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Futterhäuschen für Vögel selber bauen: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

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Mit Futter lassen sich Vögel sehr gut in den eigenen Garten locken. Wer gerne bastelt, kann sich ein Vogelhaus aus Holz einfach selber bauen.

Vor allem im Winter bringen Vögel noch einmal richtig Leben in den Garten, wenn sie am Futterhäuschen herumhüpfen. Mit ein bisschen handwerklichem Geschick, Säge, Holzbrettern und Nägeln kann man sogar mit Kindern eine Futterstelle für Piepmätze zimmern.

Futterhäuschen für Vögel selber bauen: Schritt für Schritt

Unter Aufsicht können auch Kinder ein Futterhäuschen für Vögel mitbauen.

Wer eine Futterstelle für Vögel im Garten schon im November und nicht erst im Winter bei Schneefall aufstellt, gibt den Tieren laut dem Naturschutzbund Deutschland schon früh genug die Gelegenheit, sich an diese Nahrungsquelle zu gewöhnen. Wichtig ist dabei vor allem eine ausreichende Hygiene, das Häuschen muss regelmäßig gereinigt werden, da die Tiere es sonst mit Kot verunreinigen und so Krankheiten übertragen können. Außerdem sollte das Futter stets trocken gehalten werden.

Wer ein Vogelhaus bzw. eine Futterstelle selbst bauen möchte, sollte mit Säge, Hammer und Akkubohrer gut umgehen können. Folgendes Zubehör benötigt man laut dem Portal Bauhaus außerdem für ein Vogelhaus:

  • 1 Holzbrett als Bodenplatte (20 cm x 30 cm x 2 cm)
  • 2 Holzbretter für das Dach (15 cm x 30 cm x 1 cm)
  • 2 Holzleisten für die langen Ränder (30 cm x 5 cm x 1 cm)
  • 2 Holzleisten für die kurzen Ränder (20 cm x 5 cm x 1 cm)
  • 4 Holzleisten als Dachstützen (20 cm x 2 cm x 2 cm)
  • Nägel oder Schrauben

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Wer möchte, kann die Holzteile vor dem Zusammenbau noch zum Schutz vor der Witterung mit Leinöl oder einer ökologischen, tierfreundlichen Lasur behandeln.

Im ersten Schritt beginnt man damit, die einzelnen Holzstücke insgesamt an 14 Enden schräg in einem 45-Grad-Winkel anzusägen: an beiden Enden der vier Holzleisten für den unteren Rahmen, an jeweils einem Ende der vier Dachholzleisten und jeweils an einer der beiden langen Seite der zwei Dachbretter.

Als Nächstes nagelt man für den Boden des Hauses nacheinander rundum die einzelnen Leisten mit jeweils drei Nägeln an der Bodenplatte fest. Dann verstärkt man die Eckverbindungen für mehr Stabilität mit einem weiteren Nagel. Stattdessen kann man auch mit Schrauben arbeiten.

Im nächsten Schritt setzt man als Dachstützen in jede Ecke der Bodenplatte eine der vier Holzleisten mit der flachen Seite nach unten. Die Spitze der schräg angeschnittenen Leisten muss dabei so nach innen zeigen, dass die Dachplatten bündig darauf passen. Nun nagelt oder schraubt man die Stützen von unten durch die Bodenplatte mit dieser fest.

Als Letztes baut man das Dach, indem man die schräg angesägten Platten so aufeinanderlegt, dass sie einen 90-Grad-Winkel bilden und vorsichtig zusammennagelt oder -schraubt. Nun setzt man sie auf die angeschrägten Dachstützen und nagelt sie wiederum daran fest.

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Jetzt ist das Vogelhäuschen fertig und kann an einem sicheren Ort, am besten auf einer Stahl- oder Alustange, aufgestellt und mit Futter befüllt werden.  

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago

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