Achtung, das kann teuer werden

Fiese Betrugsmasche auf Airbnb: Darauf sollten Urlauber nicht hereinfallen

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Wer meint, die perfekte Ferienunterkunft für den nächsten Urlaub gefunden zu haben, ist versucht, möglichst schnell zu buchen. Doch Achtung: Wer nicht genau hinschaut, riskiert, in teure Fallen zu tappen.

Ob Zimmer, Wohnung oder gleich ein ganzes Haus: Wer eine Ferienunterkunft sucht, landet schnell auch mal bei Airbnb auf der Webseite. Teils gibt es dort traumhafte Angebote für Urlauber – wer früh genug sucht und etwas flexibler ist, wird meist fündig. Doch wer meint, die perfekte Unterkunft für den nächsten Urlaub gefunden zu haben, sollte nichts überstürzen. Denn auch bei Airbnb lauern Betrüger. Das Verbraucherschutzportal „Watchlist Internet“ warnt Urlauber vor einer gefährlichen Masche.

Warnung vor fieser Betrugsmasche auf Airbnb – darauf sollten Urlauber nicht hereinfallen

Vorsicht ist vor allem geboten, wenn man die vermeintlichen Vermieter per E-Mail kontaktieren soll, da über Airbnb angeblich keine Anfragen angenommen werden könnten. Dann kann man von einem Betrug ausgehen, warnt „Watchlist Internet“.

Wer auf die E-Mail reagiert, bekommt dem Portal zufolge die Antwort, dass die Unterkunft zwar verfügbar sei, es aber technische Probleme mit dem Airbnb-Kalender gebe. Man werde dann gebeten, die Buchung auf dem Buchungsportal Booking.com fortzusetzen und bekomme einen Link gesandt. Der führe aber nicht auf die echte Booking.com-Seite, sondern auf eine gefälschte Seite, die der echten Seite täuschend echt nachgebaut wurde. 

Betrüger auf Airbnb unterwegs: Darauf sollten Urlauber beim Buchen dringend achten

Zu erkennen ist das nur an der Internetadresse (URL), die von der echten abweicht und zum Beispiel mit „booking.stays“ startet, wie Watchlist Internet erklärt.

Das Tückische: Auf der gefälschten Seite sind die persönlichen Daten schon erfasst, man muss nur noch die Überweisung anstoßen – wenn man das macht, geht das Geld aber direkt an die Betrüger und ist weg.

Fiese Betrugsmasche bei Airbnb: Darauf sollten Urlauber achten

Die Masche macht es deutlich: Unterkünfte sollten nur direkt über die Plattform gebucht werden, also etwa über Airbnb. Die Forderung, einen Vermieter per E-Mail zu kontaktieren sowie die Umleitung auf andere Plattformen, deuten auf Betrug hin.

Um sich abzusichern, empfiehlt Watchlist Internet, die Unterkunft per Suche via Google Maps zu überprüfen. Finden sich Ungereimtheiten, ist Vorsicht geboten. Außerdem lohnt es sich, die Unterkunft vorher auf Booking.com zu suchen. Ist Sie dort nicht zu finden oder weichen die Angaben ab, sollte man die Finger davon lassen. Eine Möglichkeit sei noch, Booking.com oder Airbnb direkt zu kontaktieren und nachfragen, ob es sich um einen normalen Buchungsvorgang handelt.

Auf Betrugsmasche hereingefallen: Was können Urlauber tun?

Wenn bereits Geld überwiesen wurde, sollten Urlauber schnell handeln: Es sollte schleunigst die Bank kontaktiert werden und falls noch möglich, die Überweisung geblockt werden. Außerdem sollte der Vorfall zusätzlich an Airbnb gemeldet werden und eine Anzeige bei der Polizei gestellt werden. Das geht auch im Netz in der jeweils zuständigen Onlinewache.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Andre Gschweng/ SOPA Images

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