Leckere Paradiesfrucht

Exotische Früchte für zu Hause: Granatäpfel im Kübel anbauen

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Sie verleihen Salaten oder Getränken eine exotische Note: Granatapfelkerne sind äußerst lecker und dazu noch gesund. Anbauen kann man die Pflanze sogar hierzulande mit den richtigen Tipps.

Der Anbau von exotischem Obst erfreut sich immer größerer Beliebtheit und eine der faszinierendsten Früchte, die hierzulande erfolgreich kultiviert werden können, ist der Granatapfel. Auch wenn Deutschland nicht gerade für mediterranes Klima bekannt ist, kann der Anbau erfolgreich sein. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Der Standort ist entscheidend – und dank Topf variierbar

Granatäpfel können auch hierzulande gedeihen.

Zunächst einmal ist es wichtig, den richtigen Standort für den Granatapfelbaum zu wählen. Granatäpfel gedeihen am besten an sonnigen Standorten, vorzugsweise an windgeschützten Plätzen. Ein sonniger, warmer Platz im Garten ist ideal, jedoch lässt sich der Granatapfel auch gut im Kübel kultivieren. Dies bietet nicht nur die Möglichkeit, den Baum bei Bedarf in geschütztere Bereiche zu versetzen, sondern ermöglicht auch die Anpassung an unterschiedliche Bodenverhältnisse.

Beachten Sie diese Dinge

  • Beim Pflanzen ist darauf zu achten, dass der Boden gut durchlässig ist, um Staunässe zu vermeiden. Eine Mischung aus normalem Gartenboden und sandigem Substrat ist empfehlenswert. Die Zugabe von Kompost sorgt für eine optimale Nährstoffversorgung. In den ersten Jahren nach dem Pflanzen ist eine regelmäßige Bewässerung entscheidend, insbesondere während trockener Phasen. Auch sollten Sie darauf achten, dass der Topf groß genug ist.

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  • Die Entscheidung für den Anbau im Kübel bietet nicht nur die Flexibilität, den Standort zu variieren, sondern erleichtert auch die Pflege und Ernte. Durch die begrenzte Größe des Kübels kann der Baum besser kontrolliert und beschnitten werden, was die Bildung einer kompakten, gut zugänglichen Krone fördert.
  • Die Pflege des Granatapfelbaums erfordert regelmäßige Aufmerksamkeit, insbesondere beim Schneiden, um eine optimale Fruchtbildung zu gewährleisten. Während der Blütezeit können Sie sich an den beeindruckenden, leuchtend roten Blüten erfreuen, aus denen später die charakteristischen, köstlichen Früchten heranreifen.

Die Top 10 für Ihren Wintergarten – exotische und wunderschöne Pflanzen

Eukalyptus (Eucalyptus)
Eukalyptus benötigt eine temperierte Umgebung und revanchiert sich mit dem typischen, frischen Duft sowie seinen üppigen, grün-silbrig schimmernden Blättern.  © Anna Reinert/Imago
Strelitzia
Die etwas empfindlichere Strelitzie, die auch unter dem Namen Paradiesvogelblume bekannt ist, mag es etwas wärmer. Ideal ist ein temperierter Wintergarten.  © Mint Images/Imago
Orangenbaum
Zitruspflanzen wie der Orangenbaum benötigen im Winter zwischen fünf und 15 Grad Celsius.  © Mulevich/Imago
Feigenkaktus
Der hübsche Feigenkaktus verträgt sowohl niedrige als auch hohe Temperaturen. In einem hellen, unbeheizten Wintergarten ist er richtig aufgehoben.  © Christian Heeb/Imago
Bambus
Im Kaltwintergarten fühlt sich Bambus wohl. Das aus Asien stammende Gewächs ist sehr dekorativ.  © SRPhotographie/Imago
Oleander (Nerium oleander)
Ein heller, kalter Wintergarten ist für den immergrünen Oleander ideal.  © O. Diez/Imago
Hanfpalme
Die aus Asien stammende Hanfpalme schätzt einen unbeheizten Glasanbau.  © Stock&people/Imago
Orchidee
Pflanzen mit tropischem Ursprung wie die Orchidee fühlt sich in einem temperierten Wintergarten pudelwohl.  © Schwerin/Imago
Duftjasmin
Duftjasmin fühlt sich in temperierten Wintergärten wohl.  © Wjarek/Imago
Olivenbaum
Olivenbäume gedeihen gut in Kaltwintergärten. Im Winter ruhen sie und vertragen hohe Temperaturen im Sommer.  © Chassenet/Imago

Pflanze im Winter

Während Granatapfelbäume an sich robust gegenüber niedrigen Temperaturen sind, können junge Pflanzen empfindlicher sein. Daher ist es ratsam, den Kübel, in dem der Granatapfelbaum wächst, in den kalten Monaten leicht zu isolieren. Dies kann durch das Umwickeln des Kübels mit isolierendem Material oder das Platzieren von Stroh um den Boden des Baumes erreicht werden. Während besonders strenger Frostperioden ist es sogar sinnvoll, den Kübel vorübergehend an einen geschützten Ort zu stellen, um Frostschäden zu minimieren.

Rubriklistenbild: © Artsiom Mashara/Imago

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