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Rasen im Garten richtig pflegen: Diese Dinge sollten Sie noch im September erledigen

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Langsam hält der Herbst im Garten Einzug. Für einen schönen, gepflegten Rasen sollten im September nun folgende Tipps und Tricks beachtet werden.

Kassel – Die Blätter verlieren langsam aber sicher ihre Farbe, die Tage werden wieder kürzer und die Luft wird merklich kühler: Der Herbst hält Einzug in Deutschland. Bei vielen hat der lange und heiße Sommer Spuren im Garten hinterlassen. Mit diesen Tipps und Tricks kann der Rasen im September wieder gestärkt werden.

Auf den Rasen im Garten wartet nämlich schon die nächste Herausforderung, der Winter. Damit der Rasen im nächsten Frühjahr wieder zum Hingucker wird, braucht er im Herbst eine regelrechte Kur, wie der NDR schreibt.

Rasen im Garten pflegen: Die Saison endet, wie sie begonnen hat

Ähnlich wie zu Beginn der Garten-Saison ist zum Ende das Vertikutieren ein wichtiger Schritt in der Rasenpflege. Es verhindert beispielsweise, dass sich ungewolltes Moos in den Wintermonaten ausbreiten kann, wie mein-schöner-garten.de berichtet.

Außerdem lockern die Klingen des Vertikutierers den verdichteten Boden auf, sodass dieser den Regen besser aufnehmen kann. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, empfehlen die Expertinnen und Experten von mein-schöner-garten.de, den Rasen mehrmals zu vertikutieren.

Herbst im Garten: Das braucht der Rasen im September. (Symbolbild)

Garten im Herbst richtig pflegen: Rasen hört auf zu wachsen

Der Rasen im heimischen Garten hört ab einer Temperatur von zirka neun Grad auf, zu wachsen. Sobald es also kühler wird, muss der Rasen nicht mehr gemäht werden, berichtet der NDR.

  • Gefahren für den Rasen durch falsches Mähen im Herbst
  • Bleibt der Rasen zu lang: Wenn das Gras beim Mähen zu lang gelassen wird, besteht die Gefahr, dass einzelne Holme bei Frost abbrechen. Gräser, die darunter wachsen, nehmen dann Schaden.
  • Bleibt der Rasen zu kurz: Schutz geht verloren und der Frost kann leichter eindringen. Das kann schwere Schäden an den Wurzeln zur Folge haben.
  • Quelle: NDR

Der Rasen sollte beim letzten Mähen allerdings nicht tiefer als fünf Zentimeter geschnitten werden. Ansonsten droht der Rasen im Winter Schaden zu nehmen.

Düngen im Herbst: Vorsicht bei der Wahl des Mittels

Um dem Rasen auch die nötige Kraft für den anstehenden Winter mitzugeben, sollte im Herbst nochmals gedüngt werden. Doch Vorsicht, der falsche Dünger kann hier fatale Folgen haben, wie der NDR schreibt. So anspruchsvoll der Rasen beim Düngen ist, so genügsam sind Oleander: Ihnen reichen die Reste eines beliebten Getränks als Dünger.

  • Der richtige Dünger ist wichtig
  • Start der Garten-Saison: Zum Start der Garten-Saison wird ein Dünger mit viel Stickstoff und Phosphor empfohlen. Dieser sollte aber niemals im Herbst verwendet werden. Durch das enthaltene Phosphor und den Stickstoff wird der Rasen zum Wachstum angeregt. Der Stickstoff- und phosphorhaltige Dünger lässt die Blätter weicher werden und somit auch anfälliger für Frost und andere Winterstrapazen.
  • Robust durch den Winter: Im Herbst sollte der Rasen mit kalibetontem organischen Herbstdünger versorgt werden. Dieser gibt ihm die nötige Kraft, den Winter zu überstehen. Die Pflanzenzellen werden härter, Frost und Krankheiten haben es schwerer den Rasen zu schädigen.
  • Quelle: NDR

Im Herbst sollte ein Dünger mit hohem Kaliumanteil im Garten verwendet werden, wie mein-schöner-garten.de schreibt. Dieser stärkt den Rasen und macht ihn resistenter gegen Frost und Krankheiten. Damit die Rasendecke im nächsten Frühjahr wieder geschlossen und ohne kahle Stellen bewundert werden kann, empfiehlt es sich im September nachzusäen. Hierfür gibt es extra Nachsaatmischungen, die auf den kahlen Stellen ausgebracht werden können.

Herbst im Garten: Der Rasen sollte von Laub befreit werden

Bunte Blätter mögen für so manchen den richtigen Herbstlook im Garten ausmachen, doch für den Rasen ist es häufig eine Tortur. Wenn im September die ersten Bäume anfangen ihr Laub zu verlieren, sollte diese regelmäßig vom Rasen entfernt werden.

Denn unter der Laubschicht kann sich ein feuchtes Klima entwickeln, welches den Befall durch Pilzkrankheiten und ähnlichem begünstigt, wie mein-schoener-garten.de schreibt. (Lucas Maier)

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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