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Kann man Tomaten mit Blütenendfäule noch essen?

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Je nachdem, wie schwer eine Frucht von Blütenendfäule betroffen ist, kann man sie noch essen, oder aber man muss sie entsorgen. So erkennen Sie dies.

Tomaten sind der ganze Stolz im Garten. Doch sind die Früchte krank, ist das oftmals Grund zum Ärgernis. Bei Blütenendfäule handelt es sich um eine Störung bei Tomatenpflanzen, die durch einen Mangel an Calcium verursacht wird. Es äußert sich durch das Auftreten von dunklen, wässrigen Flecken an der Unterseite der Tomatenfrüchte. Diese Flecken können sich im Laufe der Zeit vergrößern und zu Fäulnis führen. Doch kann man die Tomaten dann noch essen?

Oftmals sind die Früchte noch genießbar

Tomaten mit Blütenendfäule können oft noch gegessen werden.

Die Frage, ob Tomaten mit Blütenendfäule noch essbar sind, hängt von der Schwere der Fäule ab. In den meisten Fällen wird empfohlen, Tomaten mit stark ausgeprägter Blütenendfäule nicht zu essen, da der Geschmack und die Textur beeinträchtigt sein können. Die betroffenen Stellen werden oft weich, wässrig und ungenießbar.

Jedoch können Tomaten mit leichter Blütenendfäule noch verwertet werden. Sie können die betroffenen Stellen großzügig herausschneiden und den restlichen Teil der Tomate verwenden. In vielen Fällen hat sich gezeigt, dass der größte Teil der Tomate trotz des Makels immer noch essbar ist.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Blütenendfäule eine ernährungsphysiologische Störung ist und nicht auf schädliche Substanzen oder Krankheitserreger zurückzuführen ist. Die betroffenen Tomaten sind daher nicht giftig oder gesundheitsschädlich, sondern lediglich in ihrer Qualität beeinträchtigt.

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Gießen
Gießen ist im Sommer unabdinglich. Bei Kübelpflanzen sollten Sie jedoch Staunässe vermeiden.  © Patrick Daxenbichler/Imago
Waldmeister
Kräuter wie Lavendel, Rosmarin, Waldmeister oder Schnittlauch lassen sich gut trocknen und sind so länger haltbar. © Imago
Regentonne
Im Sommer muss man nicht zu kostbarem Trinkwasser greifen, um die Blumen zu gießen. In Regentonnen gesammeltes Wasser kann genauso gut verwendet werden.  © Astrid08/Imago
Grünfink
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Hibiskus
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Heckenschnitt
Auch wenn ein größerer Schnitt der Hecke im Sommer untersagt ist, so sind Schönheitsschnitte sinnvoll.  © Phillip Waterman/Imago
Rasenmäher
Von Juni bis Juli wächst der Rasen am kräftigsten und sollte einmal pro Woche gemäht werden.  © Christoph Hardt/Imago

So können Sie der Krankheit vorbeugen:

  • Um Blütenendfäule zu vermeiden, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Tomatenpflanzen ausreichend mit Calcium versorgt sind. Dies kann durch die Zugabe von kalziumhaltigem Dünger oder die Verbesserung der Bodenstruktur erreicht werden. Eine gleichmäßige Bewässerung und eine ausgewogene Nährstoffversorgung sind ebenfalls wichtig, um das Risiko von Blütenendfäule zu verringern.
  • Insgesamt sollten Sie Tomaten mit Blütenendfäule sorgfältig prüfen und je nach Schweregrad der Fäule entscheiden, ob Sie sie noch essen möchten. Es ist ratsam, Tomaten mit schwerer Blütenendfäule zu vermeiden, während Tomaten mit leichter Fäule oft noch genießbar sind, wenn die betroffenen Stellen entfernt werden.

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Generell Tomatenkrankheiten vorbeugen und das Gemüse erfolgreich anbauen können Sie, indem Sie folgende Tipps beachten:

  • Gute Bodenvorbereitung: Stellen Sie sicher, dass der Boden gut entwässert ist und reich an organischer Substanz.
  • Rotationsanbau: Wechseln Sie den Anbauort von Tomaten jährlich, um die Ansammlung von Krankheitserregern im Boden zu vermeiden.
  • Gesunde Pflanzenauswahl: Wählen Sie widerstandsfähige Tomatensorten, die gegen häufige Krankheiten wie Kraut- und Braunfäule immun sind.
  • Ausreichende Belüftung: Stellen Sie sicher, dass die Tomatenpflanzen ausreichend Platz haben und gute Luftzirkulation gewährleistet ist.
  • Regelmäßige Bewässerung: Vermeiden Sie Überkopfbewässerung und halten Sie die Blätter trocken, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verringern.
  • Saubere Gartenwerkzeuge: Reinigen Sie Werkzeuge regelmäßig, um eine Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Joana Lück sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Jürgen Vogt/Imago

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