Vorzeitiger Ruhestand ohne Abschläge

Trick für früheren Ruhestand – so funktioniert der Kauf von Rentenpunkten

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Wer früher in Rente gehen will, muss mit Abschlägen rechnen. Diese können jedoch durch den Kauf von Rentenpunkten ausgeglichen werden.

Für viele Deutsche ist die Rente ein wichtiges Thema. Schließlich kann man im Ruhestand endlich die Füße hochlegen und die Seele baumeln lassen. Manche Rentner wandern sogar aus und genießen ihren Lebensabend unter Palmen. Welche Länder sich dafür am besten eignen, verrät echo24.de in einem Artikel.

Doch bevor es so weit ist, muss erst einmal in die Deutsche Rentenversicherung investiert werden. Wer zusätzliches Geld zur Verfügung hat, kann sich auch Rentenpunkte – oder auch Rentenjahre – kaufen. Damit hat man die Möglichkeit, früher und ohne Abschläge in Rente zu gehen.

Trick für frühen Ruhestand – möglich durch den Kauf von Rentenpunkten

Wer besonders schwere Arbeit verrichtet, zum Beispiel im Bergbau, kann früher in Rente gehen – ohne Abschläge. Aber auch viele andere Arbeitnehmer aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen träumen davon, früher in Rente zu gehen. Wären da nur nicht die Abschläge, die man dabei in Kauf nehmen muss. Um diese auszugleichen, können Betroffene sogenannte Rentenpunkte kaufen. Das ist übrigens ein umgangssprachlicher Begriff für freiwillige Sonderzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung, wie die „Allianz“ erklärt.

Der Ausdruck „Rentenpunkte kaufen“ ist zudem missverständlich, weil er den Eindruck erweckt, jeder könne nach Belieben in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen und einfach Rentenpunkte dazukaufen. Dies ist nicht der Fall. Freiwillige Sonderzahlungen in die gesetzliche Rente dienen ausschließlich dem Nachteilsausgleich und sind nur in begrenztem Rahmen als Nachzahlung zum Beispiel für Ausbildungszeiten oder als Ausgleichszahlung bei vorzeitigem Rentenbeginn überhaupt möglich. Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, bevor Rentenpunkte gekauft werden können.

Rentenpunkte kaufen – diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein

Viele Deutsche träumen davon, früher in Rente zu gehen. Mit 55 Jahren in den Ruhestand – doch das bleibt für die meisten wohl nur ein Traum. Der Grund: Man kann maximal vier Jahre vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen und das auch nur, wenn man mindestens 35 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat. Und das auch nur mit Abschlägen. Aber: Es gibt einen Trick, mit 61 Jahren in Rente zu gehen.

