilettendeckel auf, hilft auch hier Backofenspray, die Abdeckung wieder blütenweiß zu bekommen. Manche schwören aber auch auf aufhellende Zahnpasta: Wird das Hausmittel auf die verfärbte Stelle aufgetragen, sollen nach drei bis vier Stunden die Flecken verschwunden sein. © Sorapop/Imago
Mann nimmt Abdeckung eines Unterputzspülkastens ab.
Wasser läuft ständig aus der Toilette nach? Dann kann der Spülkasten verkalkt sein. Um diesem nervigen und auf lange Sicht kostspieligen Problem vorzubeugen, sollten Sie den WC-Kasten etwa alle zwei Jahre entkalken. Dazu die Abdeckung entfernen, Schwimmer und Ablaufventil herausnehmen und in einen Eimer mit Wasser legen. Dann jeweils zwei bis drei Esslöffel Zitronensäure in den Spülkasten sowie in den Eimer mit den ausgebauten Teilen geben und über Nacht einwirken lassen. Anschließend nachputzen, abspülen und die Teile am nächsten Tag wieder einsetzen. © rtbilder/Imago

Kleine Löcher in der Wand mit Zahnpasta kaschieren

Hat man den Nagel für den Spiegel im Flur oder das Bild im Wohnzimmer erstmal in die Wand geschlagen, ist es schon geschehen – und zurück bleibt bis zur nächsten größeren Renovierung eine unschöne, kleine Stelle. Doch das muss nicht sein. Will man den Schönheitsfehler an der Wand ohne großen Aufwand kaschieren, kann man der DIY Academy zufolge über das Loch mit dem Finger etwas weiß Zahnpasta tupfen. Bei einer leicht strukturierten Wand falle das kaum auf, sind die Experten überzeugt. „Ein weiterer Helfer in der Not ist Kreide“, heißt es außerdem in dem Beitrag, die man „leicht kreisend“ auf dem Loch verteilen könne. „Das funktioniert am besten an Stellen, die man danach selten berührt beziehungsweise die am besten über Augenhöhe liegen.“

Löcher in der Wand mit Spachtelmasse stopfen

Wer es professioneller angehen will, sollte das Loch mit Spachtelmasse stopfen, erklärt die DIY. „Bei kleinen Löchern lohnt sich das Anrühren kaum, dafür gibt es auch hier bereits praktische und handliche Tuben mit gebrauchsfertiger Masse in Weiß oder Grau.“

Rubriklistenbild: © Fotosearch LBRF HypnoCreative/agefotostock/Imago

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