Trotz Extras weniger zahlen

Firmenwagen versteuern: Trick hilft Geld sparen

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Wer einen Firmenwagen hat, muss diesen versteuern. Wer jedoch einige Extras selbst bezahlt, kann den geldwerten Vorteil um einige Euro senken. 

Für viele Deutsche ist das Auto nur ein Gebrauchsgegenstand, mit dem man etwa zur Arbeit kommt. So mancher Autofahrer hat dabei das Glück, dass er von seinem Arbeitgeber einen Firmenwagen gestellt bekommt. Das schont den Geldbeutel, muss man diesen doch in den meisten Fällen nur versteuern. Doch auch hierbei lässt sich noch einmal der ein oder andere Euro sparen.

Denn: Wer seinen Firmenwagen mit Extras ausstattet und diese aus eigener Tasche finanziert, kann Steuern sparen. So werde der geldwerte Vorteil gemindert, teilt der Verein Vereinigte Lohnsteuerhilfe mit. Der geldwerte Vorteil entsteht, weil Arbeitnehmer ihren Firmenwagen oft auch privat nutzen können.

Wer beim Firmenwagen Steuern sparen will, sollte die Extras selbst bezahlen. (Symbolbild)

Firmenwagen versteuern: Trick hilft Geld sparen

Entsprechend muss dieser – wie das Gehalt – versteuert werden. Abhängig von Antrieb, Kaufzeitpunkt und Emissionswerten beläuft sich der monatlich zu versteuernde Betrag auf 0,25 bis 1 Prozent des Bruttolistenpreises. Wer möchte, kann für die Berechnung der Einkommenssteuer über die Privatfahrten auch ein Fahrtenbuch führen.

Top 10: Das sind die meistgebauten Autos aller Zeiten

BWM 3er-Reihe
Platz 10: BMW 3er-Reihe. 16 Millionen mal wurde BMWs beliebte Mittelklasse seit 1975 gebaut – in mehreren Karosserievarianten wie dem im Foto gezeigten Kombi Touring, und auch als Cabrio. Der BMW 3er wird aktuell in siebter Generation produziert, und auch bald voll elektrifiziert. Die Erfolgsstory kann also weitergehen. © Fabian Kirchbauer/BMW
Ford Model T
Platz 9: Ford Model T. Längst Geschichte, doch mit 16,5 Millionen produzierten Einheiten noch immer in den ewigen Top 10. Die 1908 vorgestellte „Tin Lizzie“ startete 1910 auf dem weltweit ersten Fließband in die Serienproduktion, und hielt mit nur wenigen Modifikationen (zu denen auch ein Panzer gehörte) und der Mono-Farbe schwarz bis 1927 durch. © Joseph Sohm/Imago
Lada 1200
Platz 8: Lada 1200. Oder Schiguli. Oder VAZ 2101. Der klassische russische (oder sowjetische) Pkw war unter vielen Namen bekannt und brachte es von 1966 bis 2007 auf 17,3 Millionen Einheiten. Er basierte auf dem Fiat 124, wies aber eine robustere Karossiere und weniger Komfort auf. © National Motor Museum/Imago
Toyota Hilux
Platz 7: Toyota Hilux. Der Pick-up-Truck ist vor allem in den USA begehrt, was für mittlerweile über 18 Millionen gebaute und verkaufte Exemplare reicht. Seit 1968 schätzen ihn seine Fahrer als robustes Allwege-Gefährt, auf dessen Pritsche afrikanische Warlords auch mal ein Maschinengewehr installieren. Derzeit ist die achte Generation unterwegs. © Toyota
VW Käfer
Platz 6: VW Käfer. Etwa 21,5 Millionen mal wurden VW 1200 und andere Versionen produziert, bis zum Wachwechsel durch den VW Golf war der originale Käfer hierzulande der Bestseller – aber auch in aller Welt beliebt. Entstanden aus dem 1938 für das Nazi-Reich entwickelten KdF-Wagen, wurde der VW noch 2003 in Mexiko produziert. © Gottfried Czepluch/Imago
Honda Civic
Platz 5: Honda Civic. In Europa nur ein weiterer VW-Golf-Gegner, ist dieser Kompaktwagen in den USA und in Japan seit Jahrzehnten ein Megaseller. Seit 1972 wurden über 27,5 Millionen Einheiten produziert, derzeit steht Generation Nummer elf bei den Händlern. © Honda
VW Passat Variant
Platz 4: VW Passat. Vielleicht etwas überraschend, aber auch der brave Mittelklassewagen hat es seit seinem Debüt 1973 auf über 30 Millionen Exemplare gebracht – allerdings inklusive der deutlich anderen US-Version. In Europa dominiert klar die Kombi-Variante, die neunte Generation ab 2023 wird es als Stufenheck gar nicht mehr geben. © Ingo Barenschee/VW
VW Golf
Platz 3: VW Golf. Auch wenn der gefühlt ewige Liebling der Deutschen derzeit gegen Tesla und den internen Konkurrenten T-Roc zu kämpfen hat: An über 35 Millionen produzierten Autos seit 1974 muss man erst mal vorbeikommen. Ob die derzeit aktuelle achte Generation noch einen Nachfolger bekommt, ist allerdings unsicher. Als elektrischer ID. Golf könnte der Inbegriff des Kompaktwagens aber trotzdem weiterleben. © Martin Meiners/VW
Ford F-150
Platz 2: Ford F-Serie. In den USA ist Pick-up-Truck Ford F-150 aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken, er und seine noch größeren F-Brüder verkörpern perfekt den American Way of Driving. Die elektrische Version Lightning beschert dem seit 1948 über 40 Millionen mal gebauten Nutz- und Lifestyle-Laster weiteren Zulauf. © Mark Phelan/Imago
Toyota Corolla
Platz 1: Toyota Corolla. Was den Deutschen der VW Golf ist, das ist für Amerikaner, Japaner und viele Europäer der Toyota Corolla. Seit 1966 wurden über 50 Millionen dieses Kompaktwagen gebaut, seine zwölfte Generation ist mittlerweile auch als Cross-Version zu haben. Das Maximum der Elektrifizierung ist allerdings ein Plug-in-Hybrid. © Slavko Midzor/Imago

Ein Rechenbeispiel: Ein Neuwagen kostet 30.000 Euro, plus 10.000 Euro Sonderausstattung, also 40.000 Euro. Nach der Ein-Prozent-Regelung ergäbe sich ein geldwerter Vorteil von 400 Euro mal 12, also 4.800 Euro. Der geldwerte Vorteil schlägt jedoch erst zu Buche, wenn die 10.000 Euro aufgebraucht sind. Das heißt: In den ersten beiden Jahren sind die jeweils anfallenden 4.800 Euro steuerfrei, im dritten Jahr immerhin noch 400 Euro, womit sich der geldwerte Vorteil dann auf 4.400 Euro beläuft. So lassen sich auch Mehrkosten für ein höherwertiges Fahrzeugmodell verrechnen.

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Firmenwagen versteuern: Extras senken geldwerten Vorteil

Legt man einen angenommenen individuellen Steuersatz von 20 Prozent zugrunde, beträgt die Steuerersparnis in absoluten Zahlen im Rechenbeispiel der Vereinigten Lohnsteuerhilfe nur jeweils 960 Euro im ersten und zweiten und 80 Euro im dritten Jahr. Nicht grade viel im Vergleich zu den investierten 10.000 Euro. Wenn man den Firmenwagen jedoch ohnehin mit ein paar Extras versehen wollte, kommt der „Rabatt“ gelegen. (Mit Material der dpa)

Rubriklistenbild: © Arnulf Hettrich/Imago

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