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Ford F-150 Lightning: Elektro-Pickup soll Verbrecher jagen

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Der elektrische Ford F-150 Lightning könnte in den USA bald als Polizeiauto unterwegs sein und den Crown Victoria ersetzen. Die Vorteile liegen auf der Hand.

Wenn es um US-Polizeiautos geht, werden die allermeisten wohl erst mal an ein Modell denken: den Ford Crown Victoria. Bis heute erfreut sich die Limousine großer Beliebtheit bei den Polizeibehörden, da sie als besonders zuverlässig und günstig im Unterhalt gilt. Doch seit 2011 wird der Crown Victoria nicht mehr gebaut, geht es nach Ford soll der F-150 Lightning dessen Nachfolge in den Innenstädten antreten.

Skeptiker mögen an dieser Stelle womöglich einwenden, dass mit einem Elektroauto die Verfolgung von Kriminellen nicht möglich ist, weil die Reichweite nicht ausreicht. Doch auch bei Verbrennern ist der Tank irgendwann leer. Der Umstieg auf den Elektro-Pick-up – der auf den Namen Ford F-150 Lightning Pro Special Service Vehicle hört – hat jedoch auch eine Menge an Vorteilen für die Behörden.

Geht die US-Polizei bald mit dem Ford F-150 Lightning auf Verbrecherjagd?

Ford F-150 Lightning: Elektro-Pickup soll Verbrecher jagen

So ist der Ford F-150 Lightning nicht nur groß und leistungsstark, sondern auch günstiger im Unterhalt als ein Verbrenner. Zudem ist der Elektro-Pick-up trotz seines Gewichts ein wahres Beschleunigungsmonster. Den Sprint von null auf 60 Meilen pro Stunde (96 km/h) legt er in nur vier Sekunden zurück.

Durch den Wegfall bietet der Stromer sogar unter der Motorhaube noch zusätzlichen Stauraum für Ausrüstungsgegenstände. Die Ladefläche im Heck des Ford F-150 Lightning fast trotz Doppelkabine ebenfalls noch einmal bis zu 1.495 Liter. Den Innenraum lässt sich zudem leicht reinigen und ist mit stabilen Halterungen für Funk- und Kommunikationsgeräte ausgestattet. Die Sitze wurden mit Metallplatten verstärkt.

Ford F-150 Lightning: Elektro-Pickup dient als Steckdose

Doch am praktischsten ist vermutlich eine andere Funktion des Ford F-150 Lightning. Der Elektro-Pick-up kann nämlich auch als Stromquelle genutzt werden. Im Einsatz könnten somit beispielsweise Flutlichter oder sonstige elektrische Geräte an einem Tatort oder einer Unfallstelle betrieben werden.

Elektroautos: Die zehn beliebtesten Modelle in Deutschland

BMW i3
Platz 10: BMW i3. Schon seit 2013 auf dem Markt, und immer noch recht beliebt: 12.178 BMW i3 wurden 2021 neu zugelassen. Trotzdem läuft die Produktion des City-Stromers mit knapp 300 Kilometern Reichweite nach insgesamt 250.000 Einheiten dieses Jahr ohne Nachfolger aus. Preis: ab 39.000 Euro. © BMW
Fiat 500
Platz 9: Fiat 500. Das aktuelle Modell des Kleinstwagens, auch als Fiat 500e oder Fiat 500 Elektro bezeichnet, wird ausschließlich als E-Auto angeboten. 2021 fand er 12.516 Kunden. Je nach Akku-Größe schafft der kleine, aber charakterstarke Cityflitzer aus dem Stellantis-Konzern 190 bis über 300 Kilometer. Preis: ab 26.790 Euro. © Fiat/Stellantis
VW ID.5
Platz 8: VW ID.4. Die Crossover-Variante des braven Grundmodells ID.3 mit größerem Innenraum und etwas Off-Road-Fähigkeit wurde im vergangenen Jahr 12.734 mal zugelassen. Die Reichweite der Top-Version gibt VW reichlich optimistisch mit 518 Kilometern an. Preis: Ab 46.515 Euro. © Ingo Barenschee/VW
Skoda Enyaq iV
Platz 7: Škoda Enyaq iV. Der technische Ableger des VW ID.3 und ID.4 auf der MEB-Plattform ist mit 4,65 Metern etwas länger, und erfüllt somit das übliche Marken-Image als Alternative für die Familie. 13.026 Käufer und Leasingnehmer überzeugte das E-SUV mit offiziell bis zu 500 Kilometern Reichweite. Preis: ab 46.515 Euro. © Skoda Auto a.s.
Hyundai Kona Elektro
Platz 6: Hyundai Kona Elektro. Im Gegensatz zum neuen Ioniq 5 bietet Hyundai den seit Kona mit verschiedenen Antriebsversionen an, das seit 2018 verkaufte Elektroauto brachte es auf 17.240 Neuzulassungen. Die Motoren leisten 136 oder 204 PS, die Reichweite beträgt maximal 484 Kilometer. Preis: ab 35.650 Euro.  © Hyundai
Smart EQ fortwo Edition Bluedawn smart EQ fortwo edition bluedawn: stylish and electrifying eye-catcher
Platz 5: Smart EQ Fortwo. Wie beim BMW i3 ist auch das Ende des Elektrozwergs besiegelt. Künftig kommen die Elektroautos aus China und als größere SUV daher. Das Original fand trotz seiner mickerigen Reichweite von offiziell 153 Kilometer noch 17.413 Abnehmer. Preis: ab 21.940 Euro. © Mercedes-Benz AG
Renault Zoe
Platz 4: Renault Zoe. Beim Crashtest versagte die aktuelle Version des französischen City-Stromers (null Sterne!), aber mit 24.736 Neuzulassungen war er hierzulande durchaus beliebt. Dank bis zu 395 Kilometern maximaler Reichweite eignet er sich auch für längere Trips. Preis: ab 33.140 Euro. © Renault
VW ID.3
Platz 3: VW ID.3. Das Grundmodell des „Modularen E-Antriebs-Baukastens“ des VW-Konzerns gilt längst als elektrischer VW Golf, auch wenn sich manch Stromer-Fan einen etwas aufregenderen Auftritt gewünscht hätte. Europaweit brachte es der ID.3 mit seinen offiziell bis zu 553 Kilometern Reichweite schon auf über 100.000 Verkäufe, auf Deutschland entfielen 26.693 Zulassungen. Preis: ab 36.960 Euro. © VW
VW e-Up
Platz 2: VW e-Up. Seine große Beliebtheit führt zu seinem größten Nachteil: Immer wieder ist der kleine, 30.797 mal zugelassene Stromer ausverkauft, was letztendlich auch zu einer kräftigen Preissteigerung führte. Bis zu 260 Kilometer Reichweite gehen für diese Größe ok. Preis: ab 26.895 Euro. © VW
Tesla Model 3
Platz 1: Tesla Model 3. Das Einstiegsmodell des Elektroauto-Pioniers sicherte sich mit 35.262 Neuzulassungen klar die Pole-Position, und schaffe es wochenweise sogar an die Spitze der Gesamt-Charts aller Pkw. Die Reichweite beträgt laut Werksangabe bis zu 547 Kilometer. Preis: ab 52.965 Euro. © Tesla

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In Deutschland ist das Thema Elektroautos ebenfalls längst bei der Polizei auf der Agenda. In Niedersachsen wurde ein entsprechender Test erfolgreich beendet und auch in Dresden erprobte man die Polizei-Stromer von Volkswagen.

Rubriklistenbild: © Ford

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