Bodenständige Pflanze

Den Standort vom Ficus nicht zu oft wechseln, sonst wirft er die Blätter ab

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Wenn der Ficus benjamina seine Blätter verliert, kann das viele Ursachen haben: Eine der wichtigsten ist ein Standortwechsel der Birkenfeige.

Bäumchen wechsel dich – das beliebte Kinderspiel ist dem Ficus benjamina ein Graus. Die Birkenfeige steht in unzähligen Wohnzimmern und Büros und manchmal wirft er plötzlich aus scheinbar nicht nachvollziehbaren Gründen seine Blätter ab. Haben Sie vielleicht kürzlich den Kübel von einem Raum in den anderen verschoben?

Ficus benjamina: Beim Wechsel des Standorts wirft er Blätter ab

Dunkelgrüne, glänzende Blätter sind ein Zeichen für einen gesunden Ficus benjamina

Jeder kennt ihn und fast jeder mag die Birkenfeige: Die umgangssprachlich meist nur als „Ficus“ bezeichnete Zimmerpflanze ist ziemlich großwüchsig, trägt oft hübsche panaschierte Blätter und gilt als guter Lufterfrischer. Leider ist die Birkenfeige nicht ganz so pflegeleicht, wie es scheint. Ganz entscheidend ist laut dem Portal Lubera.com der richtige Standort für die ursprüngliche Waldpflanze:

  • Hell, ohne direkte Sonne (Pflanzen mit grün-weißen Blättern mögen es sonniger)
  • Ohne Zugluft
  • Relativ hohe Luftfeuchtigkeit
  • Mit konstanten Temperaturen: Im Sommer zwischen 22 und 28 Grad Celsius, im Winter reichen 15 Grad Celsius.

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Eine der häufigsten Ursachen des Blattabwurfs ist ein plötzlicher Standortwechsel, erklärt das Portal Gartenjournal.at. Dies kann beispielsweise bei einem Wechsel von einem Sommer- in das Winterquartier und umgekehrt passieren. Eine Lösung ist es hier, den Topf jeden Tag nur ein kleines Stück weiterzubewegen.

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Ein Mann hält einen Korb, in den ein Fensterblatt gepflanzt ist
Das Fensterblatt (Monstera) entzieht der Luft mit seinen großen Blättern zahlreiche Schadstoffe. © Westend61/Imago
Eine Dieffenbachie im Blumentopf vor einer Mauer
Große Blätter mit großer Wirkung: Die Dieffenbachie verdunstet viel Wasser und erhöht so die Luftfeuchtigkeit. © Panthermedia/Imago
Ein Schwertfarn in der Nahaufnahme
Zimmerfarne wie der Schwertfarn filtern Formaldehyd aus der Raumluft. © Panthermedia/Imago
Ein Topf mit einer grün-weißen Efeutute auf dem Wohnzimmertisch
Ebenso wie das Efeu neutralisiert die Efeutute Gerüche und sorgt für einen guten Schlaf. © Panthermedia/Imago
Ein Teenager sitzt arbeitend auf Sofa, auf der Kommode daneben steht ein Topf mit Bogenhanf
Der Bogenhanf entzieht der Luft Schadstoffe und produziert nachts viel Sauerstoff. © Westend61/Imago
Eine Aloe vera-Pflanze im Blumentopf in Nahaufnahme
Heilsam für Haut und Lunge: Die Aloe vera bereichert die Zimmerluft mit Sauerstoff. © Panthermedia/Imago
Eine grün-weiß gemusterte Calathea von oben fotografiert
Wie gemalt: Die Calathea oder Korbmarante liefert viel Sauerstoff und filtert Formaldehyde. © Panthermedia/Imago
Eine pinke Phalaenopsis-Orchidee in einem Blumentopf
Wer sagt, dass nur Grünpflanzen die Luft reinigen? Orchideen eliminieren Abgase wie Toluol und Xylol. © Stefan Rotter/Imago
Zweierlei farbig blühenden Chrysanthemen in einer Kokosnussschale gepflanzt
Hübsche Lufterfrischer: Chrysanthemen beseitigen Schadstoffe von Ammoniak bis Xylol. © Panthermedia/Imago
Eine rosafarbene Flamingoblumenblüte in der Nahaufnahme
Dekorativ und bunt: Die Flamingoblume ist ein effektiver Elektrosmog-Filter. © Panthermedia/Imago

Von Ende Mai bis September kann man den Ficus benjamina im Kübel bei 20 Grad Celsius auch auf den Balkon oder in den Garten stellen, hier ist ein halbschattiger Platz am besten. Da im Winter weniger Licht an die Pflanze kommt, ist auch innerhalb des Hauses ein Standortwechsel oft sinnvoll, zum Beispiel in ein kühles, helles Schlafzimmer.

Rubriklistenbild: © Shotshop/Imago

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