Die Top 10 der besten Länder für die Rente im Ausland

Der Sandstrand in San Andres (Kolumbien).
Kolumbien hat es auf Platz 10 geschafft – das Land bietet nämlich nicht nur ein tropisches Klima mit Traumstränden und Sonne das ganze Jahr über. Laut „Retirement Index“ hat Kolumbien auch gutes Gesundheitssystem. Für rund 1.000 US-Dollar im Monat kann man in Kolumbien außerdem ein gutbürgerliches Leben in kleineren Städten leben, für 2.000 Dollar in der Hauptstadt Bogota.  © Imago
Blick auf die Insel Kho Mak in Thailand
Dass Thailand für europäische Auswanderer ein Paradies ist, ist schon lange bekannt. Für Rentner lohnt es sich aber ganz besonders, weil es für Menschen ab 50 Jahren Sonderkonditionen für Langzeitvisen gibt. Zudem sind die Immobilienpreise hier besonders attraktiv: Eine Zweizimmerwohnung kann in Thailand für unter 30.000 Dollar erworben werden.  © IMAGO/Fokke Baarssen
Der Hafen von Portofino, Genua in Italien
Wer lieber in Europa bleiben will, sollte sich Italien für die Rente genauer ansehen. Im Süden bleibt das Wetter auch im Winter warm mit Temperaturen um die 20 Grad. Laut „Retirement Index“ liegt Italien außerdem auf Platz 2 der besten Gesundheitssysteme der Welt. Die Lebenshaltungskosten liegen zwar höher als im Rentnerparadies Thailand. Aber für rund 2.500 Euro im Monat halten sich die Kosten auch hier in Grenzen.  © Imago
Étretat in der Normandie (Frankreich)
Solange man sich nicht gerade Paris aussucht, kann man sich als Rentner in Frankreich ein sehr schönes Leben machen. An der Côte d‘Azur ist es auch im Winter warm und sonnig, und für rund 200.000 Euro kann man sich schon ein Häuschen leisten. Das Gesundheitssystem ist ebenfalls sehr gut und günstig - ein normaler Arztbesuch kostet unter 10 Euro.  © Pixabay
Die Insel Santorin in Griechenland
An 250 Tagen im Jahr scheint in Griechenland die Sonne. Kein Wunder also, dass es im „Retirement Index“ auf Platz 7 liegt. Zudem sind die Lebenshaltungskosten niedriger als in Deutschland, da die Griechen durchschnittlich mit unter 20.000 Euro im Jahr auskommen muss.  © Pixabay
Die kleine Stadt Nerja im Süden von Spanien
In Spanien können Rentner für weniger als 2.500 Dollar im Monat ein gutes Leben führen. Vor allem außerhalb der größeren Städte sind die Lebenshaltungskosten niedriger als in Deutschland. Die Essenskultur der Spanier ist ein echtes Highlight - und ein 3-Gänge-Menü kann in der Regel für weniger als 20 Euro geschossen werden. Außerdem ist Spanien eines der sichersten Länder Europas. © IMAGO/Martin Silva Cosentino
Regenwald und Sandstrand in Costa Rica
Wer den Lebensabend in den Tropen verbringen will, könnte sich Costa Rica aussuchen. Im „Retirement Index“ liegt das Land auf Platz 5. Für 3.000 US-Dollar im Monat kann ein Rentner-Paar ein schönes Leben führen, inklusive Wohnung. Wer über mehr Geld verfügt, kann schon fast im Luxus leben. Zudem gibt es wunderschöne Strände und Sonne das ganze Jahr über.  © Victor Bordera/Imago
Der Kratersee Quilotoa in den Anden von Ecuador
Es gibt nur wenige Länder, in denen die Lebenshaltungskosten so niedrig sind wie in Ecuador. Ein Rentner-Paar kann hier für 1.800 Dollar im Monat alles bekommen, was es zum Leben braucht. Kleine Wohnungen an der Pazifikküste gibt es für unter 150.000 Dollar zu kaufen. Neben den Stränden gibt es die Bergkulisse der Anden - es ist also für jeden was dabei.  © Imago
Die Stadt Bocas del Toro in Panama
Auch Panama kann mit niedrigen Lebenshaltungskosten und einem gehobenen Lifestyle bei Rentnern punkten. Für 150.000 Dollar können hier schöne Wohnungen gekauft werden. Zum Leben braucht man rund 1.000 Dollar Rente im Monat - in Deutschland gilt man mit dem Einkommen als armutsgefährdet, in Panama lebt man im Luxus. Es gibt auch ein Rentner-Visum, das relativ problemlos zu bekommen ist.  © Imago
Die Stadt Puerto Escondido an der Küste von Mexiko
Auf Platz 2 im „Retirement Index“ steht Mexiko. Rentner können hier für rund 800 US-Dollar im Monat ein entspanntes Leben führen, mehr braucht es nicht. Das Land hat außerdem ein modernes Gesundheitssystem, Arztbesuche kosten zwischen 300 und 800 Dollar im Jahr. Mit einem Kurzzeitvisum kann man vier Jahre lang in dem Land leben - muss das Visum aber jährlich aktualisieren.  © Imago
Spätsommer an der portugiesischen Algarve zwischen Portimao und dem Cabo de Sao Vicente / Die herrliche Badebucht Praia
Das beste Land für Rentner im Jahr 2023 ist Portugal. Warum? Weil es alle Wünsche erfüllt: Das Klima ist immer genau richtig, die Landschaft atemberaubend schön und es ist eines der sichersten Länder der Welt. Das Gesundheitssystem wird von der Weltgesundheitsorganisation auf Platz 12 der besten der Welt gesehen. Ein Ehepaar kommt mit 2.500 Dollar im Monat leicht über die Runden. © IMAGO/Rex Schober

Wer jedoch früher in den Ruhestand gehen und trotzdem die volle Rente beziehen möchte, kann Rentenpunkte kaufen. Denn Rentenabschläge können durch den Kauf von Rentenpunkten ausgeglichen werden. Aber wie viel kostet ein Rentenpunkt?

Kauf von Rentenpunkten – mit diesen Kosten ist zu rechnen

Ein Rentenpunkt kostet so viel, wie man für ein Durchschnittseinkommen in diesem Jahr an Rentenbeiträgen gezahlt hätte. Zur Berechnung verwendet die Deutsche Rentenversicherung ein geschätztes Durchschnittseinkommen aller Rentenbeitragszahler in Deutschland, das sogenannte „vorläufige jährliche Durchschnittsentgelt in der Rentenversicherung“.

Da das Durchschnittsentgelt jedes Jahr unterschiedlich hoch ist, sind auch die Rentenpunkte jedes Jahr unterschiedlich teuer. Im Jahr 2024 kostet ein Rentenpunkt West 8.436,59 EUR und ein Rentenpunkt Ost 8.320,11 EUR. Rentenpunkte können übrigens erst ab dem 50 Lebensjahr erworben werden, zudem notwendig ist ein Anspruch auf Altersrente und die Möglichkeit, früher und mit Abschlägen in Rente zu gehen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Fotomontage: echo24.de

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