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WhatsApp im Urlaub nutzen: In vier Ländern ist die App verboten – was Sie im Ausland beachten sollten

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WhatsApp ist die beliebteste Chat-App, die man besonders auch im Urlaub nicht missen möchte. Doch in einigen Ländern ist Vorsicht geboten.

Kassel – Ob im Chat Nachrichten auszutauschen, schnell Sprachnachrichten zu verschicken oder ein Video- oder Gruppenanruf zu tätigen: WhatsApp ist nach wie vor die beliebteste Messenger App der Welt und gehört für die meisten Menschen ganz selbstverständlich zu den wichtigsten Mitteln, den Alltag zu organisieren und insbesondere auf Reisen, mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben.

Weltweit nutzen rund zwei Milliarden aktive Nutzer die Instant Messaging App. Um den Usern ein konstant zufriedenstellendes Erlebnis zu bieten, steht die Entwicklung von WhatsApp niemals still. So führt WhatsApp regelmäßig viele neue Funktionen ein. Mark Zuckerberg stellte zudem eine neue Datenschutz-Änderung vor, die sensible Daten und geheime Inhalte künftig besser sichern soll. Doch der Instant Messaging Dienst ist nicht in jedem Land erlaubt.

WhatsApp wird weltweit von Milliarden Menschen genutzt. (Symbolbild)

WhatsApp im Urlaub: In diesen Ländern ist WhatsApp verboten

Wenn Sie außerhalb des Landes verreisen, kann WhatsApp mit mobilen Daten oder WLAN verwendet werden. Und obwohl WhatsApp weltweit genutzt wird, gibt es einige Länder, in denen der Instant Messaging Dienst verboten ist und andere Regeln gelten. Zu diesen Ländern gehören:

  • China
  • Nordkorea
  • Syrien
  • Katar
  • Vereinigten Arabischen Emirate (VAE)
  • Quelle: cloudwards.net, vpnoverview.com

IN VAE ist WhatsApp nicht komplett verboten, aber mit Einschränkungen nutzbar. Textnachrichten zu senden und zu empfangen ist möglich. Nur Video- oder Sprachanrufe über den Messenger-Dienst ist untersagt.

WhatsApp ist in China seit 2017 verboten. Stattdessen wird der Messengerdienst WeChat verwendet. WhatsApp bietet eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für den Nachrichtenverlauf und stellt somit sicher, dass nur die sendenden und empfangenden Personen der Nachrichten diese auch lesen oder hören können. Die Regierungen der betroffenen Länder hatten wie VPNOverview.de schreibt, diesbezüglich ihre Sicherheitsbedenken und rechtfertigen ihr Verbot damit, dass Kriminelle oder Terrororganisationen mit WhatsApp die Verschlüsselung zu ihrem Vorteil nutzen könnten.

WhatsApp im Urlaub: In diesen Ländern galt temporär begrenzte Einschränkungen

Mit dem WhatsApp-Verbot sollen nach Aussagen der Regierungen zudem auch die lokale Telekommunikationsindustrie gefördert werden. Daher würden sie unter anderem auch die kostenlose Kommunikations-App verbieten.

In der Vergangenheit haben, cloudwards.net zufolge, Länder wie Türkei, Kuba, der Iran, Venezuela und Brasilien WhatsApp zeitweise blockiert, wenn es zu Ausschreitungen und Protesten kam. Das sollten WhatsApp-User vielleicht im Hinterkopf behalten. Denn bei plötzlich auftretenden Unruhen im Land ist die WhatsApp-Funktion nicht unbedingt immer gewährleistet.

Wie WhatsApp in einer Mitteilung bekannt gab, hat die Blockade allerdings ein Ende. Denn mit einer neuen Funktion kann man Internet-Sperren nämlich umgehen. WhatsApp-Nutzer, die die neueste Version installiert haben, können jetzt die in die App integrierte Proxy-Unterstützung nutzen, wenn Regierungen die Kommunikation blockieren. Zuvor hätte man, wie PNOverview.com informiert, auch mithilfe von Virtual Private Network (VPN) eine WhatsApp-Sperre umgehen können. Allerdings ist in einigen Ländern die Nutzung solch einer Umgehungsmöglichkeit ebenfalls verboten und strafbar. Daher sollten Sie sich lieber vorab informieren, was die vor Ort geltende Rechtsprechung sagt. (Vivian Werg)

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/ dpa

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