Im Beet

Nacktschnecken natürlich bekämpfen: Fünf Pflanzen mögen die Tiere absolut nicht

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Schnecken lassen sich mit den verschiedensten Hausmitteln bekämpfen. Aber viel effektiver ist es, die richtigen Gewächse anzupflanzen.

Sie sind klein, langsam, unauffällig, aber richten im Gartenbeet meist großen Schaden an: Schnecken. Die unästhetischen Weichtiere kommen im Frühjahr vermehrt aus ihren Verstecken, denn dann begeben sie sich auf Nahrungssuche. Wenn Sie Pech haben, zählen dazu Ihre mühsam angebauten Salate, Früchte oder einige Kräuter. Doch es gibt auch Pflanzen, die das Tier nicht anrührt und die sogar abstoßend wirken.

Nacktschnecken natürlich bekämpfen mit Pflanzen statt Gift

Nacktschnecken im Garten können lästig sein.

Kaffeesatz, Bier, Essig oder doch gleich Laufenten: Mittel, um Schnecken im Garten zu bekämpfen, gibt es wie Sand am Meer. Doch Sie können das Problem auch gleich an der Wurzel packen, nämlich, indem Sie von vornherein die richtigen Pflanzen anbauen. Folgende Sorten mögen Schnecken laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) nicht:

Hortensie bis Geranie: Zehn Pflanzen, die Bienen nicht mögen

Geranien
Geranien liefern nur wenig Nektar und Pollen und sind somit wenig insektenfreundlich.  © Gerard Lacz/Imago
Gingkobaum
Bäume wie der Lebensbaum, Ginkgo, die Tanne oder Zeder zählen zu den Gewächsen, die nicht bienenfreundlich sind.  © Harald Biebel/Imago
Magnolien
Magnolien werden von Käfern und nicht von Bienen bestäubt, da sie auch kaum Nektar produzieren.  © Andy Nowack/Imago
Hortensie im Garten
Hortensien begeistern mit ihren üppigen Blüten zwar Gärtnerinnen und Gärtner; für Bienen sind sie aber uninteressant.  © Mikel Bilbao/Imago
Hybrid-Forsythie
Wenn im März und April die Forsythien in Gelb blühen, sieht das zwar schön aus, bietet Bienen aber keinen Mehrwert.  © R. Rebmann/Imago
Flieder Syringa
Flieder begeistert zwar mit seinen zahlreichen Blüten, hat aber so gut wie keinen Nektar.  © Gabriele Hanke/Imago
Dahlie
Ungefüllte Dahlien stehen bei Bienen hoch im Kurs, während sie an gefüllten Exemplaren vorbeifliegen.  © Imago
Blühende Stiefmütterchen
Stiefmütterchen haben keine Pollen und somit auch keinen Nektar für Bienen.  © Peter Widmann/Imago
Gelbe Tulpen
Tulpen bieten Bienen und Hummeln nur wenige Pollen.  © ROHA-Fotothek Fürman/Imago
Gefüllte Pfingstrosen
Gefüllte Blumen wie Pfingstrosen sind für Bienen unattraktiv, da die Insekten die Blüte dadurch nicht erreichen.  © J. Ehrlich/Imago
  • Kräuter wie Rosmarin, Thymian
  • Hauswurz
  • Eisenhut
  • Fingerhut
  • Farne

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Die obigen Pflanzen schmecken entweder intensiv oder besitzen ledrige Blätter, die die Schädlinge gar nicht mögen. Auch Gräser oder Fetthennen stehen nicht auf dem Speiseplan der Schnecken. Hingegen beliebt sind grüner Salat und die Blätter von Erdbeeren. Bauen Sie letztere an, ist es ratsam, ein Hochbeet einzusetzen, denn es erschwert den Tieren den Zugang.

Vorsicht jedoch bei gemusterten Schnecken – diese sind meist Nützlinge.

Rubriklistenbild: © Elmar/Imago

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