VonClara Kistnerschließen
Ob im Hochbeet, auf dem Balkon oder in den Zimmerpflanzen, Schädlinge begegnen Gartenfreunden leider nicht selten. Mit diesen Hausmitteln werden Sie sie endgültig los.
Von einfachen Blattläusen bis hin zu hartnäckigeren Artgenossen, die sich bis tief in die Erde graben und von dort aus die mühselig gepflegten Pflanzen beschädigen, Schädlinge im Garten sieht wohl niemand gerne. Leider lassen sie sich in der Regel aber nicht vollkommen vermeiden.
| Hausmittel | Schädling |
|---|---|
| Seifenlauge | Blattläuse, Spinnmilben und co. |
| Milch | Blattläuse, (echter) Mehltau |
| Essig | Blattläuse |
| Knoblauch und Zwiebeln | Blattläuse, Milben, Zwiebelfliegen, Kartoffelkäfer, Pilzerkrankungen |
| Neemöl | Käfer, Raupen, Läuse oder Spinnmilben, Schnecken, Pilzerkrankungen |
Wer sich schon länger mit einem solchen Schädlingsbefall beschäftigen muss, weiß, dass es diverse Bekämpfungsmittel im Handel zu kaufen gibt. Diese sind schnell besorgt und einfach angewendet. Allerdings beinhalten sie meistens giftige Zusatzstoffe, die Sie besonders an Ihrem angebauten Obst und Gemüse vermeiden wollen. Glücklicherweise gibt es einige Hausmittel, die Sie unbedenklich auch an zu verzehrenden Gewächsen anwenden können.
Seifenlauge statt Spülmittel gegen Schädlinge
Mit einer schnell angerührten Seifenlauge sagen Sie nicht nur Blattläusen, sondern auch vielen anderen unerwünschten Gartenbewohnern den Kampf an. Verwenden Sie dafür einfach eine herkömmliche Schmierseife. Wichtig ist, nicht zu dem allseits beliebten Spülmittel zu greifen, das sonst als unschlagbares Wundermittel gilt.
Spülmittel enthält nämlich spezielle Fettsäuresalze, die die wenigsten Pflanzen gut vertragen, wie schwaebische.de berichtet. Vermengen Sie für Ihr biologisch abbaubares Bekämpfungsmittel also zwei Teelöffel flüssige Schmierseife mit Wasser und geben Sie die Mischung anschließend in eine Sprühflasche.
Mit Milch einfach lästige Mitesser im Garten vertreiben
Wer mit Blattläusen zu kämpfen hat, aber keine geeignete Schmierseife zur Hand hat, kann alternativ auch zu Kuhmilch greifen. Denn die darin enthaltene Milchsäure wirkt Wunder gegen die Kleintiere, lässt sich aber auch bei Mehltau entsprechend anwenden. Verlängern Sie lediglich ein wenig Kuhmilch (im Verhältnis 1:8) mit Leitungswasser und behandeln Sie anschließend die betroffenen Pflanzenblätter mit Ihrer Tinktur.
Essig im Kampf gegen Schädlinge
Außerdem wirkungsvoll im Kampf gegen beispielsweise Blattläuse ist Essig. Die Säure des Hausmittels vertreibt die Tiere schnell und effizient.
Verdünnen Sie hier, ähnlich wie bei der Milch, Ihren Essig mit Wasser (im Verhältnis 1:9) und füllen Sie ihn anschließend für eine kinderleichte Anwendung in eine Sprühflasche ab. Welchen Essig Sie verwenden, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist nur, dass er keinen zusätzlichen Zucker enthält, der die Läuse andernfalls eher wieder anlockt.
Neemöl: Die Allzweckwaffe gegen Schädlinge
Wer sich gar nicht mehr anders zu helfen weiß und trotzdem nicht zu den chemischen Bekämpfungsmitteln greifen möchte, sollte es mit Neemöl versuchen. Denn auch wenn das Öl, hergestellt aus den Samen des indischen/pakistanischen Neembaumes, wahrscheinlich nicht in jedem Haushalt bereits vorhanden ist, gilt es bei der Schädlingsbekämpfung als ultimativer natürlicher Pflanzenschutz.
Nicht nur Blattläuse, auch Schnecken, Thripse und Pilzbefall lassen sich mit dem Öl vertreiben. Da die erfolgreiche Wirkung des Neemöls im Kampf gegen Schädlinge kein Geheimnis ist, ist es auch in diversen Gartencentern und online erhältlich.
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Knoblauch und Zwiebeln gegen (fast alle) Schädlinge
Wenn sich neben Blattläusen und Mehltau noch andere Schädlinge an, auf und in Ihren Pflanzen niedergelassen haben, können Sie zu einer der wohl beliebtesten Kochzutat greifen – Knoblauch oder Zwiebeln. Knoblauch vertreibt die meisten Insekten, unter anderem auch Thripse, Spinnmilben und Schildläuse, wie lavendelo.de schreibt.
Schneiden Sie eines von beiden, oder nach Wahl auch Knoblauch und Zwiebeln, klein und übergießen alles mit reichlich kochendem Wasser. Lassen Sie den Sud für einige Stunden ziehen. Sieben Sie abschließend die Stücke heraus und füllen Sie die Flüssigkeit in eine Sprühflasche ab.
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