Von Andrea Stettner
schließen
Salz bindet überschüssige Feuchtigkeit im Kühlschrank. Für die Haltbarkeit von Lebensmitteln ist das von Vorteil – wenn das Salz an der richtigen Stelle steht.
Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihr Salz im Kühlschrank zu lagern? Vermutlich nicht. Schließlich wird das Würzmittel in feuchter Umgebung schnell klumpig – das Salz kann dann allenfalls noch zum Putzen verwendet werden . Doch gerade, weil Salz Feuchtigkeit scheinbar magisch anzieht, sollten Sie zumindest eine kleine Menge davon immer im Kühlschrank stehen haben.
Salz bindet Feuchtigkeit im Kühlschrank Ein Schälchen Salz kann im Kühlschrank sehr nützlich sein.
© Addictive Stock/Imago
Salz bindet überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft, die ansonsten vom Gemüse aufgenommen wird. Wer ein Schälchen Salz im Gemüsefach platziert, sorgt also dafür, dass Gurke, Karotte und Co. dadurch deutlich länger frisch und knackig bleiben. Dasselbe gilt natürlich auch für Obst im Gemüsefach. So sparen Sie auf längere Zeit auch noch Geld, weil Sie weniger Lebensmittel wegwerfen müssen. Das Salz sollte jedoch nach etwa drei Wochen ausgetauscht werden.
Alles rund um Haushalts- und Garten-Tipps finden Sie im regelmäßigen Wohnen-Newsletter unseres Partners Merkur.de. Hier anmelden!
Der Salz-Trick macht auch auf TikTok seine Runde:
Salz ist auch beim Abtauen des Gefrierfachs nützlich Zudem begünstigt eine zu hohe Feuchtigkeit Schimmelbildung im Kühlschrank , was sich wiederum negativ auf die Gesundheit auswirken kann. Vorsicht, auch im Kondenswasserablauf des Kühlgeräts bildet sich leicht Schimmel, weshalb Sie es regelmäßig reinigen sollten.
11 Mythen über das Energiesparen, auf die viele immer noch hereinfallen – Sie auch? Strom verbraucht am meisten Energie im Haushalt? Falsch! Nur sechs Prozent beträgt der Stromverbrauch am Gesamtenergieverbrauch. Die Heizung dagegen macht stolze 75 Prozent aus. © Fotostand/Imago Der Backofen muss in der Regel nicht vorgeheizt werden, da er sich ohnehin schnell erwärmt. Lediglich bei empfindlichen Teigen, wie Pizza oder Soufflé, ist ein Vorheizen sinnvoll. © Michael Bihlmayer/Imago Bei der Mikrowelle kommt es laut GEO darauf an: Bei Gerichten bis zu einem halben Kilogramm lohnt es sich, diese in der Mikrowelle zu erhitzen. Bei größeren Speisen verbraucht die Erwärmung auf dem Herd weniger Energie. © CHROMORANGE/Imago Um das dreckige Geschirr nach dem Essen wieder sauber zu bekommen, ist der Geschirrspüler in der Regel die sparsamste Methode. Nur bei Single-Haushalten lohnt es sich, sein Geschirr per Hand zu spülen. © Westend61/Imago Ein Mann nimmt Wäsche aus der Waschmaschine heraus. Das Kurzwaschprogramm der Waschmaschine verbraucht nicht weniger, sondern sogar mehr Strom als ein normaler Waschgang. Schließlich muss mehr Energie aufgebracht werden, um in kürzerer Zeit auf das Waschergebnis zu kommen. © Shotshop/Imago Wer einen Wärmepumpentrockner besitzt, kann seine Klamotten nach dem Waschgang getrost in den Trockner stecken. Im Vergleich zu früheren Kondensationstrocknern sparen diese 70 Prozent Energie – und sind schon lange keine Energiefresser mehr. Wer einen Wärmepumpentrockner besitzt, kann seine Klamotten nach dem Waschgang getrost in den Trockner stecken. Im Vergleich zu früheren Kondensationstrocknern sparen diese 70 Prozent Energie – und sind schon lange keine Energiefresser mehr. © YAY Images/Imago Ein voller Kühlschrank verbraucht mehr Strom als ein leerer? Ebenfalls ein hartnäckiger Mythos, der sich immer noch hält. Je leerer der Innenraum ist, desto schneller entweicht sogar die gekühlte Luft, was wiederum den Energieverbrauch steigert. Ein voller Kühlschrank verbraucht mehr Strom als ein leerer? Ebenfalls ein hartnäckiger Mythos, der sich immer noch hält. Je leerer der Innenraum ist, desto schneller entweicht sogar die gekühlte Luft, was wiederum den Energieverbrauch steigert. © Michael Gstettenbauer/Imago Unterschätzt wird dagegen Eis im Gefrierschrank: eine dicke Eisschicht erhöht den Energieverbrauch laut Hersteller um bis zu 15 Prozent. Ab einem Zentimeter sollten Sie deshalb abtauen. Unterschätzt wird dagegen Eis im Gefrierschrank: eine dicke Eisschicht erhöht den Energieverbrauch laut Hersteller um bis zu 15 Prozent. Ab einem Zentimeter sollten Sie deshalb abtauen. © CHROMORANGE/Imago Altgeräte auszutauschen lohnt sich nicht, solange sie laufen? Ein Irrtum, der Sie bares Geld kostet. Alte Kühlschränke & Co. verbrauchen wesentlich mehr Energie als neue, weshalb ein Wechsel bereits nach zehn Jahren ratsam ist. Altgeräte auszutauschen lohnt sich nicht, solange sie laufen? Ein Irrtum, der Sie bares Geld kostet. Alte Kühlschränke & Co. verbrauchen wesentlich mehr Energie als neue, weshalb ein Wechsel bereits nach zehn Jahren ratsam ist. © Gottfried Czepluch/Imago Viele denken auch, dass Ladegeräte nur Strom ziehen, wenn sie am Handy angesteckt sind. Falsch! Deshalb immer den Stecker vom Netz nehmen, wenn Sie es nicht benötigen. Viele denken auch, dass Ladegeräte nur Strom ziehen, wenn sie am Handy angesteckt sind. Falsch! Deshalb immer den Stecker vom Netz nehmen, wenn Sie es nicht benötigen. © MiS/Imago Und auch unter der Dusche gilt: Wasser abdrehen, wenn Sie es nicht brauchen. Pro Minuten prasseln hier nämlich 15 Liter Wasser aus der Leitung. Duschen ist also nur dann sparsamer als ein Vollbad (100 Liter), wenn Sie weniger als sieben Minuten unter der laufenden Brause stehen. Und auch unter der Dusche gilt: Wasser abdrehen, wenn Sie es nicht brauchen. Pro Minuten prasseln hier nämlich 15 Liter Wasser aus der Leitung. Duschen ist also nur dann sparsamer als ein Vollbad (100 Liter), wenn Sie weniger als sieben Minuten unter der laufenden Brause stehen. © Michael Bihlmayer/Imago Mit Salz schlagen Sie also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Auch praktisch: Salz kann beim Abtauen des Gefrierfachs nützlich sein: Einfach etwas davon auf die Eisschicht streuen, einwirken lassen und mit einem feuchten Lappen darüber wischen – schon geht das Abtauen deutlich einfacher. Mit Salz lassen sich außerdem hartnäckige Flecken und Verkrustungen entfernen .
Rubriklistenbild: © Addictive Stock/Imago