Gartenarbeit richtig beginnen

Meteorologischer Frühlingsanfang: Fünf Tipps zum 1. März

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Sonne, Temperaturen und Frühblüher sprechen eine deutliche Sprache: Der Frühling steht vor der Tür. Doch was genau kann ab dem meteorologischen Frühling im Garten erledigt werden?

Der Frühling wird von den meisten jedes Jahr sehnsüchtig erwartet. Doch wann genau beginnt er? Wenn die ersten Frühblüher sich ihren Weg durch die Erde bahnen, oder doch, wenn die Temperaturen steigen? Kalendarisch gesehen startet der Frühling dieses Jahr am 20. März 2024. Denn dieses Datum richtet sich nach dem Stand der Sonne. Doch aus meteorologischer Sicht beginnt der Frühling aber bereits am 1. März. Wie kommt es zu dieser Diskrepanz?

Meteorologen rechnen nach Monaten

Am 1. März ist der meteorologische Frühlingsanfang.

Von März bis Mai geht der Frühling, von Juni bis August der Sommer, der Herbst erstreckt sich von September bis November und der Winter letztendlich von Dezember bis Februar. Diese etwas vereinfachte Einteilung geht laut MDR auf die Weltorganisation für Meteorologie zurück. Klimatologische Statistiken lassen sich so leichter erstellen und besser vergleichen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) es weiter begründet. Und auch im Garten sieht es ab März zunehmend freundlich aus.

Die zehn besten Pflanzen fürs Home-Office

Sansevieria, Bogenhanf
Bogenhanf (Sansevieria) steht auf der Liste der Home-Office-Pflanzen ganz oben. Die Blattoberfläche ist bei dem Gewächs besonders groß, weshalb es die Luft gut reinigen kann.  © Cavan Images/Imago
Strelitzia Reginae
Die Strelitzie, die auch als Paradiesvogelblume bezeichnet wird, ist derart beliebt, dass ihr sogar ein LEGO-Set gewidmet wurde. Auch das echte Pendant eignet sich als Büropflanze, denn sie gilt als pflegeleicht und gleichzeitig luftreinigend.  © Mariusz Prusaczyk/Imago
Schusterpalme
Pflegeleicht und unverwüstlich – diese Eigenschaften sagt man der Schusterpalme (Aspidistra) nach. In Ihrem Home-Office macht sich die Pflanze besonders gut am Fenster, wenn es sich dabei nicht um Südseite handelt. Denn zu viel Sonne verträgt die Pflanze aus der Familie der Spargelgewächse nicht.  © Stock&people/Imago
Orchidee und Laptop
Orchideen verbreiten Harmonie und gelten als Heilpflanze – nicht umsonst trifft man sie weltweit in Massage- und Yogastudios an. Noch dazu müssen sie nicht oft gegossen werden, profitieren aber ab und zu von einem Tauchbad.  © Africa Images/Imago
Friedenslilie
Friedenslilien bilden bei einem optimalen Standort mit viel Sonne schöne Blüten aus. Je dunkler der Platz, desto unwahrscheinlicher, dass sie blüht. Nicht schlimm, denn auch mit ihren attraktiven, ausladenden Blättern begeistern das Gewächs.  © Odluap/Imago
Birkenfeige
Die Birkenfeige wächst zwar langsam, kann aber Höhen von bis zu zweieinhalb Meter erreichen. Sie sollte regelmäßig gegossen werden und gilt als besonders effektiver Luftreiniger für Büro und Schlafzimmer.  © Sabine1/Imago
Mexikanische Bergpalme
Mit einer maximalen Größe von bis zu anderthalb Metern ist die mexikanische Bergpalme nicht für kleine Büros geeignet. Allerdings sind die Pflanzen sehr pflegeleicht und kommen auch mit wenig Licht zurecht.  © Portoprens 360/Imago
Kleine Strahlenaralie
Die Kleine Strahlenarlalie ist mit ihren kompakten, aber dichten Blättern ein echter Hingucker im Home-Office. Noch dazu kommt sie mit wenig Pflege aus und gedeiht sowohl an einem sonnigen als auch an einem halbschattigen Standort.  © Simply/Imago
Efeutute
Efeututen entziehen der Luft Formaldehyde und tragen zu besserer Konzentration bei. Außerdem neutralisiert die Pflanze, die trotz ihres Namens nicht mit dem Efeu verwandt ist, schlechte Gerüche. Platzieren Sie sie an einem halbschattigen Standort ohne direkte Sonne.  © Blue Jean Images LLC/Imago
Aloe Vera
Aloe vera ist eine ideale Pflanze fürs Home-Office, da sie wenig Pflege benötigt. Außerdem ist die Sukkulente eine Heilpflanze, die bei verschiedenen Hautleiden zum Einsatz kommt.  © Nenov/Imago

Das können Sie ab dem ersten März im Garten tun:

  • Bereiten Sie jetzt die Gemüsebeete vor. Befreien Sie sie von einer alten Mulchschicht.
  • Diese Gemüsesorten können ab März direkt ins Beet gesät werden.
  • Auch Balkonblumen blühen im März schon prächtig auf. Ziehen Sie Sonnenblumen, Bartnelken und Ringelblumen jetzt vor.
  • Besonders für Obstbäume ist das Frühjahr problematisch, wenn es ab März bereits warm wird, es dann bis Eisheiligen aber wieder herunterkühlt. Hier sollten Sie über einen Schutz nachdenken.
  • Einige Pflanzen vertragen jetzt einen Rückschnitt besonders gut. Dazu zählen Rosen, Kräuter sowie Beerensträucher.

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Denken Sie daran, dass größere Heckenschnitte ab dem 1. März laut Bundesnaturschutzgesetz strafbar sind.

Rubriklistenbild: © Peter Widmann/Imago

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