Ab November

Reisig als Schutz vor Frost: zusammen mit Jute noch effektiver

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Im November sollten Sie über einen passenden Pflanzenschutz nachdenken. Reisig ist günstig und effektiv, besonders zusammen mit Jute.

Wer seine Pflanzen von draußen im Winter nicht alle in die Wohnung oder den Wintergarten holen kann, der denkt über einen passenden Winterschutz nach, der vor Schnee und kaltem Wind schützt. Reisig ist besonders nachhaltig und effektiv, allerdings bietet die Abdeckung aus Tannenzweigen sich nur bei niedrig wachsenden Pflanzen an.

Reisig als Schutz vor Frost: Zusammen mit Jute noch effektiver

Für niedrig wachsende Pflanzen eignet sich Reisig als Schutz vor Kälte.

Tannenzweige gibt es im Herbst und Winter im Gartencenter oder Baumarkt zu kaufen. Mit ihnen kann man nicht nur stimmungsvoll dekorieren, auch im Garten finden sie Verwendung. Reisig hat gegenüber Vlies oder Plastikabdeckungen den Vorteil, dass die Pflanze unter ihr noch atmen kann und sich kein Schimmel bildet. Folgende Pflanzen können mit Reisig abgedeckt werden:

  • Rosen
  • Lavendel
  • Bartblume
  • Zistrose

Auch Wurzeln und Blumenzwiebeln können mit Reisig vor starkem Frost geschützt werden. Am besten verwenden Sie Reisig aus Nordmanntannen oder Fichten, wie Gartenjournal weiß.

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Einfache Folie, wie sie bei vielen Gärtnerinnen und Gärtnern beliebt ist, ist keine gute Lösung, da sich so besonders gut Nässe bilden kann, auch in Kombination mit Reisig. Schimmelbildung ist die Folge. Vlies oder Jute sind laut Gartenjournal atmungsaktiv, lichtdurchlässig und kälteisolierend. Höhere Sträucher oder Bäume packen Sie am besten mit Jute oder Vlies ein.

Wintergemüse: Zehn frostharte Sorten, die Sie auch noch bei Kälte ernten können

Eine angeschnittene Topinamburknolle auf einem Holzbrett und mehrere Knollen im Hintergrund
Ab Oktober ernten: Bei Topinambur handelt es sich um die Knollen einer Sonnenblumenart. © Westend61/Imago
Die weiße Blüte einer Lauchzwiebel in der Nahaufnahme
Der Altai-Lauch (Allium altaicum) ist der Winterheckzwiebel ähnlich und sehr robust. © imagebroker/Imago
Winterkresseblätter auf Knäckebrot, das mit Frischkäse bestrichen ist.
Barbarakraut oder Winterkresse. © imagebroker/Imago
Eine kräftige Feldsalatpflanze wächst in aufgelockerter Erde.
Das Praktische an Feldsalat: Er sät sich oft selbst aus und lässt sich dann wie Unkraut aus dem Rosenbeet ernten. © Shotshop/Imago
Eine Frau wäscht Grünkohlblätter in einem Küchenbecken
Ab Oktober beginnt die Ernte: Neue Grünkohlsorten benötigen nicht wie früher eine Kälteperiode, um zu schmecken. © Alice Dias Didszoleit/Imago
Weißkohl- und Rotkohlköpfe in Kisten an einem Marktstand
Wer Weiß- und Rotkohl nach November ernten möchte, sollte die Köpfe bei starkem Frost mit einem Vlies schützen. © CHROMORANGE/Imago
Frisch ausgegrabene Pastinakenwurzeln liegen auf der Erde
Pastinaken sehen unspektakulär aus, liefern aber bis in den Frühling süßlich-nussigen Nachschub.  © imagebroker/Imago
Ein Mann erntet Chicoree aus einem Erdhaufen.
Wächst im Dunkeln heran: Der Chicoree ist eine Kulturform der Zichorienwurzel (Wegwarte). © Belga/Imago
Eine Winterportulakpflanze mit Blüten
Winterportulak wird erst ab September ausgesät und ist auch mit Blüte essbar. © Nature Picture Library/Imago
Gelbe Steckrüben in einem Körbchen
Steckrüben sind ein unterschätztes Gemüse /Ernte? © Westend61/Imago

Beachten Sie jedoch, dass eine Schneedecke im Winter die Pflanzen erdrücken kann, weshalb Sie Stützen rund um die Pflanze in den Boden stecken sollten, worauf sich die Abdeckung abstützen kann. Auch wenn Sie Tannenzweige zeltförmig aufbauen, kann das Risiko bestehen bleiben und Sie kommen somit um eine Stütze nicht herum.

Rubriklistenbild: © J. Pfeiffer/Imago

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